Montag, 25. September 2017

Interboot 2017

Nachdem ich am Sonntagmorgen recht früh aufgestanden bin und auch ziemlich früh schon beim Wählen war, hatte ich mich nach der Wahl, ganz kurz dazu entschlossen, die Interboot zu besuchen. Die Interboot ist eine Bootsmesse, die jährlich auf der Messe Friedrichshafen stattfindet. Hier findet man alles zum Thema Wassersport und Boote, vom kleinen Kajakt bis hin zur Luxusyacht.

Es ist schon ziemlich lange her, daß ich das letzte Mal auf der Interboot war und so war der Besuch eine schöne Abwechslung. Die meisten der Boote, die ausgestellt werden, liegen sowieso auserhalb meiner finanziellen Möglichkeiten und ich bin auch nicht so sehr von einem eigenen Boot fasziniert, wie dies anscheinen andere sind, denn die Messe schien mir doch recht gut besucht zu sein.

Vor allem die Messehalle, in der es Zubehör zu kaufen gab, war sehr gut besucht. Klar, hier konnte man auch als nicht Besitzer eine Yacht, Dinge kaufen. Ich habe mich hier nicht sonderlich umgeschaut, denn wie gesagt, ich bin eine Landratte und habe es nicht so mit dem Wassersport.

Ich habe die Gelegenheit genutzt, und habe ein paar Videoclips mit meinem Google Pixel XL aufgenommen und aus denen habe ich dann am Abend ein kurzes Video zusammengeschnitten und auf YouTube hochgeladen.


Interboot 2017 auf dem YouTube-Kanal Michaelas Welt

Sonntag, 10. September 2017

MW #193: Mein Podcast zieht um

Ich werde meinen Podcast von audioboom zu Podigee umziehen. Der neue Feed meines Podcasts lautet in Zukunft http://michaelas-welt.podigee.io/feed/aac Ich bitte euch bei Gelegenheit, diesen Feed in euren Podcatcher einzutragen, wenn ihr meinen Podcast folgen wollt. Ich werde sicher noch eine ganze Weile auch weiterhin meinen Podcast über Audioboom veröffentlichen, aber sicher nur noch bis mein Abo dort ausläuft. Die neue Podcastseite bei Podigee lautet https://michaelas-welt.podigee.io

Darüber hinaus, gibt es noch ein kurzes Update, wie es mit meinem Podcast weiter gehen wird und was ich sonst noch so vor habe.

Hier ist auch schon der neue Player von Podigee, der den Player von audioboom ablösen wird.

Freitag, 18. August 2017

MW #192: Japan, Hüfte und wenig Antrieb

Ich berichte, wie es mir geht und weshalb ich in letzter Zeit, nicht so produktiv bin, wie früher. Natürlich ist auch meine geplante Japanreise ein Thema.



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Donnerstag, 17. August 2017

Interview beim Lila Podcast

Ich wurde im Mai auf der re:publica, als ich in Berlin war, von Katrin interviewt. Es war nicht das erste Mal, daß wir uns zum Thema Transsexualität unterhalten hatten, aber durch irgeneinen dummen Fehler, ist das erste Interview leider verloren gegangen. Das ist zwar schade, aber das kann eben passieren. Ich freue mich, daß die 80. Folge des Lila Podcasts unsere Interviews beinhaltet, denn Katrin hat nicht nur mich, sondern auch meine Mitpodcasterin beim Freischnauze Podcast, Jeanette interviewt. Die Folge hat den Titel: Nenn mich bitte einfach "Frau".


Donnerstag, 3. August 2017

Gesundheitliche Probleme mit Hüfte

Wer meinem Podcast bzw. meinem YouTube-Kanal folgt, hat vielleicht schon mal mitbekommen, daß ich mit einer meiner Hüften ein kleines Problem habe. Genau gesagt ist es die rechte Hüfte und ich habe dort Arthrose. Ich war deswegen schon bei mehreren Ärzten und die Diagnose, daß es Coxathrose ist, habe ich seit anfang des Jahre. Das ich in der Hüfte Schmerzen habe und diese Schmerzen mich beeinträchtigen, merke ich seit gut zwei Jahren. Das mir die Hüfte gelegentlich weh tut, habe ich schon viel länger. Gemerkt habe ich die Beeinträchtigung erst richtig, als ich Nachts durch die Schmerzen wach geworden bin und ich dann nicht mehr einschlafen konnte.

Die Schmerzen in der Hüfte sind im Vergleich zu Zahnschmerzen nicht so stark, aber sie sind doch manchmal so stark, daß ich sie nicht einfach ignorieren kann. Das Schlimme ist, das die Schmerzen in der Hüfte mit der Zeit zunehmen. Ich gehe zwar regelmässig zur Krankengymnastik, aber dadurch wird es leider nur kurzfristig besser. Ich vermute mal, daß ohne die Physiotherapie, die Probleme mit meiner Hüfte, noch schneller voranschreiten würden, als ohne. Mittlerweile ist es so, daß ich durch die Schonhaltung, die ich beim Gehen einnehme, Schmerzen im linken Knie habe. Weiterhin komme ich ohne Schmerzmittel nicht mehr durch den Tag und was noch wichtiger ist, nicht durch die Nacht. Das sind alles so Dinge, die mich nicht gerade froh stimmen, denn das Alles ist natürlich auf Dauer keine Lösung.

Ich vermute mal, daß es auf eine Hüftgelenksprothese hinaus läuft. Ich weiß leider auch nicht, wie ich mit den Schmerzen, meinen Japanurlaub im Oktober durchziehen kann. Ich vermute mal, daß ich in Tokyo ziemlich viel zu Fuß gehen muß, was natürlich nicht gut für meine Hüfte ist. Ok, meine Ärzte sagen, ich soll mich viel bewegen und z.B. Radfahren soll gut sein, da es gelenkschonend ist. Allerdings ist meine Erfahrung leider eine andere. Wenn ich mal ein klein wenig auf meinem Fahrradergometer trainiere, führt das dazu, daß ich danach sehr stark Schmerzen habe. Wenn ich mal eine längere Strecke gehe ist es ähnlich. Ich werde jetzt erst noch mal ein paar weitere Dinge ausprobieren, die mir vielleicht helfen. Wenn etwas dabei sein sollte, daß mir irgendwie helfen sollte, werde ich dies hier im Blog berichten. Bis jetzt kann ich nur Schmerzmittel empfehlen (Diclofenac), die mir bis jetzt ganz gut geholfen haben. Dazu nehme ich, von meinem Hausarzt verordnet, noch ein Mittel, daß den Magen schützen sollte (Pantoprazol). Was mir auch ganz gut geholfen hat, ist Wärme in der Leiste und am unteren Rücken auf der Höhe des Hüftgelenks und Kühlen auf der Seite, wo das Gelenk Druckempfindlich ist.

Noch mal zu meinem Japanurlaub zurück, ich hoffe, daß ich bis dahin, die Schmerzen wieder so weit in den Griff bekomme, daß ich dort alles sehen kann, was ich sehen möchte. Ich werde natürlich möglichst viel mit der U-Bahn fahren oder mit anderen öffentlichen Verkehrsmitteln. Zur Not muß ich eben auch Taxi fahren, wenn es gar nicht anders gehen sollte. Eine meiner Physiotherapeutinnen hat letztens gemeint ich soll wenigstens Nordic Walking Stöcke mitnehmen, aber das werde ich sicher nicht machen. Wenn alles nichts hilft, werde ich wohl oder übel auf Unterarmgestützen zurück greifen müssen, aber ich hoffe, ich kann das vermeiden.

Hat jemand von euch ähnliche Probleme oder hatte solche Probleme? Was habt ihr getan und welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Schreibt mir das bitte in die Kommentare, danke :-)

Montag, 17. Juli 2017

Auf der Maker Faire Bodensee

Gestern am Sonntag habe ich morgens kurzfristig dazu entschlossen, die Maker Faire Bodensee zu besuchen. Dies hatte ich mir zwar für dieses Wochenende vorgenommen gehabt, aber am Samstag hatte ich keine sonderliche Lust dazu und bin deshalb auch zu Hause geblieben. Am Sonntagmorgen, kurz nach dem Aufstehen, war dies allerdings anders und als ich mir so das Programm der Maker Faire Bodensee beim Aufstehen anschaute, habe ich Lust bekommen sie zu besuchen, ausserdem war gleichzeitig noch die Ham Radio, die Amateurfunk Messe, die ich schon seit ein paar Jahren nicht mehr besucht habe und nachdem ich ja auch ein Amaterufunkzeugnis besitze, habe ich dazu auch einen gewissen Bezug. Ich hatte also zwei Messen, die ich gleichzeitig besuchen konnte und die mich vom Thema her irgendwie interessierten.

Nachdem ich schnell gefrühstückt hatte und mich gerichtet hatte, habe ich es tatsächlich geschafft, kurz nach Eröffnung der Messe auf dem Parkplatz zu stehen. Ich hatte mir, kurz bevor ich los bin, noch online das Ticket für die Messe gekauft. Der Onlinekauf hatte den Vorteil, daß ich die Eintrittskarte für EUR 10,-- bekommen habe, anstatt für EUR 12,--.

Da ich die Eintrittkarte schon hatte, war ich auch ziemlich schnell in der Messe. Die Maker Faire Bodensee, war in der Halle B1 zu finden. Die Anzahl der Stände schien mir recht übersichtlich zu sein, nichtsdestotrotz waren gleich einige interessante Stände zu sehen, als ich am Halleneingang ankam. Ganz besonders hatte es mir zugleich der Stand vom Heise Verlag angetan, der einige Raspberry Pi da liegen  hatte und eine Menge an Literatur, nicht nur zu diesem Minicomputer. Da ich seit ein paar Wochen einen kleinen Raspi am laufen habe und ich doch ziemlich begeistert von dem Teil bin, war ich hier natürlich sehr neugierig, was es am Stand des Heise Verlages so alles gibt. Ich war überrascht, daß es eine Erweiterung für den Pi gibt, so daß man ihn als Desktop Rechner benutzen kann. Am Stand wurde mir erklärt, daß dies gerade erst ganz neu auf dem Markt sei und sie nur noch ganz wenige von diesen Erweiterungen vorrätig hätten. Da mich das Thema wie gesagt sehr interessiert, habe ich dann auch gleich zugeschlagen und mir diese Erweiterung, zusammen mit einem Pi gekauft. Das ganze hat EUR 90,-- gekostet. Ich hoffe ich komme die nächsten Tage dazu, hier einen kleinen Desktop Rechner aus dem Pi machen zu können.

Es gab natürlich noch eine ganze Menge an Literatur an dem Stand und ich habe mich zmu Glück doch noch zurück gehalten und habe nichts weiter gekauft, ausser kurz bevor ich gegangen bin eine Tasse, aus einem 400ml Becherglas mit Henkel. Das hat mir so gut gefallen, weil ich ja eine gewisse Liebe zur Chemie hatte. Immerhin habe ich mal zwei Semester lang versucht dieses Fach zu studieren, aber das ist eine andere Geschichte.

Natürlich gab es auf der Maker Faire Bodensee noch viele andere Stände, die alle was mit dem Make (zu Deutsch: machen) zu tun hatten. Ich war dann auch überrascht, daß es eine Cosplay Area gab. Im Nachhinein betrachtet, ist mir klar, daß Cosplay eigentlich auch mit zur Makerszene gehört, denn wenn Schneidern und Kleidung machen mit zur Makerszene gehört, dann gehört Cosplay natürlich auch dazu. Immerhin sind die meisten Cosplaysachen alle selbst hergestellt und teilweise gehören da nicht nur einfach Kostüme dazu, sondern auch Rüstungen und Bewaffnung und sonstiges Zubehör. Neben Cosplay, war auch eine Reihe mit Steampunk vertreten und ja, auch bei Steampunk wird das meiste wahrscheinlich selbst hergestellt. So kam es, daß auf der Messe einige Cosplayer und Steampunk Leute herumgelaufen sind, was, wie ich finde, daß Bild schön aufgelockert hat.

Ishtar Car auf der Maker Faire Bodensee
Die Maker Faire Bodensee hat mir sehr gut gefallen, da sie eben sehr vielfältig war und nicht nur Elektronik und Computersachen vertreten waren, sondern auch Stände an denen geschneidert, gestrickt oder gebacken wurde. Meinem Empfinden nach, war allerdings das Thema Elektronik und Computer am stärksten vertreten, aber vielleicht ändert sich das in den nächsten Jahren, denn ich würde mir wünschen, daß sich die Maker Faire noch ein wenig vergrößert und vielleicht in den nächsten Jahren nicht nur eine Halle belegt ist, sondern zwei oder gar drei gefüllt werden können. Immerhin waren die Themen so vielfältig, daß das Potential noch lange nicht ausgereizt ist. Nachdem ich gesehen habe, was alles zur Makerszene gezählt werden kann, bin ich sehr optimistisch, was das angeht. Wie gesagt, mir hat die Messe sehr gut gefallen und ich denke, ich werde nächstes Jahr auch wieder dort hin gehen. Vielleicht habe ich bis dahin auch ein kleines Projekt, daß ich selbst gemacht habe. Ich habe da so das eine oder andere im Auge und wenn es so weit ist, werde ich hier im Blog etwas dazu schreiben.

Was haltet ihr von der Maker Szene. Früher hieß das ganze ja mal Do It Yourself und das so Sachen, wie Backen und Schneidern plötzlich durch den Namen "Maker" ein ganz neues Renomee bekommen kann man für gut finden oder als übertrieben ansehen. Wie ist eure Meinung dazu?


Dienstag, 30. Mai 2017

Alte Bekannte treffen

Als transidenter/transsexueller Mensch kommt man ab und zu in die Sitation, daß man auf Personen trifft, die einen von früher kennen, als man noch in der anderen Geschlechtsrolle gelebt hat und die einen bis zu dem Treffen noch nicht in der Geschlechtsrolle gesehen haben in der man im Augenblick lebt bzw. noch nicht mal etwas von der Transition gehört haben. Da mein Freundeskreis nicht so groß ist, kommt das bei mir nicht so häufig vor, aber es kommt und kam gelegentlich vor. Ich bin dabei immer wieder verunsichert, wie ich reagieren soll und bin dann meist auch ziemlich aufgeregt, über die Reaktionen meiner Bekannten.

Am Samstag, war ich zu einem Geburtstag einer guten Freundin eingeladen. Wir kennen uns sicher schon seit über 30 Jahren und sie kennt mich in beiden Geschlechtsrollen. Sie hat am Samstag ihren fünfzigsten Geburtstag gefeiert und dazu auch ein paar Leute eingeladen gehabt, die ich auch schon lange kenne, aber die mich eben noch nicht als Michaela gesehen haben. Ich war deshalb auch ein wenig aufgeregt bezüglich der Reaktionen, denn ein solches Zusammentreffen bedeutet auch jedesmal eine Art Coming-Out und ich finde dies manchmal sehr anstrengend. Es ging dann auch gleich los, als ich am Ort der Geburtstagsfeier ankam. Sie fand im Garten des Hause der Schwester meiner Bekannten satt und ihre Schwester hat mich bis dahin noch nicht in weiblich gesehen gehabt. Als sie mir die Tür öffnete, kam von ihr est mal die Frage, wer ich denn sei. Ich sagte ihr darauf hin, daß sie mich unter meinen alten Namen kennengelernt hat. Sie wußte von meiner Geschichte und als ich ihr meinen alten Namen gesagt hatte, machte es bei ihr Klick und so mußte ich zum Glück nicht viel erklären. Wir umarmten uns herzlich zur Begrüssung und ich hatte gleich das Gefühl, willkommen zu sein. Das hat mir dann auch sehr geholfen, meine Nervosität und meine doch leicht vorhandene Ängstlichkeit zu überwinden. Als ich auf die Terasse kam, saß dort schon ein guter Freund, der mir während der Anfangsphase meiner Transition ein wenig geholfen hatte und mich dementsprechend auch schon in der weiblichen Rolle erlebt hat.

Nach und nach kamen immer mehr Gäste und es waren zum Glück nur wenige, die mich von früher her kannten und mich noch nicht in der weiblichen Rolle gesehen hatte. Die anderen Gäste waren entweder Verwandte oder Arbeitskolleginnen meiner Freundin und so mußte ich mich denen gegenüber auch nicht outen, oder etwas erklären, da wir uns dort das erste Mal begegneten. Die ganze Geburtstagsfeier verlief sehr gemütlich und ausgelassen ab und es hat mir sehr viel Spaß gemacht, mit dabei sein zu dürfen. Es hat mich vor allem sehr gefreut, daß ich meine gute Freundin nach längerer Zeit habe wieder treffen können. Wir haben uns gegenseitig versprochen, daß wir uns in Zukunft wieder öfters treffen wollen und gemeinsam etwas unternehmen möchten. Immerhin verstehen wir uns alle recht gut und ich fühle mich von meinen alten Freunden, zumindestens von denen, die am Samstag anwesend waren, so akzeptiert, wie ich bin und wir haben auch schon gemeinsam sehr viel erlebt, was das Gefühl von Verbundenheit erzeugt.