Montag, 20. Juni 2016

Anime Empfehlungen Juni 2016

Wie ich im letzten Beitrag berichtet habe, habe ich vor kurzem begonnen, mich für Animes zu interessieren und habe natürlich auch in der Zwischenzeit, einige Animeserien angeschaut. Ich möchte euch deshalb hier ein paar der Serien vorstellen, die mir gut gefallen haben. Es handelt sich dabei um Animeserien der verschiedensten Art, von  Shōnen über Slice of Life, bis hin zu Yuri. Die Reihenfolge der hier vorgestellten Animeserien soll keine Rangfolge darstellen, da ich alle Serien, die ich hier vorstelle, schlecht in eine solche bringen kann, da sie sich teilweise sehr stark voneinander unterscheiden.

Noragami



Bei Noragami handelt es sich um eine Heldengeschichte. Der Held der Serie ist zum einen Yato, ein unbekannter Gott, der auf der Suche nach Anhängern ist. Zu Beginn der Serie sucht er sich ein neues Shinki, ein Gotteswerkzeug. Dazu wählt er sich einen vor kurzem gestorbenen Jungen, dessen Seele er durch einen Namen an sich bindet. Der Junge erhält den Namen Yukine bzw Sekki. Yukine verwandelt sich jedesmal in ein Schwert wenn sein Name als Shinki gerufen wird. Yato kämpft mit Sekki gegen böse Geister und andere Götter. Zu Beginn der ersten Folge, trifft Yato auf ein junges Mädchen. Dieses Mädchen rettet ihm das Leben, wird dabei aber selbst von einem LKW angefahren. Durch diesen Unfall, geschieht es, daß Hiyori Iki immer wieder mal ihren Körper verläßt und als Halbgeist Yato begleitet. Hiyori, Yato und Yukine erleben in der ersten Staffel der Serie einige Abenteuer, so kämpft Yato gegen eine Göttin, die ziemlich sauer auf ihn ist, weil er wohl früher mal so was wie ein Unheilsgott war und auch Shinkis von Göttern getötet hat unter anderem auch eines oder mehrerer ihrer Shinkis. Auch muß Yukine erst noch lernen, wie er sich als Shinki zu verhalten hat und welche Konsequenzen es hat, wenn er sich moralisch nicht einwandfrei verhält und das Vertrauensverhältnis zu seinem Meister hintergeht. Auch Hiyori wird zum Schluß noch in einem Kampf zwischen Yato und einem alten Gott, hinein gezogen, wobei sie ihr Gedächtnis in Bezug auf Yato verliert.

Mir gefällt die Serie sehr gut, weil sie irgendwie anders ist, als die Serien, die ich mir bis jetzt angeschaut habe. Es geht nicht um einen Schüler, der plötzlich irgendwelche Superkräfte erhält und dann erste lernen muß diese zu kontrollieren und die Welt retten muß. Gott Yato ist eigentlich ein ziemlich netter junger Mann, der ein wenig abgedreht ist. Das er wohl mehrere hunder Jahre alt is, merkt man ihm nicht an und auch sonst, macht er auf mich einen sehr sympathischen Eindruck, nicht zu letzt, weil er versucht sich von seiner Vergangenheit zu befreien, die ihn zu belasten scheint. Denn er muß in früheren Zeiten ein Gott gewesen sein, der viel Unheil über die Menschen gebracht hat.

Noragami kann man zur Zeit bei Clipfisch im Original mit deutschen Untertiteln anschauen oder aber man kauft sich die 2 DVDs und kann sich dann die Serie in der deutschen Synchronisation anschauen. Anfang nächsten Jahres soll die 2. Staffel auf deutsch erscheinen. Die Serie beruht auf eine Mangaserie, die noch nicht abgeschlossen ist. Bis jetzt sind 14 Bänder davon erschienen.

World Break: Aria of Curse for a Holy Swordsman


Bei dieser Serie handelt es sich um eine Heldensaga, nach bekanntem Strickmuster. Junger Schüler erfährt, daß er besondere Kräfte hat, die er im Laufe der Geschichte, entwickeln muß um seine Schule, seine Freunde usw. retten zu können. Was diese Geschichte in meinen Augen von den anderen Geschichten abhebt, ist die Sache mit der Wiedergeburt. Alle Schüler, die dort auf die Schule gehen, sind sogenannte Retter und können sich an eines ihrer früheren Leben erinnern. Auch der Held der Geschichte, Haimura Mohora ist einer dieser Retter. Er kann sich aber so gut wie gar nicht  an eines seiner früheren Leben erinnern. Während der Begrüssungszeremonie für die neuen Schüler, schläft er ein und ein Mädchen, das ebenfalls in seine Klasse geht, weckt ihn, nachdem die Zeremonie zu Ende ist. Während der Begegnung der Beiden, kann sich Haimura Mohora an den Namen des Mädchens aus einem früheren Leben erinnern und das Mädchen erkennt in ihm den großen Bruder aus dem vorhergehenden Leben. Von da an hat Haimura Mohora, eine kleine Schwester. Im Verlauf der Geschichte erinnert er sich immer mehr aus seinen früheren Leben. So trifft er auf seine Partnerin aus seinem Vorvorleben. Diese muß er erst mal aus den Fesseln ihrer Familie befreien. Am Ende der Serie, kommt es zu einem großen Kampf zwischen Haimura Mohora und einem Drachen. Dieser Drache hat ihm schon in seinem vorherigen Leben alles genommen und so nimmt der Kampf um Leben und Tod seinen Lauf.

Wie gesagt, die Geschicht ist eigentlich nichts bedonderes, ausser die Beziehungen, der Helden zueinander. Ich finde es einfach einen schönen Gedanken, daß es da Menschen geben könnte, die man aus einem frühren Leben kennt und zu denen man auch in diesem Leben eine starke Nähe spürt. Letztendlich geht es in der Serie um Liebe und Vertrauen und auch um Loyalität, wie so of in solchen Serien, aber hier eben doch mit einem leicht anderem Aspekt, der mir einfach gut gefällt. Auch die Tatsache, daß der Held er Geschichte, niemanden töten möchte (ausser den Drachen zum Schluß und die anderen Monster) macht für mich die Geschichte auf irgendeine Art liebenswert.

Die Serie gibt es zur Zeit in der Originalversion mit deutschen Untertitel bei Crunchyroll und bei Viewster. Leider gibt es zur Zeit keine deutsche Synchronfassung. Die Serie beruht auf eine Light Novel, wobei ich nicht weiß, ob dieses inzwischen abgeschlossen ist, oder es noch weitere Veröffentlichungen geben wird. Leider gibt es hier bis jetzt keine englischen oder deutschsprachigen Übersetzungen.

Highschool DxD


Highschool DxD ist eine typische Heldengeschichte. Das besondere an ihr, sie fällt in die Kategorie Ecchi. Hier geht es also teilweise recht freizügig zu. Issei Hyōdō ist ein normaler Schüler, der mitten in der Pubertät steckt. Mit seinen Kumpels schaut er sich Pornos an und träumt davon, endlich mal eine Freundin zu bekommen. Natürlich landet er bei keinem Mädchen, die ihn sogar meiden wie die Pest. Um so erstaunlicher, daß er plötzlich von einem Mädchen aus einer anderen Schule angesprochen wird und sie mit ihm gehen möchte. Es kommt zu einem ersten Date, bei dem Issei von seiner neuen Freundin getötet wird. Wie sich heraus stellt, handelt es sich bei seiner Freundin um einen gefallen Engel. Issei wird aber durch Rias gerettet, die eine führende Dämonin ist und als Mensch ebenfalls auf die gleiche Schule wie Issei geht. Zudem ist sie eine der schönsten Schülerinnen der Schule und Vorsitzende des Okkultismus-Clubs der Schule. Es stellt sich heraus, daß alle, die Mitglieder in diesem Club sind, Dämonen sind und Untergebene von Rias. Sie ist die Tochter von Satan und somit ein sehr hochranginger Dämon.  Im Laufe der Geschichte, muß Issei seine Fähigkeiten als Dämon steigern. Er hat eine besondere Fähigkeit, die ihm am Ende von der ersten Staffel, der Serie dazu befähigt, seine Chefin, Rias, vor der Heirat mit einem anderen Dämon zu retten. In der 2. Staffel, geht die Geschichte weiter. Hier treffen auch Dämonen, gefallene Engel und Engel aufeinander, wobei das Ergebnis überraschend ist. Natürlich spield Issei immer eine wichtige Rolle, aber er ist auch oft derjenige, dem man gar nich so viel zutraut, nur seine Chefin vertraut ihm und er versucht das in ihm gesteckte Vertrauen zu erfüllen.

Die Serie ist zwar teilweise sehr Ecchi, aber sie gefällt mir trotzdem. Meiner Meinung nach, hätte es diese Episoden, mit den sexuellen Eskapaden nicht gebraucht um die Serie spannend und interessant zu gestalten, aber oftmals wird durch diese Elemente, die Geschichte etwas aufgelockert und mit lustigen Episoden angereichert. Ähnlich wie in der vorhergehenden Geschichte, mag ich an der Serie, was ich mal den Geist von Loyalität und gegenseitigen Respekt nennen möchte. Die Heldinnen und Helden lernen sich gegenseitig respektieren und schätzen und sie können sich aufeinander verlassen, auch wenn sie sehr unterschiedlich sind und sie sich teilweise doch sehr fremd sind, entsteht im Laufe der Geschichte eine tiefe Freundschaft unter den Mitgliedern des Okkultusmus-Clubs und mit der Zeit wird der Club auch immer größer und die Mädchen, die alle hinter Issei her sind, nehmen auch zu.

Die Serie umfaßt inzwischen 3 Staffeln, wobei bis jetzt nur die 1. und die 2. Staffel auf Deutsch gibt. Die erste Staffel gibt es auf Deutsch bei Watchever und zur Zeit wird die 2. Staffel Mittwoch Abend auf Pro7 Maxx ausgestrahlt bzw. kann dann eine Folge der Serie für eine Woche per Stream angeschaut werden. Es gibt noch eine 3. Staffel, wie ich auf YouTube gesehen habe, aber leider nur in Englisch. Hier werden die Abenteuer um den Okkultismusclub fortgesetzt. Der Manga zur Serie, ist noch nicht abgeschlossen und es erscheinen noch neue Folgen.

The Testament of Sister New Devil


Die Geschichte von Testament of Sister New Devil erinnert teilweise sehr stark an Highschool DxD. Vor allem die Tochter des Dämonenkönigs, sieht Rias sehr sehr ähnlich, wie ich finde, aber dennoch gibt es sehr sehr viel unterschiede. Auch hier eine typische Heldengeschichte. Basara stammt aus dem Dorf des Heldenclans, aus dem er verstossen wurde. Er bekommt eine kleine Schwester, weil sein Vater frisch geheiratet hat. Wie sich heraus stellt, war die Heirat nur Illusion und die kleine Schwester ist in Wahrheit die Tochter des ehemaligen Dämonenkönigs. Basara entschließt sich, sie und Maria zu beschützen, was ihm einigen Ärger einbringt. Zum einen ist der Heldenclan hinter ihr her und trachten ihr nach dem Leben, aber auch die Dämonen, wollen ihre Kräfte. Basara gelingt es, in mehreren Kämpfen Mio zu beschützen und zum Schluß sogar noch den Frieden über das verfeindete Dämonenreich zu bringen. Dabei wird ein teil seiner Herkunft offenbart, denn Basara ist auch kein richtiger Mensch, sondern trägt wohl Dämonenblut und das Blut einer Göttin in sich.

Hier ist es ähnlich wie in den beiden vorhergehenden Serien, mir gefällt die Geschichte, die sich um Loyalität und das sich Einsetzen für seine Freunde und Famili dreht. Die Geschichte, ist auch ziemlich Ecchi und mich stören diese Elemente doch sehr, aber mir gefällt die Geschichte dennoch, trotzt dieser Ecchi Elemente, aus den besagten Gründen.

Es existieren zur Zeit 2 Saffeln, wobei die 2. Staffel nur zehn Folgen hat. Die Serie gibt es bei Crunchyroll im Original mit deutschen Untertiteln, bzw. wird zur Zeit die erste Staffel bei Pro7 Maxx Mittwoch Abends in deutscher Synchronisation gesendet und die Folge ist dann eine Woche on demand abrufbar.

Nisekoi


Raku Ichijo, ist der Sohn einer Yakuza Familie (Japanische Mafia). Er möchte aber mit den Gangstergeschäften, seiner Familie nichts zu tun haben, sondern er träumt davon Beamter zu werden. Raku geht auf die Oberschule und dort trifft er eine neue Schülerin, die er nicht leiden kann, denn sie ist laut, unhöflich und in seinen Augen sehr unweiblich. Klar sie ist auch keine reine Japanerin, sondern kommt aus dem Ausland. Wie sich im weiteren Verlauf heraus stellt, ist sie die Tochter der konkurierenden Gangster Organisation, die Rakus Yakuza-Clan schwer zu schaffen macht. Damit es nicht zu weiteren Streitereien kommt, verabreden die Oberhäupter beider Organisationen, daß Raku und Chitoge ein Paar spielen sollen, damit ihre Clanmitglieder still halten. So kommt es, daß Raku und Chitoge ein Liebespaar spielen müssen, was immer wieder zu Streit und lustigen Situationen führt, gerade weil sie sich nicht ausstehen können. Vor allem auch die Sache mit dem Medaillon, das Raku seit seiner Kindheit besitzt und zu dem ein Mädchen den Schlüssel hat. Er und das Mädchen, an das er sich nicht mehr erinnern kann, haben sich vor zehn Jahren versprochen, daß sie zusammen kommen wollen, wenn sie sich wieder begegnen. Im Laufe der Geschichte, kommt heraus, daß Rakus heimlicher Scharm, Kosaki, einen Schlüssel zu einem Medaillon hat, aber auch Chitoge hat einen entsprechenden Schlüssel. Weiterhin taucht dann noch ein Mädchen auf, das für sich reklamiert, diejenige zu sein, die Raku vor zehn Jahren das Versprechen gegeben hat. Raku möchte das Versprechen gerne einhalten, aber er weiß nicht, welches der Mädchen die Richtige ist, zudem passiert beim Versuch, das Medaillon mit Hilfe eines der Schlüssel ein Unglück, so das es erst mal nicht möglich ist, das Medaillon mit Hife eines Schlüssels öffnen zu können und so entwickelt sich eine verwickelte und lustige Geschichte rund um die Schülerinnen und Schüler der Klasse von Raku.

Eine Geschichte, die einfach nur lustig ist und viel Gefühl hat. Die Geschichte ist völlig anders, als die anderen Serien, die ich bis jetzt vorgestellt habe und mir gefällt die Serie sehr gut, eben weil sie so anders ist und weil ich lachen kann und mit Raku, Chitoge, Kosagi und Marie mitfiebere und mir natürlich auch die Frage stelle, wer ist denn jetzt die Richtige. Leider gibt es die Serie nur auf DVD zum kaufen. Diesen Sommer kommt eine 2. Staffel der Serie auf den Markt, auf die ich mich schon sehr freue. Wer sich die Serie On Demand anschauen möchte, kann dies auf Anime on Demand tun.

Maid Sama


Misaki Ayuzawa ist die Vorsitzende des Schülerrates. Sie ist in dieser Position sehr autoritär, gerade den Jungs gegenüber, denn die Schule, die sie alle besuchen ist eine ehemalige Jungenschule und die Mädchen sind in der Minderheit. Deshalb haben es die Mädchen oft schwer, sich gegenüber den Jungs durchzusetzten. Misaki tut alles daran, daß mehr Mädchen auf die Schule kommen. Misaki hat aber ein dunkles Geheiminis. Sie geht einem Job nach, der für manche etwas anrüchig ist, denn sie arbeitet nebenher in einem Maid Cafe, wo sie Gäste bedient. So kommt es wie es kommen muß, einer der Schüler, sieht Misaki in ihrem Cafe,Takumi Usui. Er ist der Frauenschwarm der Schule und er behält das Geheimnis, das Misaki umgibt, für sich, denn er ist in Misaki verliebt. Leider unterstellt Misaki ihm regelmässig unredliche Gründe, obwohl er sie im laufe der Serie aus einigen unangenehmen Situationen rettet.

Die Geschichte ist sehr gefühlvoll, hat viele lustige Elemente und mir hat es sehr viel Spaß gemacht, die Liebesgeschichte der beiden anzuschauen. Vor allem auch zu sehen, ob Misaki und Takumi überhaupt zusammenkommen, wie sich derene Gefühle füreinander entwickeln. Auch habe ich mir immer wieder die Frage getstellt, welche Geschichte hat Takumi hinter sich, denn er erscheint immer ein wenig geheimnisvoll.

Die Serie gibt es zur Zeit bei Watchever. Es gibt leider nur eine Staffel mit 24 Folgen und der Manga ist mit 18 Bänden im März zu Ende gegangen.

Strawberry Panic


Bei Strawberry Panic handelt es sich um einen Anime aus dem Bereich Yuri. Die Geschichte handelt von  Nagisa, die frisch an eine Katholische Mädchenschule wechselt. Das Internat, besteht aus drei Schulen und die Vertretung aller drei Schulen wird durch die sogenannten Etoiles wahrgenommen. Dies ist ein gewähltes Paar aus einem der drei Schulen. Als Nagisa an die Schule kommt, gibt es nur eine Etoile, die sie direkt am Anfang kennenlernt. Shizuma Hanazono ist diese oberste Schülervertreterin und wie es aussieht, verlieben sich Nagisa und Shizuma auch gleich zu Beginn ineinenander. Shizuma hat eine schwierige Zeit hinter sich, denn ihre Partnerin, die 2. Etoile ist kurz nach der Übernahme ihres Amtes gestorben. Nagisa ist diejenige, die es während der Geschichte schafft, Shizuma, aus ihrer Trauer und ihrer Einsamkeit heraus zu holen. Die Serie gipfelt mit der öffentlichen Liebeserklärung von Shizuma und dem eingestehen von Nagisa, daß sie Shizuma ebenfalls liebt.

Die Serie gibt es leider nur im japanischen Original mit englischen Untertiteln. Ich habe mir die Serie auf Viewster angeschaut, wo sie on demand zur Verfügung steht. Es gibt wohl einen deutschen Fansub der Serie, aber dies wohl nur über graue Kanäle. Leider gibt es die Serie in Europa noch nicht mal auf DVD zu kaufen, was ich sehr schade finde, denn diese Anime Serie hat mir von allen Serien, die ich mir bis jetzt angeschaut habe, am besten gefallen. Obwohl die Handlung teilweise etwas vor sich hin plätschert, geschieht dies immer mit viel Gefühl und ich habe bis zum Schluß mitgefiebert und mich gefragt, kommen Nagisa zusammen oder bleibt Nagisa bei ihrer Zimmerkameradin und wird selbst Etoile. Das Ende finde ich auf der einen Seite schön und es hat sich praktisch von Anfang an angekündigt, das es so kommen wird, aber auf der anderen Seite hinterläßt es auch eine Spur von Traurigkeit, denn Nagisa verläßt ihre Freundin, auch wenn die Freundin ihr beim letzten Schritt einen Schubs gibt und hier sehr altruistisch handelt, was das ganze in meinen Augen noch sentimentaler macht.

Fazit


Das war es jetzt erst mal mit den Serien, die ich euch hier vorstellen wollte. Entschuldigt bitte, daß es so viel geworden ist, aber ich wollte euch hier mal einen kleinen Überblick über die Serien geben, die mir in letzter Zeit gefallen haben und gerade, wo ich das hier schreibe, fallen mir gleich wieder ein paar Serien ein, die ich hier vorstellen kann. Dies werde ich aber in extra Postings tun, sonst wird dieser Artikel wirklich viel zu lang.

Welche Animes könnt ihr mir empfehlen? Welche gefallen euch denn? Bitte schreibt mir das in die Kommentare. Vielleicht habe ich sie ja auch schon gesehen?





Sonntag, 12. Juni 2016

Vlog 11.06.2016 - Lebenszeichen nach Autounfall

Es ist schon ziemlich lange her, daß ich das letzte Mal ein Vlog aufgenommen hatte. Seit dem ist einiges passiert und ich berichte etwas darüber in meinem Vlog. So berichte ich unter anderem kurz über den Autounfall, den ich letztens hatte und was ich die letzten paar Wochen so gemacht habe.

Ich berichte im Vlog auch über mein Interesse an Manga und Animes. Dieses Interesse habe ich erst vor kurzem für mich entdeckt und ich bin hier noch in der Entdeckungsphase. Ich frage deshalb im Vlog, ob Interesse besteht, daß ich euch ab und zu mal, etwas über die Mangas bzw. Animes berichten soll, die gelesen bzw. angeschaut habe. Die gleiche Frage geht auch an die Leserinnen und Leser meines Blogs hier. Besteht bei euch Interesse, an Anime bzw. Manga Rezensionen? Bitte teilt mir, eure Meinung darüber mit.

Weiter berichte ich über mein Interesse an der japanischen Kultur und das ich seit ein paar Wochen japanisch lerne. Natürlich hängt das Interesse auch mit dem Interesse an Mangas und Animes zusammen, aber nicht nur, denn mein Sympathie für die japanische Kultur ist sehr viel älter als mein Interesse an Mangas oder Animes. War schon mal einer meiner Leserinnen oder Leser in Japan und wenn ja, gibt es etwas, was ihr mir für den von mir geplanten Japanbesuch nächstes Jahr empfehlen könnt?


Vlog 11.06.2016 - Lebenszeichen nach Autounfall auf dem YouTube-Kanal Michaelas Welt

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Montag, 30. Mai 2016

6 Wochen nach dem Autounfall

Es sind jetzt 6 Wochen her, daß ich den Autounfall hatte und ich habe mich seit dem hier im Blog, recht wenig geschrieben. Ich habe noch nicht mal was über den Unfall geschrieben gehabt. Ich hatte zwar in meinem Podcast was dazu gesagt (MW #184: Autounfall) und auch im Freischnauze Podcast, einiges dazu berichtet, aber eben noch nichts hier im Blog. Wahrscheinlich liegt es damit zusammen, daß mich der Unfall doch mehr mitgenommen hat, als ich zuerst gedacht habe. Körperlich gesehen, ist fast alles wieder in Ordnung und psychich gesehen, scheint sich auch alles langsam wieder zu normalisieren.

Psyche


Schon vor dem Unfall, der am Samstagmorgen dem 16. April geschah, hatte ich immer wieder mal Probleme, den Alltag zu bewältigen. Seit letztem Jahr habe ich zum Glück langsam das Gefühl, daß es sich bessert. Vielleicht ist es Einbildung oder nur Wunschdenken, aber ich denke, daß ich mich, seit dem bei mir eine Schilddrüsenunterfunktion diagnostiziert wurde und ich seit dem entsprechende Medikamente zum Ausgleich nehme, energiereicher und ausgeglichener fühle. Jedenfalls, habe ich den Eindruck, daß mir der Unfall einen kleinen Rückschlag verpaßt hat. Es ist zum Glück nicht sehr schlimm und ich denke, daß es inzwischen wieder ok ist, hoffe ich jedenfalls.

Körper


Körperlich gesehen ist inzwischen auch wieder fast alles in Ordnung, abgesehen von kleineren Beschwerden. So habe ich noch Schmerzen im linken Knie, das ich mir wohl damals irgendwo angeschlagen habe. Zum Glück nicht so schlimm, daß es mich stark beinträchtigen würde, aber ich merke eben, daß da noch was nicht in Ordnung ist. Meine Rippen auf der rechten Seite schmerzen noch ein klein wenig, aber zum Glück nur noch ganz leicht. Immerhin kann ich mich inzwischen Nachts wieder auf die Seite legen, ohne mich gleich vor Schmerzen, wieder auf die andere Seite legen zu müssen. Die Schnittwunde an meiner rechten Hand ist auch verheilt. Ich habe dort allerdings noch ab und zu leichte Schmerzen, je nach dem, welche Bewegung ich mit der Hand mache. Die blauen Flecken, die ich mir durch den Gurt zugezogen hatte, sind inzwschen auch wieder weg. Im Großen und Ganzem habe ich bei dem Unfall sehr viel Glück gehabt, daß nicht mehr passiert ist und das es mir inzwischen wieder so gut geht.

Schadensregulierung

Mein neues Auto

Der Schadensregulierung läuft zwar noch, aber ich habe inzwischen schon mal das Geld für das Auto von der Versicherung der Unfallverursacherin erhalten. Ein Ersatzauto habe ich auch schon (hier auf dem Bild zu sehen), das ich mir dank der finanziellen Hilfe meiner Eltern habe kaufen können. Ich habe mir wieder einen Mercedes gekauft, da ich denke, daß mich mein Auto damals vor schlimmeren Schäden bewahrt hat und ich bisher mit dem Service von Mercedes sehr zufrieden war. Da ich nicht lange suchen wollte und schnell ein Auto gebraucht habe, ist es jetzt eben wieder eine A-Klasse geworden, diesesmal eben eine neue A-Klasse. Wenn ich die Wahl gehabt hätte, hätte ich mir ein Auto in Rot gekauft, aber leider gab es damals nur ein weißes, so daß ich jetzte eben mit einem weißen Auto unterwegs bin.

Ich denke, es wird nicht mehr lange dauern, dann ist diese Geschichte abgeschlossen und ich hoffe, ich muß so etwas nie wieder erleben. Auch wenn finanziell, vieles durch eine Versicherung abgegolten wird, hat man doch nur Ärger und die Schmerzen, die man erleidet, können einem durch kein Schmerzensgeld der Welt genommen werden.

Dienstag, 10. Mai 2016

Mein Blog feiert 10 jähriges Jubiläum

Wie alles begann


Das erste Posting meines Blogs schrieb ich am 09.05.2006. Es hat den Titel "Ein Samstag im Mai als Frau". Ich habe mich damals vor 10 Jahren, dazu entschlossen, einen Blog zu starten, weil ich damals begonnen hatte, zu meiner weiblichen Seite zu stehen und dieses auch öffentlich leben wollte. Ich habe damals noch in der männlichen Rolle gelebt und ich hatte damals noch sehr viel Angst, mich als Frau in die Öffentlichkeit zu wagen. Ich hatte damals erst kurz zuvor mit einer Psychotherapie begonnen und war im März, das erste Mal in weiblicher Kleidung, mit Perücke und geschminkt zusammen mit Elli Hunter in Kempten in einem Einkaufszentrum unterwegs gewesen. Meine Erfahrungen als Frau, waren also damals noch sehr spärlich und deshalb war es damals auch sehr aufregend für mich, mich mit anderen Transgender an der Uferpromenade in Überlingen zu treffen, vor allem, da ich ja in Überlingen arbeite und damals sehr viel Angst davor hatte, daß irgendeiner meiner Kolleginnen oder Kollegen, mitbekommen könnten, was mit mir los ist. Ich habe damals meinen Blog als Tagebuch meiner Ausflüge und Spaziergänge genutzt. Ich wollte zum einen im Blog festhalten, was ich geschafft habe, denn jeder Spaziergang als Frau, war für mich ein Stück Befreiung, und zum anderen sollte der Blog anderen transidenten Personen bzw. Transgender Mut machen, daß auch sie sich in die Öffentlichkeit wagen können und keine Angst zu haben brauchen. Gerade diese Angst vor der Öffentlichkeit, hat mich viel zu lange davor abgehalten, so zu leben, wie es für mich passend ist. Ich freue mich, daß heute die transidenten Menschen, immer jünger werden, denn es ist ein Hinweis, daß heute die Akzeptanz von Menschen, die nicht in das übliche zweigeschlechter Modell passen, größer geworden ist.

Was mir mein Blog bedeutet


Ich hätte damals nicht gedacht, daß mein Blog nach 10 Jahren immer noch existiert und ich durch das Bloggen, so viel gewinnen würde. Durch das Bloggen, habe ich irgendwann angefangen zu fotografieren, ich habe begonnen Videos zu machen und ich habe begonnen zu podcasten. Alles Dinge, die ich ohne meinen Blog, wahrscheinlich nicht begonnen hätte. Ohne all dies, wäre ich wahrscheinlich auch nie nach Berlin zur re:publica gefahren und ich hätte nicht all die lieben Menschen kennenlernen können, die mir im laufe der Zeit ans Herz gewachsen sind (Ich habe auch viele liebe Menschen durch das Bloggen ausserhalb von Berlin kennengelernt). Mein Blog ist für mich der Dreh und Angelpunkt meiner Aktivitäten im Netz. Das ich inzwischen auch bei Twitter, Facebook und Snapchat bin, spielt für mich keine so wichtige Rolle wie mein Blog. Mein Blog hat manchmal therapeutische Wirkung und manchmal ist er mir auch lästig. Durch meinen Blog und meinen anderen Aktivitäten, nehme ich auch meine Umwelt etwas anders wahr, wie früher. Heute habe ich immer wieder den Gedanken im Hinterkopf, ob das was ich gerade erlebe oder worüber ich mir Gedanken mache, es Wert wären, sie in meinem Blog zu veröffentlichen. Ganz vieles davon, schafft es nicht in meinem Blog, denn ich möchte meinen Blog nicht als geistigen Mülleimer missbrauchen, aber er hilft mir manchmal, mir schreibender Weise über manche Situationen bzw. manche Gedanken klarer zu werden, als wenn ich dies nicht textlich festhalten würde. Manchmal verpasse ich auch die Gelegenheit über etwas zu schreiben, was mir eigentlich am Herzen liegt, weil ich einfach nicht die Zeit finde darüber zu schreiben oder ich habe oftmals auch keine Lust dazu, was ich dann auch bedauere.

Ausblick


Ich weiß, daß mein Blog nur ein kleiner Blog ist, aber ich bin über jede Leserin und jeden Leser froh, die sich die Zeit nimmt, meine Artikel zu lesen. Mir ist auch bewußt, daß ich keine begnadete Schriftstellerin bin, aber ich hoffe, daß ich mich doch so ausdrücke, daß das was ich schreibe, verständlich ist. Ich danke deshalb allen Abonnentinnen und Abonnenten des Blogs und ich werde sicher noch eine ganze Weile weiter bloggen. Ich hoffe ich kann euch liebe Leserinnen und Leser, etwas mit meinem Blog geben, auch wenn ich ganz viel über mein Leben und meine Gedanken blogge und ich oftmals der Meinung bin, daß das was ich erleben, nichts besonderes ist, aber ich wünsche mir, ihr könnt all dem etwas positives abgewinnen und ich würde mich  gerne mehr mit euch austauschen, deshalbe bitte ich euch, schreibt eure Meinung zu meinen Postings in die Kommentare. Ich freue mich über eure Meinung und über einen Austausch mit euch.

Berlin und re:publica

Letzte Woche war ich in Berlin, genauer gesagt bin ich am Freitag den 29. April mit dem Fernbus in die Bundeshauptstadt gefahren. Die re:publica begann erst am Montag dem 1. Mai und somit hatte ich zwei Tage um ein paar Sehenswürdigkeiten von Berlin zu besichtigen. Die Fahrt nach Berlin verlief ziemlich gut. Das einzige, das mich geärgert hatte, waren die Schmerzen, die mir die Rippenprellung bescherte, die ich mir knapp zwei Wochen davor, durch einen Autounfall zugezogen hatte. Normalerweise stört mich diese nicht beim Sitzen, aber im Bus wußte ich zum Schluß nicht mehr, wie ich mich hinsetzen sollte, damit die Schmerzen weg gehen.

Samstag 30. April


Am Samstag war mein Plan am Litfaßplatz in einem japanischen Restaurant Udon Nudeln zu probieren. Darüber hinaus, hatte ich nichts konkretes vor. Eigentlich dachte ich, daß das Restaurant zu Mittag öffnet, aber leider mußte ich feststellen, daß das Restaurant Samstags erst um 14.00 Uhr öffnet. So hatte ich viel Zeit, die Gegend zu besichtigen. Der Litfaßplatz ist ganz in der Nähe der Museumsinsel bzw. des Berliner Doms, aber auch der Alex ist nicht weit davon entfernt und auch die Hackerschen Höfe sind nur wenige Gehminuten davon entfernt. Ich bin also zu all diesen Sehenswürdigkeiten hin gegangen und habe sie mir angeschaut. Ich war nur in den Hackerschen Höfen drin, die anderen Sehenswürdigkeiten habe ich mir nur von aussen angeschaut. Entweder war mir dort der Eintritt zu teuer oder ich hätte zu lange warten müssen, um ins Innere zu gelangen. Ganz besonders interessant fand ich die Hackerschen Höfe. Hier gibt es viele verschiedene kleine Geshäfte, die rund um die Innenhöfe des Baus angesiedelt sind.

Gegen 14.00 Uhr bin ich dann wieder zum Litfaßplatz und habe auf die Öffnung des Restaurants gewartet. Ich war dort nicht die Einzige, die darauf gewartet hat. Es waren schon mehrere andere Personen, die vor dem Eingang warteten. Es waren dies vornehmlich Japanerinnen und Japaner, wenn ich nach dem Aussehen der Leute gehe. Dort am Litfaßplatz, habe ich mich mit Sam getroffen, den ich von unserem Podcast Meetup Bodensee her kenne und der schon ein paar Tage zuvor nach Berlin geflogen ist. Wir sind zusammen in das Lokal und ich habe mir eine Schüssel mit Udon Nudeln bestellt. Das erste, das wir serviert bekommen haben, war eine Tasse grünen Tees. Die Tasse Tee war kostenlos und ich finder, der Tee hat sehr gut geschmeckt. Sam und ich waren eine ganze Weile in dem Restaurant, bevor wir uns auf den Rückweg in Richtung Potsdamer Platz machten. Von dort aus sind wir dann in Richtung Brandenburger Tor gegangen, weil ich Sam noch ein paar der Sehenswürdigkeiten zeigen wollte. Zum Schluß sind wir noch am Potsdamer Platz in die Arkaden gegangen und haben dort im Untergeschoß ein paar Kleinigkeiten gekauft, bevor wir uns verabschiedeten.

Sonntag 1. Mai


Christine, Sam und ich hatten uns für den 1. Mai verabredet, daß wir das Deutsche Technikmuseum besichtigen wollten. Ich habe mir dazu extra die Seite des Museums aufgerufen um zu schauen, ob es am 1. Mai auch geöffnet ist. Ich habe auf der Seite des Museums, keinen Hinweis gefunden gehabt, daß es am Tag der Arbeit geschlossen wäre und so bin ich morgens um 10.00 Uhr zu dem Museum gegangen. Dort angekommen war ich dann doch ein wenig enttäuscht, daß an der Eingangstür ein Schild hing, mit dem Text "Heute geschlossen". Ich habe dann später gesehen, daß auf der Seite der Stiftung des Deutschen Teschnikmuseums, diese Information steht, aber nicht auf der entsprechenden Seite des Museumsportals Berlin, auf der ich geschaut hatte. Jedenfalls war es nicht schlimm, daß das Museum geschlossen war, denn so sind Sam und ich (Christine konnte ich noch rechtzeitig bescheid geben) zum Brandenburger Tor gegangen und dort haben wir uns erst mal die Feierlichkeiten zum 1. Mai angeschaut. Vom Brandenburger Tor aus, sind wir dann zur Siegessäule gegangen und wir haben diese auch bestiegen. Ich bin ganz langsam die Stufen in der Siegessäule hoch gestiegen, denn meine Kondition ist nicht so gut, daß ich sie hätte im Spurt erklimmen hätte können. Aber auch langsam kommt man ans Ziel und ich war sehr froh, daß ich den Aufstieg geschafft habe, denn unterhalb der Goldelse hat man einen guten Blick über den Tiergarten und über Berlin.Von der Siegessäule sind wir dann wieder zurück gegangen und haben am Brandenburger Tor, eine Kleinigkeit gegessen und etwas getrunken, bevor wir in Richtung Station gegangen sind, um dort die Eintrittsbändel für die re:publica zu holen.

Pre:publica


Am Sonntagabend haben wir gleich einige nette Leute getroffen. Einige davon habe ich schon von früheren Veranstaltungen her gekannt, aber wir haben auch ein paar neue nette Menschen am Vorabend der re:publica kennengelernt. Wir sind dann irgendwann in die Hotelabar des Mercure Hotels gegenüber der Station gegangen. Nach dem vielen zu Fuß gehen, der Hitze und der Anstrengung, hatte ich richtigen Hunger und so war ich froh, hier wenigstens eine Currywurst mit Kartoffelsalat essen zu können. Mir hat die Currywurst ganz gut geschmeckt und auch wenn der Kartoffelsalat aus der Konserve kam, fand ich, daß er ganz gut zu der in Tomatensoße ertränkten Wurst gepaßt hat. Ich war dann irgendwann auch froh, ins Hotelzimmer zu können und meine Beine hoch legen zu können. Mir taten die Füsse und die Beine weh und ich war müde.

re:publica


Die re:publica begann wie immer, mit der Eröffnungsveranstaltung um 10. Uhr. Hier wird man auf die Veranstaltung eingestimmt und ich bin immer wieder überrascht, wie viele Menschen vor dem Einlass auf Stage 1 warten. Es waren sicherlich nicht die 8.000 Besucher, die die Veranstaltung nach Angaben der Veranstalter gehabt haben soll, aber es waren doch einige Menschen, die auf den Einlaß gewartet haben. Ich möchte hier auch nicht einen ausführlichen Abriss der drei Tage re:publica geben, denn dazu müßte ich viel zu viel schreiben. Ich möchte nur so viel dazu sagen, daß die re:publica für mich wieder mal der Höhepunkt des Jahres war. Die vielen Menschen, die man dort treffen kann, bei denen ich immer wieder das Gefühl habe, daß man zumindestens teilweise auf der gleichen Wellenlänge liegt, hat mir sehr gut getan. Gerade nach dem Autounfall, den ich kurz davor hatte, war es eine schöne Ablenkung, die mir sehr gut getan hat und ich war froh, viele alte und neue Bekannte wieder zu sehen. Natürlich waren auch die Vorträge wieder sehr spannend, aber ich habe dieses Jahr nicht wieder den Fehler gemacht und bin von Veranstaltung zu Veranstaltung gerannt. Dieses Jahr war für mich, das Treffen mit lieben Menschen das wichtigste.

Donnerstag 5. Mai


Nach drei Tagen re:publica haben Christine, Sam und ich am Donnerstag dann das Deutsche Technikmuseum besichtigt. Hier gibt es wirklich viel zu sehen. Das Gelände des Museums, liegt direkt neben der Station und war wohl auch, so wie die Station, mal Bahngelände, denn auf dem Museumsgelände gibt es mehrere Lokschuppen mit dazugehörigen Drehscheiben. Die Lokschuppen sind schon älter und in den Schuppen sind viele verschiedene Loks, aber auch verschiedene Waggons aus verschiedenen Zeiten untergebracht. Im Eingangsgebäude, des Museums haben wir uns zuerst die ersten deutschen Computer angeschaut. Es waren dies die Computer von Zuse, der Z1 über den Z3, bis hin zum Z23. Anschliessend an die Computer, konnten wir die Entwicklung der Kommunikation anschauen. Wir haben uns in dem Museum viel angeschaut, aber nicht alles. Wir haben zum Beispiel, die Ausstellung über die Schiffe, über Luft und Raumfahrt nicht angeschaut, weil uns irgendwann die Füße weh getan haben und wir zum Schluß nur noch die Ausstellung zum Thema "Das Netz - Menschen, Kabel, Datenströme" anschauen wollten, die in den Räumen der historischen Ladestrasse untergebracht ist. Die Ausstellung ist, wie ich finde sehr gut gemacht. Der Ausstellungsort ist schön hell und klar gegliedert. Da es hier auch um Computer und Kommunikation geht, wiederholt sich das eine oder andere und wir hatten manches davon so oder so ähnlich schon im Hauptgebäude gesehen, aber die Art der Präsentation war doch etwas anders, als dort und es hat Spaß gemacht, manche der Ausstellungsobjekte benutzen zu dürfen. So durfte man an manchen alten Telefonen mit Wählscheibe, diese benutzen und sehen, wie eine alte Vermittlungstelle, die Verbindung zwischen den Telefonen hergestellt hat. Witzig war auch zu sehen, daß kleine Kinder, die das erste Mal mit so einem Telefon konfrontiert waren, dieses nicht richtig benutzen konnten und ihre Mutter ihnen erst zeigen mußte, wie es richtig funktioniert. Technik ist eben oftmals nicht selbsterklärend, selbst wenn man es gewohnt ist, Technik zu benutzen.

Nach dem Technikmuseum sind wir dann noch mit der U-Bahn vor zum Potsdamer Platz gefahren und sind dort in das Restaurant im Sony-Center gegangen, in dem ich schon die Tage zuvor mit Lina und Christine (eine andere Christine) gewesen bin. Hier haben wir uns erst mal was gutes zu Essen gegönnt. Den Nachtisch haben wir uns dann bei Dunkin Donats geholt, der ein paar Meter um die Ecke lag.

Freitag 6. Mai


Am Freitag bin ich dann wieder mit dem Fernbus nach Hause gefahren. Die Heimfahrt verlief sehr reibungslos und ich bin wieder gut zu Hause angekommen.

Fazit


Berlin war schön und ich habe den Urlaub dort genossen. Ich hatte zwar ab und zu ein paar Schmerzen, wegen des Autounfalls, zwei Wochen davor gehabt und gerade die Rippenprellung war manchmal sehr schmerzhaft, aber im Großen und Ganzen, konnte ich die Schmerzen ganz gut ertragen. Auch mein linkes Knie, das ich mir bei dem Unfall angeschlagen hatte, hat die vielen Spaziergänge in Berlin ganz gut mitgemacht. Ich habe allerdings ab und zu mal eine Schmerztablette genommen.

Wenn alles gut geht, werde ich auch 2017 wieder in Berlin zur re:publica sein und ich freue mich schon jetzt darauf, wieder dort zu sein.

Sonntag, 1. Mai 2016

Die re:publica 2016 kann beginnen

Anreise und Samstag


Endlich ist es so weit, die re:publica beginnt wieder. Ich bin dazu, wie schon letztes Jahr nach Berlin gefahren und so wie letztes Jahr, auch wieder mit dem Fernbus. Die Fahrt verlief, zum Glück, ohne größere Beeinträchtigungen. Ich bin schon am Freitag angereist und so hatte ich zwei Tage, an denen ich mich ein wenig in Berlin umschauen konnte. Am Samstag war ich in der nähe des Alexanderplatzes und des Hackerschen Marktes unterwegs. Die Sehenswürdigkeiten dort liegen alle sehr nah zusammen. Ich bin dort auch zur Museumsinsel gegagen und zum Berliner Dom.

Am frühen Nachmittag ist dann noch Sam dazugestossen. Sam kenne ich vom Podcaststammtisch Bodensee. Er kommt aus der Schweiz und für ihn ist es das erste Mal, daß er die re:publica besuchen wird. Wir haben uns am Litfaßplatz getroffen, wo wir zusammen in ein japanisches Restaurant gegangen sind, wo es Udon Nudeln als Spezialität gibt. Ich hatte bis dahin noch nie Udon Nudeln gegessen und war deshalb auch sehr gespannt, wie diese Nudelsuppe schmecken wird und ich mir haben die Nudeln sehr gut geschmeckt. Das Restaurant ist schön eingerichtet und die Bedinung ist sehr freundlich und zuvorkommen. Das Essen kam sehr schnell und was mich ganz besonder positiv überraschte, war der grüne Tee, den man sofort kostenlos serviert bekommen hat.

Nach dem leckeren Essen sind Sam und ich in Richtung Potsdamer Platz gefahren. Von dort sind wir dann zu Fuß zum Brandenburger Tor gegangen und ich konnte mich ein wenig als Fremdenführerin betätigen. Es gibt sicher noch vieles, was ich über Berlin nicht weiß, aber ich konnte hoffentlich doch ein paar Dinge vermitteln, die hoffentlich von Interesse sind. Der Tag ging für mich zum Schluß mit einem kurzem Einkauf am Potsdamer Platz zu Ende, wo ich noch ein paar Dinge in einem Laden gekauft habe, die ich zu Hause vergessen hatte. Sam und ich haben uns dann noch für den Sonntag verabredet, wo wir zusammen, das Deutsche Technikmuseum besuchen wollten.

Sonntag


Aus dem Besuch des Deutschen Technikmuseums ist leider nichts geworden, weil das Museum am 1. Mai geschlossen war. Was mich daran ganz besonders geärgert hat, war die Tatsache, daß diese Information nicht auf der Webseite des Museums veröffentlicht wurde, sondern man erst an den Haupteingang gehen mußte, um dort die Schilder, mit dem Aufdruck "Heute Geschlossen" lesen zu können. In der heutigen Zeit, sollten solche Informationen eigentlich ganz selbstverständlich online abrufbar sein.

Sam und ich haben uns, nach dem gescheiterten Versuch, das Deutsche Technikmuseum zu besuchen, ein Alternativprogramm ausgedacht. Wir sind erst mal zum Brandenburger Tor gefahren und haben uns dort die Veranstaltung zum 1. Mai angeschaut. Vom Brandenburger Tor sind wir dann zu Fuß zur Siegessäule gegangen. Die Säule ist über 60 Meter hoch und man kann sie im Innern besteigen, was wir dann auch gemacht haben. Ich bin zwar sehr langsam die Stufen hoch gestiegen, aber ich habe es geschafft, die Siegessäule zu erklimmen. Oben auf der obersten Plattform hatten wir einen sehr guten Blick auf Berlin. Leider ist die Plattform sehr schmal und für die Besucher, die oben sind, kann es ziemlich eng sein. Nach ein paar Fotos von dort oben und ein paar Windböen, die wir uns um die Nase haben wehen lassen, sind wir wieder hinabgestiegen. Der Abstieg gestaltete sich einfacher und weniger anstrengend, als der Aufstieg. Von der Siegessäule sind wir dann wieder zur Veranstaltung am Brandenburger Tor gegangen, wo wir uns dann erst mal eine Bratwurst gegönnt haben und eine Cola getrunken haben, bevor wir uns verabschiedeten und unsere Hotelzimmer aufsuchten um uns ein wenig für den Abend vorzubereiten. Immerhin war der Spaziergang zur Siegessäule ziemlich anstrengend, jedenfalls für mich, da ich in letzter Zeit nicht so dazu gekommen bin, mich fit zu halten.

pre:publica


Ich bin kurz vor 16.00 Uhr zur pre:publica gegangen und habe mir dann ziemlich als erstes das Eintrittsbändel geholt und die Stofftasche der re:publica geben lassen, bevor ich mich im Innenhof der Station nach Bekannten umschauen konnte. Wie bis jetzt jedes Jahr, hat es nicht lange gedauert, bis ich die ersten Bekannte getroffen habe und wie so oft, habe ich auch gleich ein paar neue Leute kennen lernen können, mit denen ich dann, zusammen mit Sam auch gleich den Rest des Abends verbracht haben. Wir haben den Abend in der Hotelbar des Mercure ausklingen lassen, wo wir uns noch sehr angeregt unterhalten haben und ich bin schon sehr auf den morgigen Tag gespannt, wenn es dann endlich richtig los geht, mit den Sessions und mit dem ganzen drum herum.

Donnerstag, 14. April 2016

Über 100.000 Aufrufe auf meinem YouTube-Kanal

Screenshot von Michaelas Welt
Mein YouTube-Kanal "Michaelas Welt" hat vor kurzem die Marke von 100.000 Aufrufen überschritten, was bedeutet, daß über 100.000 Personen, sich eines meiner Videos auf meinem Kanal angeschaut haben. Ich vermute mal, daß in der Aufrufzahl auch Aufrufe von wiederkehrenden Besuchern gezählt werden, aber ich finde das sehr beachtlich. Immerhin mache ich nur Vlogs und habe noch nicht mal 500 Abonnenten auf meinem Kanal. Ich freue mich jedenfalls darüber, immerhin wird dieser kleine Meilenstein, nicht das letzte Jubiläum sein, daß ich dieses Jahr feiern kann. Wer sich mal meinen Blog etwas genauer anschaut, wird sicher feststellen, daß ich hier bald mein 10jähriges Blog Jubiläum feiern kann. 

Wer meinen YouTube-Kanal noch nicht kostenlos abonniert hat, der sollte dies am besten gleich jetzt tun.

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