Mittwoch, 23. November 2016

Anime: Akuma no Riddle

Akuma no Riddle bzw. Riddle Story of Devil ist eine Animeserie, die ich mir letztens angeschaut habe. In ihr wird eine Liebesgeschichte zwischen zwei jungen Frauen erzählt, wobei eine der Frauen, das Ziel von mehreren Killerinnen ist, die zugleich auch noch ihre Klassenkameradinnen sind.

Ich weiß gar nicht mehr, wie ich auf den Anime gekommen bin, jedenfalls habe ich vor nicht all zu langer Zeit, von dem Anime Akuma no Riddle gelesen und mir gedacht, daß die Geschichte ganz interessant klingt und da der Anime, auf Anime on Demand, bis jetzt, leider nur mit Hilfe des Flash Players abgespielt werden kann, habe ich mir den Anime gebraucht bei rebuy.de gekauft, da ich gerade, kein Gerät habe, auf dem Flash läuft. Aktuell, gibt es den Anime auch bei Amazon nur noch gebraucht. Es gibt auch einen Manga dazu, der bis jetzt leider nur 4 Bände umfaßt und der 5. Band erst nächstes Jahr (2017) im September erscheinen soll. Somit ist die Handlung im Anime weiter las im Manga.

Handlung (Achtung Spoiler)


Es ist eine Highshool Geschichte, die in Japan spielt. An einer renomierten Privatschule, wird eine sogenannte schwarze Klasse eingerichtet. Die Schülerinnen dieser Klasse, sind im Gegensatz zu den anderen Klassen, etwas besonderes. Sie sind alle Assasininnen, also Auftragsmörderinnen bzw. Killerinnen. Nur eine Schülerin nicht. Diese Schülerin, Haru Ichinose, ist aber auch keine gewöhnliche Schülerin, denn sie hat schon viele Mordanschläge, die auf sie versucht wurden, überlebt. Man erfährt erst ganz zum Schluß, warum dies so ist und welche besondere Fähigkeit sie zu haben scheint. Die Klasse besteht also aus 13 Schülerinnen, wovon 12 versuchen, Haru Ichinose zu töten. Diejenige, die das schafft, darf sich von der Schulleitung wünschen, was immer sie möchte und es wird versucht, den Wunsch zu erfüllen. Alle 12 Assasininnen haben unterschiedliche Fähigkeiten und unterschiedliche Motive, weshalb sie an diese Schule und in diese Klasse gekommen sind. Es ist jetzt aber nicht so, daß sich die Mädchen alle einfach auf Haru Ichinose stürzen dürfen und sie einfach so umbringen dürfen. Nein, sie müssen ihren Mordanschlag, ihrem Opfer ankündigen und haben dann 48 Stunden Zeit, den Anschlag auszuführen. Schaft die Assasinin es nicht, fliegt sie von der Schule. Genauso, darf keine unbeteiligte Person, ausserhalb des Klassenverbandes, von dem Treiben etwas mitbekommen und auch nicht in Mitleidenschaft gezogen werden.

Schon in der ersten Episode, sieht man, wie sich Tokaku Azuma mit Haru Ichinose anfreundet. Tokaku, ist die Protagonistin der Animeserie. Tokaku, die auf Grund eines Geschehnisses in der Vergangenheit, keinen Menschen töten kann, beschließt, sich auf die Seite von Haru zu schlagen und diese zu beschützen. In den folgenden Episoden, sieht man dann, wie eine der Mörderinnen nach der anderen versucht, Haru zu töten und wie sie diesen Angriffen wiedersteht. Dabei erfährt man auch immer etwas, über die Personen, welche Motive sie antreiben und welche Probleme sie im Leben hatte bzw. hat. Ganz Schluß kommt es zum Showdown zwischen Haru und ihrer Freundin Tokaku. Tokaku erfährt, daß Haru eine besondere Fähigkeit hat. Sie soll eine sogenannte Bienenkönigin sein. Sie kann bei Gefahr, unbewußt ihre Mitmenschen dahin gehend beeinflussen, daß sie ihr beistehen und sich für sie aufopfern. Tokaku, die inzwischen ihre Tötungshemmung verloren hat, kämpft gegen Haru, weil sie wissen möchte, ob ihre Zuneigung zu Haru, wegen dieser Manipulation heraus erfolgte, oder ob sie sich ohne Manipulation durch Haru zu ihr hingezogen fühlt. Sie tötet zum Schluß Haru und gewinnt somit den Preis der schwarzen Klasse und weiß dadurch, daß sie nicht manipuliert wurde. Allerdings kann man ihren Wunsch nicht erfüllen, denn ihr Wunsch wäre es, die Person, die sie liebt und die sie getötet hat, wieder bei sich zu haben.

Im ersten Augenblick scheint es ein sehr trauriges Ende zu sein, aber es gibt dann zum Glück doch noch ein Ende, das ein Happy End ist. Die letzten Szenen der 12. Folge, zeigen die einzelnen ehemaligen Schülerinnen der schwarzen Klasse in dem, was sie zum Zeitpunkt der Abschlußfeier der schwarzen Klasse machen. Alle ehemaligen Schülerinnen leben, auch wenn man während der Serie, oftmals den Eindruck hatte, daß manche der Schülerinnen gestorben seien. Die letzte Schülerin der Klasse, die ihr Abschlußdiplom erhält ist Haru Ichinose. Sie hat den Mordanschlag von Tokaku überlebt. Man erfährt, daß das Messer, das sie getroffen hat, das Herz knapp verfehlt hat und deshalb überlebt hat. In der letzten Szene sieht man, wie Tokaku vor der Schule auf Haru wartet und sie zusammen die Schule verlassen.

Zusammenfassung


Die Animeserie hat eine Altersfreigabe laut FSK von 16 und meiner Meinung nach ist dies auch gerechtfertigt. In der Serie geht es um Mord und es werden durchaus Szenen gezeigt, die bei manchen Zuschauerinnen und Zuschauern unschöne Reaktionen auslösen können. Im großen und ganzen finde ich, daß sie eine gute Mischung aus Comedy und spannenden Passagen. Mir hat die Geschichte, sehr gut gefallen, vor allem auch die teilweise sehr skurilen Mordversuche, fand ich sehr unterhaltsam. Was mir aber am besten gefallen hat, war die Liebesgeschichte, zwischen Tokaku und Haru, denn diese Geschichte, in Anbetracht der Bedrohung von Harus Leben, ist, wie ich finde, der rote Faden, der ganzen Animeserie. Die Ecchi-Elemente sind sehr schwach und selten, aber es gibt durchaus ein paar. Da es sich bei der Liebesgeschichte um zwei junge Frauen handelt und somit eine lesbische Beziehung darstellt, kann man die Serie in die Kategorie Yuri einordnen und dort paßt sie meiner Meinung auch sehr gut hin. Die Liebe zwischen den beiden Protagonistinnen, entwickelt sich über die ganze Serie hinweg und findet ihren Höhepunkt in der letzten Folge. Ich hätte das Ende ja gerne irgendwie anders gehabt, aber so wie die Geschichte endet, bin ich dann doch ganz zufrieden (Achtung Spoiler). Die beiden jungen Frauen haben zueinander gefunden und Haru hat ihr Ziel erreicht. Sie hat ihren Abschluß in der schwarzen Klasse gemacht und hat alle Anschläge überlebt. Ich hätte es aber gerne gesehen, wenn Tokaku Haru nicht hätte versuchen müssen, zu ermoden, um zu erfahren, ob sie manipuliert wurde oder nicht, aber mir scheint, daß die ganze Serie, auf diesen Punkt hin konzipiert wurde und auch dementsprechend gestaltet wurde. Mir haben die beiden Charaktere von Haru und Tokaku gut gefallen. Haru mit ihrem sehr sonnigen gemüt, die immer eine Fröhlichkeit ausstrahlte und Tokaku, die zwar sehr kühl erscheint, aber doch nicht so kalt ist, wie es anfangs den Anschein hat und die eine sehr gute Beschützerin ist. Die beiden passen meiner Meinung nach sehr gut zusammen und ergänzen sich sehr gut. Ich habe bis zum Schluß mitgefiebert und immer gehofft, daß die beiden alle Gefahren überstehen können und am Ende ein Leben zusammen führen können.

Es ist eine schöne Liebesgeschichte, eingebetet in einem ungewöhnlichen Setting. Die Geschichte vermittelt Gefühle und ist recht kurzweilig, aber auch mit ein wenig Tiefgang, wie ich finde. Wer also mal eine etwas andere Animeserie anschauen möchte, dem kann ich die Serie nur empfehlen. Leider gibt es den Anime als BluRay nur noch gebraucht oder im Stream bei Anime on Demand, wofür man leider etwas zahlen muß.

Montag, 21. November 2016

MW #187: Im Rausch der virtuellen Realität

In der 187. Folge meines Podcastes erzähle ich euch etwas über Virtuell Reality und welchen Bezug ich dazu habe.

Ich habe mir letztens zwei Sachen zugelegt, damit ich meine ersten Erfahrungen mit virtueller Realität machen kann. Einmal ein Smartphone von Google, das Google Pixel XL und eine Playstation 4 Pro. Zum Pixel habe ich eine entsprechendes Headset "Daydream View", mit dem ich seit kurzem, mit Hilfe des Smartphones, virtuell Reality erleben kann.

Von Sony fehlt mir noch die Playstation VR, aber ich hoffe, ich werde sie im Januar bekommen, aktuell ist sie ausverkauft. Ich bin, durch das schauen eines Animes, darauf gekommen, daß ich meine eigenen Erfahrungen mit VR machen möchte, denn ich finde das wirklich sehr sehr spannend. Mehr dazu in der Podcastfolge.


MW #187: Im Rausch der virtuellen Realität auf Michaelas Welt bei Audioboom

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Sonntag, 20. November 2016

Anime: Dusk Maiden of Amnesia

Ich habe mir letztens die Animeserie "Dusk Maiden of Amnesia" angeschaut . Die Serie kann man sich auf Anime on Demand via Stream anschauen bzw. es gibt die Serie auch als Blue-Ray oder DVD (amazon-affiliate Link) zu kaufen. Ich habe mir die Serie via AOD angeschaut, aber sie auch als Blue-Ray gekauft. Die Serie umfaßt 12 Folgen und eine OVA. Um was geht es in der Serie?

Geschichte um Yūko Kanoe 


Die Seiko Privatschule ist über 60 Jahre alt. Sie wurde oft erweitert und umgebaut, so daß ihre Räumlichkeiten sehr verwinkelt sind, ähnlich einem Labyrinth. Als Teiichi Niiya, ein Schüler dieser Schule, in einen der alten verlassenen Räume einen großen Spiegel entdeckt, der in einer der Legenden der Schulen eine Rolle spielt, sieht er in dem Spiegel, ein Mädchen hinter sich. Das Mädchen ist ein Geist, der seit 60 Jahren an der Schule umgeht. Es stellt sich heraus, daß Teiichi, der erste Schüler ist, der Yūko Kanoe, so der Name des Geistes, sehen und sogar auch berühren kann. Zwischen Teiichi und Yūko entwickelt sich eine Beziehung, die unter anderem daran leidet, daß Yūko ein Geist ist, den neben Teiichi nur noch Kirie Kanoe sehen kann. Kirie ist die Enkelin der Schwester von Yūko. Diese drei bilden zusammen mit Momoe Okonogi den Klub zur Untersuchung paranormaler Phänomene und versuchen, hinter das Geheimnis von Yūkos Tod zu kommen. Sie kann sich nämlich nicht daran erinnern, wie sie ums Leben gekommen ist und was vor ihrem Tod passiert ist. Wie sich heraus stellt, hat nicht nur Yūko ein gewisses Interesse an Teiichi, sondern auch die anderen beiden Mädchen zeigen Zuneigung zu ihm, was dazu führt, das Yūko eifersüchtig wird. Mehr möchte ich jetzt hier allerdings nicht verraten, denn ich möchte euch nicht den Spaß nehmen euch die Serie selbst anzuschauen.

Fazit


Mir hat die Serie sehr gut gefallen. Die Charaktere sind meiner Meinung nach sehr interessant und nachvollziehbar dargestellt. Den Zeichenstil finde ich manchmal etwas gewöhnungbedürftig. Ich weiß nicht genau woran es liegt, denn eigentlich ist die Serie sehr gut gezeichnet und animiert, aber es gibt so ein paar kleine Dinge, die mir nicht so gut gefallen haben bzw. die ich in anderen Serien schon besser umgesetzt gesehen habe. Was mich gleich zu Beginn der Serie ein wenig gestört hat, ist die Darstellung des Mundes von Yūko in manchen Szenen, denn ich finde, daß er manchmal zu breit und zu schmal gezeichnet ist. Ich weiß nicht, ob das daher rührt, daß die Macher des Animes, dadurch versucht haben, dem Zuschauer daran zu erinnern, das Yūko ja eigentlich ein Geist ist und kein lebender Mensch mehr. Nichts desto Trotz, finde ich das Artwork als gelungen und für die Geschichte passend. Die Mitglieder des Clubs gehen in den 12 Folgen verschiedenen Legenden nach, die an der Seiko Schule herumgeistern und versuchen hinter deren Wahrheitsgehalt zu kommen. Es stellt sich heraus, das viele der Geschichten ihren Ursprung in dem Wirken von Yūko haben bzw. mit ihrem Ableben. Yūko ist, dafür das sie ja eigentlich Tod ist, eine sehr offene und lustige Person, die gerne mal einen Schabernack treibt und ein bisschen naiv erscheint. Die Liebesgeschichte, die sich zwischen Teiichi und Yūko entwickelt, hat immer wieder einen leicht traurigen Beigeschmack, wie ich finde, denn es ist klar, daß Geister und Menschen nicht so richtig zusammen passen. Ich habe jedenfalls während des Anschauens der Serie, einige Male mit den Tränen kämpfen müssen, denn obwohl die Geschichte über weite Strecken eine sehr lustig ist, wird sie zum Schluß doch melancholisch, vor allem, als das Rätsel um Yūko aufgelöst wird und sie zum Schluß ihren Frieden finden kann. Ich finde, die Serie ist nicht sonderlich gruselig, auch wenn Yūko ein Geist ist und es sich um eine Geistergeschichte handelt, geht es meistens doch eher sehr irdisch und diesseitig in der Geschichte vor. Ich finde den Gruselfaktor nicht sehr hoch, ich habe jedenfalls in keinen der Folgen das Gefühl gehabt, daß ich mich wegen der Geschicht richtig gruseln hätte müssen. Das einzige, was ich gruselig fand, war das Verhalten der Dorfbewohner vor 60 Jahren, das zum Tod von Yūko geführt hat.

Ich kann die Geschichte nur wärmstens empfehlen. Mir hat sie, wie schon geschrieben habe, sehr gut gefallen, sogar so gut, das ich mir die Serie auch auf Blue-Ray zugelegt habe und auch noch den Manga, bestellt habe. Den Manga muß ich erst noch lesen und ich bin gespannt, wie er sich von dem Anime unterscheiden wird. Kennt ihr vielleicht ähnliche Animeserien, die ihr empfehlen könnt?

Dienstag, 15. November 2016

Meine Liebe zu Animes

Seit geraumer Zeit schaue ich mir Animeserien und -filme an. Dazu lese ich auch immer wieder mal einen Manga und ich versuche hier kurz zu schildern, wieso mir diese Art des Geschichtenerzählens gefällt und welche Schwierigkeiten es für mich am Anfang gab.

Wer meinen Blog regelmässig liest, wird sicher mitbekommen haben, daß ich in letzter Zeit immer wieder mal etwas über Animeserien bzw. Mangas berichtet habe. Ich muß gestehen, daß ich Animes sehr sehr gerne anschaue. Ich weiß nicht woher diese Liebe zu Animes stammt. Ich weiß nur, daß ich schon als Kind, wie wahrscheinlich die meisten Kinder, eine große Liebe für Zeichentrick hatte. Klar, Anime ist im engeren Sinne auch so etwas wie Zeichentrick, aber wenn man sich mit dem Genre etwas näher beschäftigt, gibt es doch sehr sehr große Unterschiede, selbst innerhalb des Animegenres. Es gibt Animes, die sind eindeutig für Kinder, wie auch die Serien, die ich als Kind gesehen habe. Allerdings war mir damals nicht klar, daß es sich dabei eigentlich um Animes aus Japan handelte. So habe ich natürlich "Biene Maja" und "Wicki und die starken Männer" gesehen. Heute weiß ich, daß diese Zeichentrickserien eigentlich Animeserien waren. Ich habe auch nach meiner Kindheit, immer wieder gerne Zeichentrickfilme oder Serien angeschaut und auch immer wieder gemerkt, daß ich von dem Stil, der aus Japan kommt, am ehesten angesprochen werde. Ich weiß nicht woran es liegt, daß mir dies so sehr gefällt, daß ich zur Zeit, so gut wie nichts anderes anschaue.

In Anbetracht der riesigen Vielfalt von Animeserien und Filmen, die es auch in Deutschland erhältlich ist, habe ich mich lange Zeit nicht entscheiden können, was ich anschauen möchte, wo ich die Filme bzw. Serien legal her bekommen kann und ohne mich gleich in Unkosten stürzen zu müssen. Inzwischen bin ich glücklich Crunchyroll, Anime on Demand, Clipfish, Viewster und AkibaPass gefunden zu haben. Natürlich gibt es auch auf Amazon Video, Animes und dazu kann man sich viele der Serien auch als DVD bzw. BluRay kaufen. Dennoch war für mich der Einstieg doch etwas schwierig, denn immerhin sind die Animeserien, die für ein etwas erwachseneres Publikum gemacht werden, von ihrer Art ziemlich anders, als die Serien, die ich aus meiner Kindheit kenne. Nichtsdestotrotz, finde ich den Erzählstil, die Themen und auch die Art, wie die Geschichten visuell umgesetzt werden, so faszinierend, daß ich wahrscheinlich noch eine ganze Weile damit beschäftigt sein werde, dieses Universum für mich zu erkunden und zu entdecken. Ich habe immerhin erst vor gut einem Jahr damit angefangen und bin bisher nur auf die Animes beschränkt, die es hier in Europa bzw. in Deutschland gibt. Ich arbeite aber daran, daß ich hoffentlich, irgendwann einmal auch auf die japanischen Originale zugreifen kann. Mein Tipp, zum Einstieg: Gehe auf die Seite von Crunchyroll (vieles dort kann man kostenlos anschauen) und suche dir eine Serie raus, die dir zusagen könnte und fange an, sie dir anzuschauen.

Inzwischen habe ich eine ganze Reihe von, wie ich finde, sehr guten Serien und Filmen gesehen und ich würde gerne meine Erfahrungen mit euch, den Leserinnen und Lesern meines Blogs teilen. Ich werde also in Zukunft immer wieder mal eine der Animeserien oder -filme hier vorstellen und ich hoffe, ich kann euch damit ein paar Tipps geben, mit denen ihr vielleicht auch die eine oder andere Serie entdecken könnt, die euch gefällt. Es kann also sein, daß in naher Zukunft einige Vorstellungen von Animeserien und -filme hier zu finden sein werden.

Sonntag, 23. Oktober 2016

Eindrücke von der Subscribe 8

Ich gebe hier einen kurzen persönlichen Bericht über die Subscribe 8. Die Subscribe 8 ist eine Konferenz über Podcasting, die vom 14.10.2016 bis zum 16.10.2016 in München in den Räumen des Bayrischen Rundfunks stattgefunden hat. Die Subscribe hieß früher einmal Podcast Podlove Workshop und sie hat, wie der Name es zeigt, schon zum 8. Mal stattgefunden. Ich war auch schon mehrmals bei den Workshops mit dabei und ich war deshalb auch sehr erfreut, daß sie dieses Mal nicht in Berlin, sondern in München stattgefunden hat.


Freitag


Am Freitag, dem 14.10.2016 hatte ich Urlaub, denn an dem Tag begann um 16.00 Uhr die Subscribe 8 in München, an der ich teilnehmen wollte. Ich bin deshalb sogar relativ früh aufgestanden, damit ich rechtzeitig los fahren konnte. Der Start der Konferenz war zwar erst für den späten Nachmittag geplant, aber der Einlass zu den Räumlichkeiten war schon um 14.00 Uhr. Ich bin gegen 10.00 Uhr aus dem Haus und habe noch ca. eine Stunde benötigt, um mir ein paar Sachen zu kaufen, die ich für die Reise mitnehmen wollte. Darüber hinaus, mußte ich noch tanken und dabei habe ich dann auch gleich noch ein kleines Päckchen aus der Packstation geholt. Bis ich alle meine Besorgungen erledigt hatte, war es 11.00 Uhr und ich machte mich dann auf, in Richtung München. Die Fahrt verlief gut und ohne große Vorkommnisse. Nur in München wurde es ein wenig aufregend für mich, als ich die Zufahrt zum Ibis Hotel in der Arnulfstrasse in München gesucht habe. Wer die Strasse kennt, weiß, daß es dort nicht ganz einfach ist, auf die andere Seite der Strasse zu kommen und man erst mal unter der Donnersberger Brücke wenden muß. Zum Glück habe ich dann aber doch recht schnell, die Einfahrt zur Tiefgararage des Hotels gefunden und konnte so gegen 13.20 Uhr einchecken. Nach einem kurzen Anruf bei meinen Eltern, macht ich mich auch gleich darauf in Richtung des Bayrischen Rundfunks auf. Der BR war schon von weitem zu sehen und konnte gar nicht verfehlt werden.

Ich bin zu Fuß zum Bayrischen Rundfunk gegangen und ich habe nur ca. 15 Minuten dafür benötigt. Im Eingangsbereich des BR war gegenüber der Pförtnerloge ein Tisch von der Subscribe aufgebaut und die Personen, die dort standen, kannte ich zum Glück alle. Die Einlassformalitäten waren schnell erledigt und das Bändchen um mein Handgelenk schnell befestigt. Dies sollte an den kommenden zwei Tagen dazu dienen, daß wir ohne Probleme an der Pforte des BR vorbei konnten. Kurz hinter dem Eingang, ging es eine Wendeltreppe hoch. Oben angekommen, war ich auch gleich in dem Bereich, wo an diesem Wochenende die meisten Veranstaltungen stattfinden sollten, nämlich im großen Sitzungssaal des BR. Vor dem Saal gab es meherere Sitzgruppen und es war auch ein Verpflegungsstand mit drei großen Kühlschränken aufgebaut, aus denen die Teilnehmer:innen sich ihre Getränke nehmen durften. Ich war ja schon recht früh da und so konnte ich sehen, wie so nach und nach immer mehr bekannte, aber auch mir unbekannte Personen eintrafen. Es waren diesesmal, ca. 100 Leute angemeldet und davon waren ca. die Hälfte das erste Mal bei der Subscribe /PPW dabei, wie ich später erfahren habe.

Die Subscribe 8 wurde mit einer Vorstellungsrunde gestartet. Jede Teilnehmehr:in hatte 30 sekunden Zeit, sich kurz vorzustellen und ein paar Worte, zu ihren Projekten zu sagen. Nach der Vorstellungsrunde, ging es dann auch gleich los mit der ersten Session, die Tim Pritolove hielt. Sie hatte den Titel "Podcasting: State of the Unicorn". In der Session verglich Tim, Podcasting mit einem Einhorn und ich fand den Vortrag sehr spannend, unterhaltsam und auch informativ. Jedefalls hat mir der Vortrag sehr gut gefallen und zum Glück kann man ihn auf YouTube anschauen (https://youtu.be/zHNZBUFBpTE). Nach dem Vortrag von Tim ging es gleich mit dem nächsten weiter und zwar mit Moritz Klenk und "Freie Rede vs. Meinungsfreiheit". In dem Vortrag stellte Moritz heraus, wie wichtig gerade Podcasting für das Recht der Meinungsfreiheit ist und wie sich das mit Pressefreiheit verhält. Nach den beiden Vorträgen, ging es dann in den gemütlichen Teil des Abends über. Es gab Abendessen und nach dem Abendessen, hatten wir die Gelegenheit, uns miteinander zu unterhalten, was für mich der Höhepunkt des Tages war. Neben alten Bekannten, konnte ich auch ein paar neue Podcasterinnen und Podcaster kennenlernen. Ich blieb dort bis gegen halb ellf Uhr und bin dann wieder zu Fuß in mein Hotel gegangen.

Samstag


Der Samstag begann bei mir erst mal mit einem guten Frühstück im Hotel. Ich hätte zwar auch auf der Subscribe etwas Frühstücken können, aber ich wollte nicht mit leeren Magen das Hotel verlassen. Das Frühstück im Ibis Hotel, war ok, aber die Auswahl war nicht so üppig, wie ich es von anderen Hotels her gewohnt bin, aber andererseits, war es ausreichend und dafür hat das Frühstück nur EUR 11,- gekostet. Andererseits, kostet im Mercur Hotel in Berlin das Frühstück auch nur EUR 12,-- extra und dort ist das Büffet umfangreicher. Ich bin jedenfalls satt geworden und nach dem Frühstück bin ich dann auch ziemlich bald darauf, zur Subsriibe gegangen. Ich war ziemlich früh dort und habe mich dann noch mit Kaffee am Frührstücksbuffet versorgt, damit ich auch nicht bei den Vorträgen wach bleiben würde.

Vortäge


Dien Vormittag über gab es Vorträge zu den verschiedensten Themen und was mir noch besonders in Erinnerung ist, ist der Vortrag von Ralph Stockmann über Ultraschall, das Aufzeichnungstool für Podcasterinnen und Podcaster. Es wurde seit dem letzten Vortrag, den ich gesehen habe, noch einmal um einige Punkte verbessert und ich glaube, ich werde mir Ultraschall als eines der ersten Programme auf meinen neuen Mac installieren, sobald ich  einen neuen Rechner habe. Jedenfalls, sieht das Programm schon sehr gut aus und was es inzwischen alles kann, finde ich sehr toll. Dabei ist Ultraschall ja nur ein Theme oder Plugin, das über Reaper gelegt wird und so für die Bedürfnisse des Podcastings angepasst wird. Neben diesem Vortrag gab es natrurlich noch mehr interessante Vorträge, die man alle auf dem YouTube Kanal "Sendezentrum" anschauen kann.

Workshops


Nach dem Mittagessen, das sehr lecker war, ging es dann in kleineren Kreisen mit Workshops weiter. Hiervon gibt es leider keine Aufzeichnungen, aber auch diese waren sehr interessant. Ein Workshop, den ich besucht habe, behandelte die Frage, wie man neue Zuhörer für Podcasts finden kann. Erwartungsgemäß haben wir keine abschließende Empfehlung geben, aber was ich für mich mitgenommen habe, ist der Punkt, daß Podcasts wahrscheinlich am ehesten über persönliche Empfehlungen Verbreitung finden und diese Empfehlung nur erfolgt, wenn der Podcast gut gemacht ist. Dieser Workshop und noch ein paar andere, sowie persönliche Gespräche haben mich zu den Punkt gebracht, daß ich mir mehr Mühe mit meinen Produktionen machen möchte. Denn ich muß zugeben, daß ich in den letzten Wochen ein wenig nachgelassen habe. Ich werde mich also in Zukunft wieder mehr bemühen, gute Podcasts, YouTube-Videos und Bogbeiträge zu erstellen.

Abendprogramm


Der Abend des Samstags ging mit einer Spielshow zu Ende, die ich allerdings nicht besucht habe, da ich schon zu müde war und ich mich lieber mit anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern unterhalten wollte. Ich bin dann ähnlich früh wieder ins Hotel gegangen wie am Vortag und bin dann auch gleich ins Bett gegangen.

Sonntag


Am nächsten Tag ging es ähnlich los, wie am Vortag, nur mit einer Ausnahme, ich mußte meine Sachen packen und auschecken. Ich habe mein Auto allerdings in der Tiefgarage des Hotels belassen, welches ich erst am Abend, wenn ich nach Hause fahren wollte, abholen wollte. Nach dem Frühstück ging ich wieder die Arnulfstrasse bis zum Bayrischen Rundfunk vor und habe mich am Veranstaltungsort erst mal mit ausreichend Kaffee versorgt. Ich bin an dem Sonntag den ganzen Tag nicht richtig wach geworden und ich habe mich ziemlich müde und matt gefühlt. Ich habe von den Vorträgen noch einen in Erinnerung und zwar den, in dem die Podcastsuchmaschine fyyd vorgestellt wurde. Die Podcastsuchmaschine habe ich seit dem Vortrag, in der darauf folgenden Woche, schon ziemlich gut ausprobiert und mir gefällt sie sehr gut. Mit ihrer Hilfe lassen sich Podcasts finden, abonnieren und auch kuratieren, falls man sich auf der Seite von fyyd einen Account angelegt hat. Alles in Allem eine hervorragende Leistung, die hier der Macher der Hörsuppe geschafft hat.

Heimfahrt


Irgendwie ging es mir an dem Sonntag nicht so gut und deshalb hatte ich mich dann auch kurz vor Mittag dazu entschlossen, nach dem Mittagessen, nach Hause zu fahren. Ich bin gegen halb zwei mit der Tram zum Hotel gefahren, habe dort noch die Parkgebühren für mein Auto gezahlt und bin dann nach Hause gefahren. Die Fahrt nach Hause verlief ziemlich gut, abgesehen, daß ich zwei Staus dank meines Navis ausweichen mußte. Ich bin dann gegen 17.00 Uhr zu Hause gewesen und ich war sehr froh, es nach Hause geschafft zu haben. Ich war zwar nicht krank, aber ich weiß nicht was los war, ich habe mich einfach total müde und ausgelaugt gefühlt, so daß ich mich, nachdem ich meinen Koffer ausgeräumt hatte, erst mal ins Bett gelegt habe und kurz ein kleines Schläfchen gemacht habe.

Fazit


Wie schon angedeutet, konnte ich ein paar Dinge für mich mitnehmen. Was mir neben den Vorträgen ganz besonders gut getan hat, waren die Rückmeldungen von anderen Podcasterinnen und Podcastern. Es hat mir gezeigt, daß das was ich mache, zumindest von ein paar Leuten gehört, gelesen bzw. geschaut wird. Ich möchte hier auch ganz besonders der Dotti, die vielleicht von ihrem Podcast "Die Hörmupfel" bekannt ist, danken, denn sie hat mir ein paar gute Anregungen für meine Podcastproduktion gegeben. Ich hoffe, ich kann auch nächstes Jahr im Frühjahr bei der Subscribe 9 auch wieder mit dabei sein, aber das wird sich erst nächstes Jahr zeigen, denn ich habe für nächstes Jahr so einiges vor und da weiß ich noch nicht, ob es mir zeitlich und finanziell passen wird.

Zu dem Beitrag habe ich natürlich auch eine neue Podcastfolge aufgenommen:


Dienstag, 20. September 2016

Barcamp Stuttgart 2016

Nach einer Woche Urlaub war es endlich so weit. Das Wochenende, an dem das Barcamp in Stutgart stattfinden sollte näherte sich und mich überkam mal wieder dieses seltsame Gefühl von Vorfreude und Ängstlichkeit, das ich so überhaupt nicht verstehen kann. Immer wieder diese Angst vor dem Unbekannten und vor Veränderung, die mich so sehr behindert, galt es mal wieder zu überwinden und zum Glück habe ich sie überwunden und bin am Freitagnachmittag gemütlich nach Stuttgart gefahren.

Es war das 2. Mal, daß ich beim Barcamp in Stuttgart mit dabei war. Das erste Mal, war ich vor zwei Jahren, was dann für mich auch das erste Mal, beim Barcamp in Stutgart war. Ich bin auch heute keine so erfahrene Barcamp Besucherin, wie so manch andere, die ich gelegentlich treffe. Ich war für dieses Wochenende im Hotel Astoria untergkommen, das nur 200 Meter vom Hospitalhof, dem Veranstaltungsort des Barcamps, entfernt liegt. Das Hotel, hat auf dem Portal, über dem ich dort ein Zimmer gebucht hatte nur mäßige Beurteilungen bekommen und ich kann die Kritikpunkte gut verstehen, aber die Betten waren frisch bezogen, das Bad und die Toilette waren sauber und der Rest interessierte mich nicht so sehr. Immerhin verbrachte ich die meiste Zeit beim Barcamp und ich brauchte das Zimmer nur zum Schlafen. Ausserdem war es ziemlich günstig für Stuttgarter Verhältnisse.

Vorabendtreffen


Vorabandtreffefn
Der erste Tag des Barcamps begann für mich mit dem Vorabendtreffen am Freitagabend. Ich bin zu Fuß vom Hotel zur "Academie der schönen Künste" gegangen und ich war eine der ersten. Jan, der Organisator des Barcamps war schon da und noch zwei weitere Gäste. Ich war ein wenig aufgeregt, weil ich nicht wußte, wie das Vorabendtreffen so werden würde, wen ich treffen würde und wie es so allgemein werden würde. Nach und nach trafen weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein und gesellten sich dazu. Da ich sehr früh vor Ort war, hatte ich die freie Platzwahl und ich war mir unschlüssig, welchen Tisch ich nehmen sollte. Ich entschied mich, für einen etwas kleineren Tisch, ann dem zum Schluß vier Personen Platz gefunden haben. Ich war bis nach 22.00 Uhr in dem Lokal, bevor ich mich auf dem Weg ins Hotel machte.

Das Barcamp


Empfang am ersten Tag
Der erste richtige Tage des Barcamps, der Samstag, begann mit einem sehr guten und reichhaltigen Frühstück. Hier muß ich ein riesiges Lob, dem Organisator und den Sponsoren des Barcamps aussprechen, die hier ein so tolles und gutes Catering ermöglicht haben, daß ich bis jetzt so noch nirgends gesehen habe. Das Essen war ganz allgemein, sehr gut und sehr vielfältig. Gegen 10.00 Uhr ging es dann mit der Vorstellungsrunde los, die auf Barcamps immer gleich läuft. Jeder bekommt einmal das Mikrofon und sagt kurz seinen Namen, seinen Twitternamen, falls man so etwas hat und dann drei Begriffe, die einen in irgendeiner Weise kennzeichnen. Dank dieser sehr minimalistischen Vorstellung, ging diese Vorstellungsrunde sehr schnell vonstatten, so daß es danach gleich mit der Vorstellung der Sessions weiter ging. Auch diese ging sehr diszipliniert vor sich, so daß wir dieses Mal sogar den Zeitplan einhielten und sogar etwas vor dem geplanten Beginn der ersten Sessionrunde fertig geworden sind.

Session über Transsexualität


Das Barcamp Stuttgart
Die erste Session an der ich teilgenommen habe, war eine Session über Transsexualität und Transgender. Ich war etwas überrascht, als diese Session vorgestellt wurde, daß ich nicht die einzige Transfrau in der Runde war. Die Vortragende war Dana, die in der Session, ihre Geschichte als transidente Frau vortrug und über die rechtlichen, medizinischen und gesellschaftlichen Hürden sprach, die sie während ihrer Transition erleben mußte. Sie schreibt auch gerade ein Buch, über ihre Geschichte. Ich habe während der anschliessenden Diskussion versucht, ein wenig, was aus meiner Erfahrung zu berichten, die ja doch eine andere ist, als die von Dana. Ich war vor allem überrascht, über die große Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Session. Ich hätte nicht gedacht, daß eine Session über Transsexualität und Transgender, auf eine so große Resonanz stößt. Vielleicht sollte ich beim nächsten Barcamp auch mal so etwas anbieten. Immerhin kann ich nicht nur über meine eigenen Erfahrungen berichten. Immerhin habe ich dank des Transgender Euregio Treffs und der Interviewreihe mit transidenten Menschen, einige spannende und interessante Personen in den letzten 10 Jahren kennenlernen können.

Session über Depression


Eine weitere interessante Session, war die Session von Uwe, der über seine Depression sprach. Er hat in den letzten Jahren, regelmässig über Twitter mit dem Hashtag, #ausderklapse getwittert und auch dieses Jahr eine Session, mit diesem Thema auf der re:publica gehalten. Ich war in der Session dann auch sehr überrascht, wie viele Leute dort schon, Erfahrungen mit Depressionen gemacht haben und das von Leuten, von denen ich das niemals vermutet hätte. Das ist glaube ich auch das Schlimme an dieser Krankheit, man sieht sie den Betroffenen nicht an. Oftmals bekommen sie zu hören, daß sie sich einfach mal zusammenreißen sollen und sich nicht so anstellen sollen, aber das ist natürlich nicht die Lösung für das Problem, denn Depression ist eine Krankheit, die oftmals tödlich verläuft. So hat auch Uwe einen Suizidversuch hinter sich, von dem er berichtet hat und wie es dazu gekommen ist.

Es gab noch einen weitere Session mit dem Thema Depression, dieses mal allerdings aus der Sicht einer Schülerin, die noch zur Schule geht. Hier sieht das ganze noch mal ganz anders aus., denn Dank der Depression, unter der sie leidet, haben ihre schulischen Leistungen gelitten. Sie wurde zwar gerade in die 11. Klasse versetzt, aber nur auf Probe. Auch bei ihr, wäre ich nie auf die Idee gekommen, daß sie unter Depressionen leidet, denn in ihrem Auftreten, wirkt sie sehr selbstsicher und eher etwas extrovertiert. In einer  Session kurz zuvor, berichtete sie von ihrer Zeit in Japan, wo sie 10 Monate als Schülerin war und bei ihren Schilderungen dort, wäre ich nie auf die Idee gekommen, daß sie unter Depressionen leiden könnte.

Bücher


Ich möchte noch kurz über die Session über Bücher und über das Lesen berichten, denn diese Session, hat mich angeregt, wieder mal was zu lesen. Die Session hat Wolfang von literaturcafe.de geleitet. Die Session hatte etwas, wie ich finde, familiäres und vertrautes an sich, wie ich es so bis jetzt noch nicht so auf einem Barcamp erlebt habe. Vielleicht lag es an der ruhigen und Vertrauen erzeugenden Art von Wolfang oder darüber, daß die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über ihre Vorlieben, beim Lesen gesprochen haben. Mir hat diese Session sehr gut gefallen und die Dreiviertelstunde ging viel so schnell vorbei und wir hätten glaube ich noch Stunden über Bücher und unsere Vorlieben reden können.

Heimreise


Der zweite Tag des Barcamps verging ähnlich wie der erste Tag und neben der Lesesession fand ich noch die Session über China sehr interessant. Der zweite Tag endete mit der Abschlußrunde gegen 16.00 Uhr und bis ich dann so weit war, daß ich die Heimreise an den Bodensee antreten konnte, war es dann kurz nach 17.00 Uhr. Die Heimfahrt verlief ohne Probleme. Es regnete teilweise sehr stark, so daß ich langsam fahren mußte, aber ich bin dann gegen halb Acht Uhr Abends wieder gut zu Hause angekommen.

Fazit


Das Barcamp Stuttgart, hat mir wieder sehr gut gefallen. Es ist sehr gut organisiert, das Catering ist hervorrangend, die Räumlichkeiten sind sehr schön und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind sehr nett und bilden eine schöne Runde, in der ich mich wohl fühle. Ich hoffe, ich schaffe es nächstes Jahr wieder zum Barcamp Stuttgart zu fahren zu können. Nächstes Jahr hat das Barcamp sein 10 jähriges Jubiläum und ich bin gespannt, was dieses Jubiläums Barcamp zu bieten haben wird.

Sponsoren


Ein ganz herzliches Dank gilt den Sponsoren des Barcamps:
SuperClix premium online marketingStaatlicheToto-Lotto GmbH
IT & Business Fachmesse für digitale Prozesse und LösungenMFG Innovationsagentur Medien- und Kreativwirtschaft
Doris HelzleTechSmith
EventbriteEssen bestellen in Stuttgart via pizaa.de
THE LAB von achtung!Netzwerk Kreativwirtschaft Baden-Württemberg
erdfisch die Drupalschaftsonntagmorgen.com
exensio - intelligente informationssystemeHochzeitsportal24.de - Alles für die Traumhochzeit
Schöfferhofer WeizenPLOSE Natürliches Mineralwasser
Kelterei WalthersEsskultur Catering
Freifunk Stuttgart e.V.Hospitalhof Stuttgart

Sonntag, 11. September 2016

Endlich Urlaub

Endlich habe ich Urlaub. Drei Wochen, in denen ich versuchen werde, mal was anderes zu machen, als sonst. Ob das klappen wird? Ich befürchte nicht. Immerhin ist die erste Woche gleich voll ausgebucht und erst in meiner zweiten Urlaubswoche, habe ich dann hoffentlich endlich die Zeit, die ich dringend brauche um mich zu erholen. Ich merke, daß ich ziemlich am Limit bin, aber nicht nur wegen der Arbeit, sondern auch wegen anderer Dinge, die zwar Spaß machen und mir wichtig sind, aber nichtsdestotrotz auch Energie kosten. Dennoch möchte ich so etwas, wie die Mitwirkung am Landesnetzwerkes LSBTTIQ Baden-Württemberg, wo ich heute am Plenum teilgenommen habe, nicht aufgeben. Oder aber, die Teilnahme an Barcamps oder anderen Veranstaltungen, die mir zum einen sehr viel Spaß bereiten, aber auch wieder Kraft für den Arbeitsalltag geben. Wenn es solche Veranstaltungen nicht gäbe, sähe mein Alltag wirklich sehr eintönig und langweilig aus. Deshalb freue ich mich auch schon sehr auf das kommende Barcamp in Stuttgart und auf die Subscribe 8, nächsten Monat in München.