Freitag, 21. November 2014

Mit dem Fernbus nach Berlin

Rückseite des Potsdamer PlatzesHeute bin ich mit dem Fernbus nach Berlin gefahren. Es war für mich das erste Mal, daß ich eine so große Strecke mit dem Fernbus gefahren bin. Die letzten beiden Male, als ich in Berlin war, bin ich mit dem Auto gefahren. Der Grund, weshalb ich mich für den Bus entschieden habe, war ganz eindeutig der Preis. Ich hab für Hin- und Rückfahrt insgesamt EUR 56,-- gezahlt. Ein Preis, den ich als sehr sehr günstig empfinde und bei dem ich auch gerne bereit bin ein paar Unbequemlichkeiten in Kauf zu nehmen.

Es gab ein paar Dinge, die mir nicht so gut gefallen haben. Da war zum Einen, die Enge der Sitze. Bei über 10 Stunden Fahrt, empfand ich die Breite der Sitze und die Abstände der Sitze als hart an der Grenze, dessen, was ich als noch passabel empfinde. Neben den Sitzabständen, empfand ich die Bordtoilette als sehr störend. Ich hatte meinen Sitz ganz in der Nähe der Toilette und bei so einer langen Fahrt, habe ich sie 3x aufsuchen müssen. Erstens die Toilette ist sehr eng, So eng, daß eine etwas kräftigere Person, hier sicher Probleme haben dürfte. Das andere, war die Geruchsbelästigung, die durch die Bordtoilette entstand. Entweder war der Fäkalienbehälter nicht ganz abgedichtet, oder es ist ein allgemeines Problem, denn ich erinnere mich, daß ich letztes Jahr, als ich das erste Mal mit einem Fernbus gefahren bin, ähnliche Gerüche vernommen habe, wie heute. Die Bordtoilette hat durch den Müllbehälter eine Öffnung zum Innenraum des Buses und ich vermute, daß durch diese Öffnung, die Gase aus der Toilette in den Bus gelangen können. Jedenfalls roch es während der Fahrt öfters sehr unappetitlich.

Wir sind mit etwas Verspätung in Berlin angekommen und ich habe mein Hotel dann auch ohne Probleme erreicht. Es liegt ganz in der Nähe der U-Bahn Station Gleisdreieck. Nach dem Bezug meines Zimmers bin ich noch zu den Arkaden am Potsdamer Platz gegangen und habe mir dort im Play Off, einen leckeren Burger gegönnt. Immerhin habe ich heute nicht viel gegessen, ausser Frühstück und ein Brötchen und eine Banane, hatte ich bis heute Abend nichts gegessen.

Morgen geht dann der PodLove Podcast Workshop los und ich bin schon sehr gespannt, wie das so werden wir.

Dienstag, 11. November 2014

Warum ich Selfies mache

 Selfie von mir im Büro
Selfie von mir im Büro
Ich wurde letztens von jemanden auf Twitter gefragt, warum ich Selfies mache und diese Frage habe ich zum Anlass genommen, mir meine Gedanken dazu in einer Folge meines Podcasts "Michaelas Welt" zu machen (siehe unten). Doch bevor ich dich bitte, meinen Podcast anzuhören, kannst du hier ein paar Zeilen dazu lesen und ich würde mich sehr freuen, wenn du mir deine Meinung zu Selfies als Kommentar zu diesem Posting schreiben würdest.

Meine erste Antwort, weshalb ich Selbstporträts mache, ist einmal, das ich es kann. Ich habe eine Kamera, ich fotografiere gerne. Ich mache häufig Fotos von mir, die ich dann auch auf Instagram poste und diese mit dem Hashtag #609060 versehe. Was es mit diesem Hashtag auf sich hat und wie er entstanden ist, findest du in dem Beitrag "Happy Birthday #609060" auf dem Blog von Journelle. Jedenfalls ist diese Aktion ein schöner Grund, Selfies von sich zu machen und ins Netz zu stellen. Ein anderer Grund ist wahrscheinlich der, daß ich wohl doch eine kleine Profilneurose habe. Nach Wikipedia handelt es sich bei einer Profilneurose um ein übersteigertes Bedürfnis nach Geltung, was manchmal auch als Geltungsdrang und im Extremfall als Geltungssucht bezeichnet wird. Ich denke das dürfte eine der Hauptgründe sein, weshalb ich Selfies mache, weshalb ich blogge, podcaste und Videos produziere. Ich würde jetzt nicht sagen, daß ich narzistisch veranlagt bin, jedendfalls nicht im pathologischen Sinn, aber irgendwie hängt das alles zusammen.

Ein weiterer Grund, weshalb ich mich im Netz öffentlich darstelle, ist aber auch der Tatsache geschuldet, daß ich eine transidente Vergangenheit habe und ich durch meine öffentliche Darstellung versuche, ein klein wenig Aufklärung über Transidentität zu leisten. Ich glaube, daß durch die Präsens von Minderheiten in der Öffentlichkeit, die Gefahr von Diskriminierung abnimmt. Diskriminierung findet meiner Meinung nach meistens dann statt, wenn man vor Personen Angst hat und diese Angst entsteht meistens dann, wenn man die Eigenarten der Person oder Personengruppe nicht kennt und diese nicht in das eigene Weltbild passt. Klar das da ein Selfie noch keine große Aufklärung ist, aber es ist, so wenigstens meine Hoffnung, ein kleines Mosaiksteinchen, das hoffentlich einen kleinen Beitrag leisten kann.

Mehr zu dem Thema und wie ich von Selfies auf Freiheit und Demokratie komme, erfährst du in folgender Podcastfolge:


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Mittwoch, 5. November 2014

Freischnauze Podcast #35: Podcat und App Entwicklung

Es sind zwar schein paar Tage, her, daß wir die neue Folge des Freischnauze Podcasts aufgenommen haben, aber ich möchte euch dennoch unsere letzte Podcastfolge auch hier bei mir im Blog zur Verfügung stellen.



Du kannst den Podcast ganz einfach via iTunes abonnieren oder aber via RSS-Feed.

Die Podcatcher App von Jeanette, die Podcat, wird weiter entwickelt und Jeanette berichtet, was es neues von der App gibt. Der Rosenkrieger hat auf YouTube eine Review zu der App gemacht (http://youtu.be/dhwxzDcwfh0).

Jeanette steckt in den Vorbereitungen des Umzugs in die Schweiz. Michaela hat zwei Fahrräder und Jeanette möchte sich ein Fahrrad kaufen, wenn sie in die Schweiz zieht. Jeanette wird zu Silvester schon am Bodensee wohnen und das Jahreswechsel dort verbringen.

Jeanettes Smart muß zum TÜV und wurde beim ersten Mal leider abgelehnt. Gerade jetzt wo sie umzieht, muß sie auch noch Geld für die Reperatur ausgeben, damit der Smart TÜV bekommt.

Continuity von OSX 10.10 gefällt Jeanette sehr gut. Sie berichtet, was man damit alles machen kann. Ich möchte eventuell auf Android lernen und ich habe für den Anfang ein Buch zum lernen gekauft. Jeanette und ich unterhalten uns über Programmierung und welche Erfahrungen wir damit gemacht haben. iTunes ist jetzt auf 64 Bit, aber iTunes verliert an Bedeutung und Spotify wird wichtiger.

Jeanette hört gerne zum Programmieren Musik. Ich habe dabei gerne meine Ruhe. Der Umzug in die Schweiz beschäftigt Jeanette sehr, sie muß sich wegen dem ein neues Bett und eine neue Matratze kaufen.

Wenn Jeanette demnächst am Bodensee wohnt, könnte man am Bodensee einen Podcast Cluster Bodensee aufziehen. Neben Jeanette und mir gäbe es noch den KonScience Podcast. Neben diesem Podcast, habe ich noch keinen weiteren Podcast in der Nähe des Bodensees gefunden.

Ich war sehr überrascht, daß sich Tim Cook als Schwul geoutet hatte, der CEO von Apple, einer der wertvollsten Firmen der Welt. Sein Coming-Out wird für ihn wahrscheinlich keine Nachteile haben, aber es ist ein Zeichen, daß die sexuelle Orientierung kein Grund für die Benachteiligung ist.

Apple hat wohl schon immer Randgruppen unterstützt und das alte Apple Logo stellte früher einen Regenbogen dar.

Ich  und Jeanette unterhalten sich darüber, wann sie das erste Mal einen Apple Rechner zugelegt haben.

Zum Originalartikel im Blog des Freischnauze Podcasts geht es hier -> FS-035: Podcat und App Entwicklung (mit Kapitelmarken)

Montag, 3. November 2014

Buchrezension: "We will die: Buddhismus für Lebenshungrige" von Michael Feike

Buddhanatur
Als ich das Buch "WE WILL DIE (Affiliate Link)" in der Buchhandlung entdeckt habe, hat mich zuerst das Buchcover angesprochen. Als ich dann den Titel gelesen habe und gemerkt habe, daß es sich um ein Buch über Buddhismus handelt, hat mich das Buch sofort interessiert, denn eigentlich wollte ich kein Buch kaufen, schon gar nicht über Buddhismus. Ich habe schon einige Bücher über Buddhismus gelesen und ich habe einige in meinem Bücherregal stehen. Aber, das Buch hier hebt sich schon vom Buchcover von den Büchern ab, in denen es über Buddha und seine Philosophie geht. Es war also meine Neugier geweckt und auch der Klappentext klang anders, als die Bücher, die ich bis jetzt über den Buddhismus gelesen habe.

Meine Hoffnung, daß das Buch hier, den Buddhismus anders darstellen würde, als die bisherigen Bücher, die ich gelesen habe, hat sich dann bewahrheitet. Die Bücher, die ich bis jetzt gelesen habe, schildern meistens zuerst die Lebensgeschichte des Buddha, um dann seine Erkenntnisse vorzustellen. Das macht das Buch hier nicht. Die Lebensgeschichte Gautamas spielt hier keine Rolle. Es wird in dem Buch ein, für mich ganz anderer Ansatz gewählt und zwar, geht der Autor des Buches von uns Menschen hier und heute aus. Von unserer jetzigen Lebenssituation ausgehend, versucht er die Leserin und Leser zu der Erkenntnis zu führen, daß das Leben endlich ist und das es jederzeit enden kann. Ausgehend von dieser Sichtweise, die auch nicht so neu ist, aber dazu später mehr, versucht er einem klar zu machen, daß das Leben als menschliches Wesen kostbar ist und das man dieses Geschenk nutzen sollte und zwar sollte man es nutzen zum persönlichen Wachstum bzw. dieses Wachstum in den Dienste aller Wesenheiten stellen. Das Mittel des Wachstums ist die Meditation. Das man das Leben als Mensch, als Geschenk ansehen sollte und dieses Geschenk auch möglichst gut nutzen sollte, habe ich ich auch schon in anderen Büchern gelesen. Letztendlich soll diese Sichtweise, wenn ich mich richtig erinnere, sogar auf Buddha selbst zurück gehen. Michael Feike, der Autor des Buches, schafft es allerdings, das in seinem Buch so gut zu vermitteln, daß es, jedenfalls bei mir einen tiefen Eindruck hinterlassen hat.

Der Autor ergeht sich nicht in abgehobenen philosophischen Spekulationen, sondern bleibt mit seinen Schilderungen im hier und jetzt. Er ergeht sich auch nicht in metaphysischen Spekulationen, sondern schildert an Hand seiner eigenen Erfahrungen, was es bedeutet den Lehren Buddhas nach zu gehen. Mir hat dies besonders gut gefallen, denn dadurch ist mir vieles, was ich früher in anderen Büchern gelesen habe, klarer geworden bzw. habe erstmals erahnen können, was mit den Lehren über Leere gemeint sein könnte. Klar, es ist sicher sehr schwierig, etwas zu erklären, das man nur selbst erleben kann, aber natürlich können diese Beschreibungen über die Vorteile der Übungen, die im Buch kurz beschrieben werden, nur ein Vorgeschmack sein. Ich vermute mal, daß man die volle Wirkung nur selbst erfahren kann. Bei mir hat das dazu geführt, daß ich mal wieder meine Mala raus geholt habe und mich regelmässig hin setze und meditiere.

Samstag, 1. November 2014

Modellbaumesse Friedrichshafen 2014


Modellbaumesse Friedrichshafen 2014 auf dem YouTube-Kanal Michaelas Welt

Ich war heute zum Feiertag (Allerheiligen) auf der Modellbaumesse in Friedrichshafen, der "Faszination Modellbau". Ich war nur 2 Stunden dort, das hat aber gereicht um viele Video Clips aufzunehmen und daraus ein kleines Video zu schneiden.

Was haltet ihr von Modellbau? Findet ihr es auch faszinierend oder läßt es euch eher kalt? Schreibt mir eure Meinung dazu bitte in die Kommentare.

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Sonntag, 26. Oktober 2014

Kunstausstellung in Konstanz

Fähre über den Bodensee Blick auf Konstanz
Kunstausstellung im Bürgersaal in Konstanz Kunstausstellung im Bürgersaal
kg see Seifenblasen
Hafeneinfahrt Konstanz mit Imperia Seestrasse im Herbst

Heute war ich in Konstanz, mal wieder. Gestern hatte mich eine Künstlerin, die ich durch unser YouTube User Meeting (YUMEE) her kenne, darauf aufmerksam gemacht, daß heute im Bürgersaal in Konstanz eine Performance stattfinden sollte. Diese Tanzperformance sollte im Rahmen einer Kunstausstellung stattfinden. Da ich sowieso nichts besseres zu tun hatte, war das für mich eine gute Gelegenheit, mich von meinem Sofa loszureissen und mich auf den Weg in die Bodenseemetropole zu machen. Heute war mal wieder ein klasse Wetter, ganz anders, als am Dienstag, als ich das letzte Mal mit der Fähre gefahren bin (->siehe: Sturm über dem Bodensee ). Ich hatte meine Freundin Farah gefragt, ob sie Lust hätte, mit zu kommen und ihr gefiel die Idee, den Sonntagnachmittag mit Kunst zu verbringen. Die Tanzperformance sollte um 15.00 Uhr los gehen und wir habe es gerade noch geschafft, die Performance rechtzeitig zu erreichen. Die Vorführung ging nur wenige Minuten. Es war nur ein Tänzer, der in einer schwarzen Kutte gekleidet, sich zu der Musik bewegte, die ein anderer Künstler auf dem Klavier spielte. Er kam sehr langsam in den Raum. Man konnte sein Gesicht nicht erkennen, da die Kapuze sein Gesicht verdeckte. Er bewegte sich auf eines der Kunstwerke zu und bestieg dieses Kunstwerk (es waren mehrere Europaletten). Von dort stieg er wieder herunter und kam langsam zur Bühne. Kurz vor der Bühne, zog er sich die Kutte aus. Jetzt stand er mit nackten Oberkörper und einer langen Hose, die mich an eine Pyjamahose erinnerte, vor den Zuschauern. Er tanzte oder bzw. bewegte sich noch ein wenig und schon war die ganze Performance zu Ende.

Ich habe mich nach der Vorführung noch mit Ute, die Künstlerin, von der ich den Tipp zu der Veranstaltung erhalten hatte, unterhalten. Farah, hat sich mit ein paar der Künstler unterhalten und diese nach deren Gedanken gefragt, die sie bezüglich ihrer Kunstwerke hatten und was sie bedeuten sollen. 

Farah und ich sind dann nach einer Weile noch spazieren gegangen. Das Wetter war klasse und wir haben es genossen, die Sonne zu spüren und den vielen netten Menschen zu begegnen, die wohl auch, die gleiche Idee hatten, wie wir. Eine Begebenheit möchte ich noch kurz schildern. Als Farah und ich ungefähr auf der Höhe des Steigenberger Inselhotels waren, kam uns eine junge Frau entgegen und sagte, daß sie Farah von Facebook kennen würde und ob sie denn nicht ein Foto mit Farah zusammen machen könnte. Farah und ich, haben uns sehr über die nette Begegnung gefreut. Immerhin kommt es nicht jeden Tag vor, daß einem so etwas passiert. 

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Dienstag, 21. Oktober 2014

MW #157: Sturm über dem Bodensee

Sturm bei Meersburg


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Ich bin gerade vorhin mit der Fähre von Konstanz nach Meersburg gefahren und es war das erste Mal, das ich dabei tatsächlich Angst hatte. Der Sturm, der gerade über den Bodensee gefegt ist, war ziemlich heftig und hat dazu geführt, daß es auf der Fähre sehr geschwankt hat. Es war auch das erste Mal, daß ich erlebt habe, daß der Kapitän der Fähre eine Durchsage gemacht hat, in der auf die Fahrgäste beruhigen wollte und sie gebeten hat, daß sie auf ihren Sitzen in ihren Fahrzeugen sitzen bleiben sollen, damit ihnen nichts passiert.

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