Donnerstag, 23. August 2018

Die Gallensteine sind raus

Es sind inzwischen ein paar Tage vergangen, seit dem ich im Krankenhaus war und ich mir meine Galle, samt Gallensteine, habe entfernen lassen. Mir geht es inzwischen wieder ganz gut.

Ich bin am 13. August ins Krankenhaus gegangen, um mir dort die Gallensteine entfernen zu lassen. Diese haben mich in den letzten Monaten immer wieder geärgert. Ich hatte schon mehrfach eine Gallenkolik und ich kann euch sagen, daß das eine sehr sehr schmerzhafte Angelegenheit ist. Ich hatte mich gute 4 Wochen vor der Operation im Krankenhaus angemeldet, so daß die ganzen Dinge, wie Gespräch mit dem Narkosearzt, Blutabnehmen, Anmeldung schon erledigt hatte. Ich mußte um 07.15 Uhr in der Frühe, im Krankenhaus sein. Dort angekommen habe ich mich umgezogen und habe ein paar Medikamente bekommen.

Kurz nachdem ich so weit fertig war, ging es auch schon los. Ich wurde mit meinem Bett in den Vorbereitungsraum geschoben. Dort hat mir eine Narkoseärztin, einen Zugang gelegt und darauf die Narkose eingeleitet. Ich bin ca. eine Stunde später im Aufwachraum wieder zu mir gekommen. Nach einigen Minuten dort, wurde ich dann wieder in mein Zimmer geschoben. Hier hatte ich dann erst mal Gelegenheit, mich noch von der Narkose und der Operation zu erholen. Ich hatte keine starken Schmerzen, aber ich habe deutlich gespürt, daß da was in meinem Bauch gemacht wurde. Aus der Mitte des Bauches kam ein Schlauch mit einem Beutel daran. Hier hatte sich schon etwas Sekret angesammelt. Noch vor dem Mittagessen, kam dann auch der Arzt an mein Bett, der mich operiert hatte. Er sagte mir, daß alles gut verlaufen sei und ich wenn die Blutwerte stimmen, am Mittwoch das Krankenhaus wieder verlassen dürfe.

Die zwei Nächte im Krankenhaus verliefen recht ruhig und ich konnte mich gut von der Op erholen. Ich durfte dann tatsächlich am Mittwoch das Krankenhaus verlassen. Zu Hause bin ich dann Tagsdarauf zu meinem Hausarzt gegangen, der mir dann bis zum Ende der darauf folgenden Woche eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausgestellt hat.

Mir geht es inwzsichen wieder relativ gut. Ich merke, daß an meiner Galle etwas gemacht wurde denn ab und zu spüre ich dort ein Ziehen. Es sind keine starken Schmerzen, aber ich kann ganz gut spüren, daß dort was gemacht wurde. Ausserdem sehe ich die Schnitte, die sich in meinem Bauch befinden und durch die, die Instrumente eingeführt wurden, mit deren Hilfe, die Gallenblase und die Gallensteine entfernt wurden. Ich bin froh, daß ich diese Operation hinter mir habe, denn die letzten Monate, hatte ich immer wieder mal eine Gallenkolik und das ist wie gesagt, sehr unangenehm und auch nicht ganz ungefährlich, wie ich mir habe sagen lassen.

Nächste Woche werde ich wohl wieder zur Arbeit gehen können. Ich darf zwar noch nichts schweres heben, aber ich sitze ja die meiste Zeit. Das einzige, das wirklich schwer ist, das ich regelmäßig hebe, sind die Mineralwasserkästen. So werde ich also die nächsten Wochen zu Hause, wohl oder übel Leitungswasser trinken müssen.

Über die Operation habe ich auch einen Podcast aufgenommen, den ihr euch hier über Podigee anhören könnt:



Mein Podcast ist auch via Soundcloud abrufbar -> MW #201: Die Gallensteine sind raus

Mittwoch, 1. August 2018

Die 200. Podcastfolge

Die erste Folge meines Podcasts habe ich am 29. März 2010 auf Audioboo, heute Audioboom, veröffentlicht. Ich habe also etwas über 8 Jahre benötigt, um die 200 Folgen zusammen zu bringen. Bevor ich die erste Folge veröffentlichte, habe ich schon lange davor Podcasts gehört und mir hat das Medium sehr gut gefallen. Anfänglich war für mich Podcasting die Möglichkeit, mal schnell, nebenher einen Audiobeitrag aufzunehmen und online zu stellen, wenn mir danach war. Auf YouTube war ich schon länger aktiv, aber oftmals, wenn ich das Gefühl hatte, ich möchte jetzt eine neue Folge aufnehmen und auf YouTube hochladen, war mir der Aufwand, um ein Video zu produzieren, zu hoch. Bei Audio ist diese Hürde sehr viel niedriger, dafür gibt es aber andere Hürden, die aber alle zu meistern sind.

Worum geht es in der Podcastfolge? Nun einmal, natürlich über das Jubiläum und dann noch über den Ausflug, den ich am Freitag letzter Woche, zusammen mit ein paar Freunden gemacht habe. Hört einfach mal rein und abonniert am besten meinen Podcast, entweder im Podcatcher eurer Wahl, auf Soundcloud oder bei Spotify.

Donnerstag, 7. Juni 2018

Nach der Hüft-Op

Hier im Blog war es die letzte Zeit etwas ruhig. Das lag vor allem daran, daß ich am 12. März eine Hüftoperation hatte, wegen meiner Arthrose, in diesem Gelenk. Ich habe also im März eine Total-Endoprothese (TEP) im rechten Hüftgelenk bekommen. Ich war nach der Operation etwas über eine Woche im Krankenhaus in Friedrichshafen und bin dann anschließend direkt vom Krankenhaus in die Reha nach Bad Saulgau gekommen. Dort war ich 3 Wochen. Nach der Reha war ich dann noch ein paar Wochen arbeitsunfähig. Ich bin seit 23. Mai wieder beim Arbeiten und mir geht es mit der neuen Hüfte den Umständen entprechend gut.

Ich habe aktuell noch Schmerzen in der Hüfte, die operiert wurde, wobei der Schmerz nur auftritt, wenn ich gehe, weshalb ich immer noch Schmerzmittel nehme und ich für längere Strecken immer noch Gehhilfen benötigen. Kurze Strecken kann ich ohne Krücken gehen und je nach Tagesform, geht dies manchmal ganz gut und manchmal eben auch eher schlecht. Ich denke, es wird noch eine Weile dauern, bis ich so weit bin, daß ich gänzlich auf die Krücken verzichten kann und ich ohne zu hinken gehen kann. Ich weiß nicht wie lange dieser Zustand noch andauern wird, aber ich habe gelernt, daß man bei so einer Op geduldig sein muß und das hier jeder Mensch anders ist. In der Reha habe ich einige gesehen, die nach 3 Wochen mit Wanderstöcken mehr oder weniger normal gehen konnten und ich kann nach fast 3 Monaten noch nicht so gut gehen. Ich gehe immer noch regelmässig zur Physiotherapie und ich gehe regelmäßig ins Kieser-Training. Weiterhin versuche ich ab und zu einmal ins Thermalbad zu gehen. Alles Sachen, die mir helfen, wieder fit zu werden. Ich merke, daß es langsam besser wird, aber ich bin eben auch ein wenig ungeduldig. Vor allem nervt es mich, wenn ich dann Schmerzen habe und ich nicht weiß, wie ich mich bewegen soll.

Was mich dann noch ganz besonders nervt, ist die Sache, mit der anderen Hüfte, die noch nicht operiert wurde, denn diese bereitet mir manchmal mehr Schmerzen, als die gerade operierte. Leider wird es auch von Woche zu Woche schlechter. Gerade beim Sitzen habe ich manchmal so unerträgliche Schmerzen, daß ich nicht weiß was ich machen soll. Es ist also abzusehen, daß ich in absehbarer Zeit, diese Hüfte auch machen lassen muß. Ich weiß noch nicht wann ich dies machen lasse, aber ich werde sicherlich nicht so lange warten, wie bei der anderen Hüfte.

Nichtsdestotrotz, möchte ich gerne wieder mehr bloggen. Ich fühle mich hier wieder psychisch besser und ich denke, ich habe auch ein paar Dinge, über die ich was schreiben kann. Ich könnte was über meinen Krankenhausaufenthalt schreiben und natürlich auch etwas über die Reha. Nächsten Samstag geht es jedoch erst mal zum Barcamp Bodensee, worauf ich mich sehr freue. Immerhin konnte ich dieses Jahr nicht zur re:publica nach Berlin fahren und so ist diese Veranstaltung, die erste dieses Jahr, die ich besuchen werde.

Habt ihr auch Erfahrungen mit einer oder mehreren TEP machen können/müssen? Wenn ja, welche habt ihr gemacht? Bitte schreibt mir das in die Kommentare.

Donnerstag, 22. Februar 2018

Mein YouTube-Kanal und die neuen Richtlinien von YouTube

Vor kurzem hat YouTube angekündigt, Kanäle, die weniger als 1.000 Abonnenten haben, nicht mehr zu monetarisieren, obwohl die Kanäle Partnerkanäle sind. Dies trifft leider auch meinen YouTube Kanal Michaelas Welt. Mein Kanal ist immer noch ein Partnerkanal, aber leider wurde die Möglichkeit Videos monetarisieren zu können deaktiviert. Das hat für meine Zukunft auf YouTube erst mal keine Auswirkungen, da ich über meinen YouTube-Kanal bis jetzt so wenig verdient habe, dass es eigentlich nicht der Rede Wert ist. Allerdings ist es doch irgendwie schade, dass die Monetarisierung jetzt weg fällt. Für mich ist die Monetariesierung eine Art Anerkennung, dessen was ich tue. Klar, ich möchte gerne wieder meinen Kanal monetarisiert bekommen, aber dies wird sicher nicht einfach werden, denn ich mache hauptsächlich Vlogs und in letzter Zeit habe ich zugegebener maßen sehr wenig von mir hören bzw. sehen lassen und mir fehlen zur Zeit etwas über 500 Abonnenten, um von YouTube wieder als "ernsthafte" Partnerin anerkannt zu werden.

Nichtsdestotrotz, werde ich mich bemühen, über die Zahl von 1.000 Abonnenten zukommen. Wer mich hierbei unterstützen möchte, der kann dies ganz einfach tun, in dem auf folgenden Button drückt und dann meinen Kanal abonniert.


Ich sage schon mal Danke, für alle, die meiner Bitte nachgekommen sind.

Sonntag, 18. Februar 2018

MW #198: Update und Ausblick

Seit meiner letzten Folge, sind doch schon ein paar Tage vergangen. Ich berichte kurz über die vergangenen Monate und was mich zur Zeit bewegt. Ich werde demnächst ins Krankenhaus gehen und meine Hüfte operieren lassen. Ich habe in meiner rechten Hüfte Arthrose und dies beeinträchtigt mich doch sehr.

Mittwoch, 3. Januar 2018

34C3

Die letzten Jahre über, hatte ich immer wieder vom Congress gehört. Gerade wenn ich auf der re:publica war oder auch auf der Subscribe, habe ich einige Bekannte von diesem Event des Chaos Computer Clubs gehört und davon, wie klasse der Congress sein soll. Ich wollte eigentlich schon 2016 zum Congress nach Hamburg gehen, aber dies hat leider nicht geklappt. Als ich dann hörte, daß der Congress 2017 in Leipzig stattfinden würde, war ich sehr glücklich darüber. Leipzig ist die Stadt, aus der meine Mutter stammt. Ich habe dort Verwandtschaft und glücklicherweise auch die Möglichkeit recht günstig in der Nähe der Messe übernachten zu können. Durch einen glücklichen Zufall bin ich dann auch noch an eine Karte für den Congress gekommen, so daß für mich dann nichts mehr im Wege stand, zum 34C3 zu fahren.

Ich bin am 2. Weihnachtsfeiertag nach Leipzig gefahren, wobei ich auf dem Weg dorthin noch meine Mitpodcasterin Jeanette aus München abgeholt habe (Freischnauze Podcast). Sie übernachtete auch bei meinem Cousin und wir konnten so gemeinsam den 34C3 besuchen. Die Fahrt nach Leipzig verlief ziemlich glatt und reibungslos. Wir sind gegen Abend in Leipzig angekommen und wir wollten direkt am Vortag des Congresses unsere Eintrittbändel holen, was wir dann auch machten. Leider zeigte es sich, daß sich Jeanette wohl irgendwo erkältet hatte und sie über Krankheitssymptome klagte. Leider führte, das dazu, daß sie dann am 2. Tag das Bett hüten mußte.

Am ersten Tag, waren wir recht früh auf dem Messegelände, gerade noch rechtzeitig, um noch einen guten Parkplatz zu bekommen, von wo aus ich nicht so weit zum Eingang zu gehen hatte. Am Tag 0 des Congresses hatte ich arge Probleme mit meiner Hüfte und die Nacht war dementsprechend unruhig für mich. Nach einigen Schmerztabletten legte sich das zum Glück halbwegs. Die erste Veranstaltung, in die wir gegangen sind, war die Eröffnung des Congresses durch Tim Pritlove.

Die Veranstaltungen, die mir besonders im Gedächtnis geblieben sind, waren einmal die Lesungen von Marc-Uwe Kling auch gleich am ersten Tag. Mir ist dies deshalb besonders gut im Gedächtnis geblieben, weil wir, bevor wir in den Saal Adam eingelassen wurden, über eine Stunde vor geschlossenen Türen standen und es ziemlich eng war im Vorraum zu diesem Saal. Außerdem fand ich es bemerkenswert, daß 4.000 Leute der Lesung des Autors der Känguru Chroniken beiwohnen wollten und weiterhin, fand ich die Lesung sehr unterhaltsam.

Die andere Veranstaltung, die mir sehr gut im Gedächtnis geblieben ist, war die Physik Show von "Methodisch inkorrekt" am 3. Tag. Hier war leider deren Show aus Sicherheitsgründen, nicht so spektakulär, wie sie anscheinend in den früheren Jahren gewesen sein soll. Mir ist sie deshalb so gut im Gedächtnis geblieben, weil Reinhart Remfort öffentlich einen Heiratsantrag der "Ominösen Frau" gemacht hat und dieser Antrag auch von ihr angenommen wurde. Dies war ein sehr bewegender Moment, wie ich finde und es hat mich sehr für die Beiden gefreut, die ich danach noch ein paar Mal in den Messehallen und auch im Sendezentrum Händchen haltend gesehen habe.

Neben diesen drei Veranstaltungen, habe ich natürlich noch andere gesehen. Wen es interssiert, welche Vorträge es auf dem 34C3 gab, der kann sich mal auf dem YouTube-Kanal des CCC umsehen.


Neben den Vorträgen, waren für mich die Begegnungen mit alten Bekannten natürlich das Wichtigste und natürlich habe ich auch wieder neue Menschen kennenlernen können. Was ich aber auch sehr schön empfand, war der Umgang der Teilnehmerinnen und Teilnehmer untereinander. Ich hatte das Gefühl, daß hier jeder bemüht war, auf die anderen Rücksicht zu nehmen. Ich hatte zu dem das Gefühl, daß ich, so wie ich bin akzeptiert wurde, so wie auch alle anderen so akzeptiert wurden, wie sie sind. Alleine dieses Gefühl hat sehr gut getan, denn im Alltag ist dies leider nicht immer so. Auch die Vielfältigkeit, der Menschen hat mir sehr gut gefallen, aber auch die vielen Ideen, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für den Congress hatte. Hier gab es so viele Dinge zu erleben, daß ich damit ehrlich gesagt etwas überfordert war.

Mir hat der Congress in Leipzig sehr gut gefallen und ich hoffe, ich kann dieses Jahr auch wieder zum Congress fahren, mal sehen.

Freitag, 1. Dezember 2017

Manga mit dem Thema Transsexualität

Ich bin gestern durch Zufall auf einen Artikel gestossen, der mein Interesse geweckt hat. Dabei bin ich dann auf einen Manga gelandet, der die autobiografische Geschichte einer jungen Frau erzählt, die transsexuell ist und einen jungen Mann kennen lernt, der sich in sie verliebt. Dabei weiß der junge Mann erst mal nichts von der Transsexualität von Chii.

Ich habe zu dem Manga eine kurze Rezesion in meinem Manga- und Animeblog veröffentlicht. Hier meine Rezesion "Manga: Hanayome wa moto danshi":

Ich bin gestern durch die Ankündigung von Sevenseas den Manga "Hanayome wa moto danshi" nächstes Jahr in Amerika zu veröffentlichen, aufmerksam geworden. Dabei hat der englische Titel "The Bride Was a Boy"  mein Interesse geweckt. Da ich selbst Transsexuell bin, war ich natürlich sehr gespannt, was eine japanische Mangaka, die selbst betroffen ist, als Manga zu dem Thema herausgebracht hat. Der Manga umfaßt nur ein Band und nach einer kurzen Suche im Netz, habe ich tatsächlich eine englische Übersetzung des Mangas auf einer der üblichen Mangareader Seiten gefunden.

Handlung


Es wird die autobiografische Geschichte von Chii erzählt, die, als sie gerade in der Phase ihrer Transition war, einen Mann kennenlernte, der sich in sie verliebte. Nach einigen Treffen, wagte die Autorin, ihrem Freund zu gestehen, daß sie mit männlichen Geschlechtsmerkmalen geboren wurde und gerade dabei ist, dieses zu ändern. Ihr Freund war darüber zwar sehr überrascht, aber seine Liebe zu ihr war stärker und so vertieften die beiden ihre Beziehung. Chiis Freund unterstütze sie, bei ihrer Transition, was neben den geschlechtsangleichenden Operationen, auch der Wechsel des bei der Geburt zugewiesenen Geschlechts in dem Familienregister beinhaltete. Am Ende heiraten beide und sind inzwischen ein glückliches Ehepaar.

Fazit


Die Handlung ist spannend und lustig erzählt, wie ich finde. Dabei wird auf die besonderen Schwierigkeiten hingewiesen, die eine transsexuelle Person hat, wenn sie eine Beziehung eingeht. Darüber hinaus, wird auch auf die Probleme hingewiesen, die in der Transition auftreten können. Das ganze wird meiner Meinung nach, sehr locker und leicht verständlich erzählt und mir hat es viel Spaß bereitet, den Manga zu lesen. Ich fand auch das positive Beispiel, sehr herzerwärmend. Es ist leider nicht so selbstverständlich, daß eine transsexuelle Frau, so einfach einen Lebenspartner findet. Nach allem was ich so mitbekomme, enden die meisten Anfänge einer möglichen Beziehung, wenn die transsexuelle Person sich ihrem möglichen künftigen Freund gegenüber outet.

Was mir sehr gut an dem Manga gefallen hat, war neben der Geschichte von Chii und ihrem Mann, auch die am Ende der Kapitel eingestreuten Erklärungen zum Thema Transsexualität. Ich würde mir wünschen, der Manga würde auch in Deutschland erscheinen. Zwar werden die rechtlichen und medizinischen Belange aus der Sicht einer japanischen transsexuellen Frau, aufgezeigt, aber das tut der Leistung des Mangas, als Aufklärungsmaterial zu dienen, keinen Abbruch, wie ich finde. Klar, die rechtliche Situation in Japan ist eine andere als hier in Deutschland. Wenn ich es richtig verstanden habe, ist sie in Japan, ungefähr so, wie sie noch vor ein paar Jahren in Deutschland war, also man darf zum Zeitpunkt der rechtlichen Geschlächtsänderung nicht verheiratet sein und das Geschlecht wird im Familienregister erst nach einer geschlechtsangleichenden Operation geändert.

Den Zeichenstil fand ich etwas ungewohnt und entspricht nicht so ganz, das was ich bis jetzt so an Mangas gesehen habe, aber er passt ganz gut zu der Geschichte. Ich würde den Stil in Richtung Chibi einstufen, aber wie gesagt, er ist sehr süß und passt ganz gut.

Ich werde mir, die englischsprachige Ausgabe, nächstes Jahr sicherlich zulegen und freue mich schon sehr, den Manga in Händen halten zu können. Die japanische Originalausgabe habe ich mir auch schon bestellt und ich hoffe, sie in den nächsten Tagen zu bekommen.  Ich vermute, daß mein Japanisch noch nicht gut genug ist, es auch lesen zu können, aber das ändert sich hoffentlich in den nächsten Jahren.