Mittwoch, 1. Oktober 2014

Die Mainau im Herbst

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Es ist über fünf Jahre her, daß ich das letzte Mal auf der Mainau war. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern. Damals wie dieses Mal, hatten wir schönes Wetter, allerdings waren wir damals im Sommer auf der Mainau und die Rosen haben geblüht. Jetzt im Herbst haben die Dahlien geblüht und meine Freundin Farah, mit der ich zusammen die Blumeninsel besucht habe, haben sogar bei der Wahl der Dahlie des Jahres mitgemacht. Es gab so viele unterschiedliche Dahlien, daß uns die Wahl sehr schwer gefallen ist.

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Ich kenne mich ja mit Blumen nur bedingt aus und ich hätte vor dem Besuch der Insel Mainau nicht sagen können, wie eine Dahlie aussieht und ganz ehrlich, nach der Vielzahl von unterschiedlichen Dahlien, die ich gesehen habe, kann ich auch jetzt, wahrscheinlich nicht sagen, ob eine Blüte eine Dahlie ist, oder vielleicht doch eine andere Blüte. Ich hätte nicht gedacht, daß die Formen und Farben so unterschiedlich sein können und alle waren auf ihrer Art sehr schön und haben mir gut gefallen. Die hier auf dem Foto abgebildete Dahlienart hat mir mit am besten gefallen. Die Farbe gefällt mir sehr gut und auch der eher offene Blütenstand gefällt mir sehr gut.

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Neben den Dahlien, haben Farah und ich natürlich auch das Schmetterlingshaus besucht. Dort waren wir auch schon vor fünf Jahre und ich hatte das Gefühl, daß es damals noch nicht den Eingang durch die Raupe gab. Ich bin mir aber nicht sicher, ob dem tatsächlich so ist. Jedenfalls muß man jetzt durch einen langen Tunnel in das Schmetterlingshaus gehen, der von aussen wie eine Raupe aussieht. Im Schmetterlingshaus ist es sehr warm und auch sehr feucht. Wir waren schon sehr früh, so gegen 11.00 Uhr, dort und es lag noch Nebel über dem See, so daß es mich fast wie einen Schlag getroffen hat, als ich das Schmetterlingshaus betreten habe. Es hat dann auch nicht lange gedauert, bis ich angefangen habe zu schwitzen. In dem Schmetterlingshaus haben mir vor allem die blau glitzernden Schmetterlinge gefallen. Leider hatte ich nicht das Glück, einen davon fotografieren zu können. In dem Haus gibt es einen kleinen Wasserfall, einen kleinen Wasserlauf und zwei Brücken darüber. Die Pflanzen stehen sehr dicht und ich hatte den Eindruck, zusammen mit der hohen Luftfreuchtigkeit, in den Tropen zu sein.

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Das Schmetterlingshaus verläßt man durch einen Andenkenladen. Dort haben wir uns erst mal ein wenig aklimatisiert und eine Butterbrezel gegessen und etwas getrunken, bevor wir weiter sind. Ich fand es sehr nett, daß Farah sich sorgen machte, daß ich mich nicht erkälte. Direkt neben dem Schmetterlingshaus gibt es ein paar Gärten bzw. Objekte, die es vor fünf Jahren noch nicht gab. Es waren hier mehrere kleinere Gärten, die jeweils ein bestimmtes Thema hatten. Hier auf dem Bild ging es um Rahmen. In einem anderen Teil wurden Worte und Sprüche gezeigt. Ich fand diesen Teil der Mainau erfrischend anders, als das übliche Blumenprogramm.

Mamutbau auf der Mainua
Neben Blumen hat die Mainau aber auch Bäume zu bieten. Hier sind vor allem die Mamutbäume zu erwähnen, die natürlich noch nicht so alt sind, wie ihre Artgenossen in Kalifornien, aber dennoch haben sie recht stattliche Ausmasse, wie ich finde. Was mich ganz besonders faszinierte, war die Rinde der Mamutbäume. Sie fühlt sich für einen Baum recht weich an und ist gar nicht so hart, wie erwartet. Es mag vielleicht nur Einbildung sein, aber wenn man so einen Baum berührt, dann fühlt sich das irgendwie so an, als ob man mit einem Wesen in Berührung kommt, daß einen ganz anderen Zeitbegriff hat, wie wir Menschen. Die Bäume auf der Mainau müssen ja schon über 200 Jahre alt sein und wenn nichts schlimmes passiert, werden die Mamutbäume sicher noch viele Jahrhunderte dort stehen, wenn von uns, die wir heute Leben, schon lange nichts mehr übrig ist. Ich finde diesen Gedanken sehr faszinierend und hat mich an meine eigene Vergänglichkeit erinnert.

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Auch wenn der Besuch der Mainau kein billiges Vergnügen ist, ist es meiner Meinung doch sein Geld wert. Ich habe gemerkt, daß ich sie öfters besuchen sollte, wie bisher. Gerade die Vegetation im Wechsel der Jahreszeiten ist sicher sehr interessant und bietet wahrscheinlich zu jeder Jahreszeit etwas, das sehenswert ist. Jetzt waren es Dahlien und Bäume, die kurz davor stehen, ihr Laub zu verlieren. Ich bin gespannt, was die Mainau zu bieten hat, wenn es Winter ist und Schnee liegt. Die Mainau kann ganzjährig besucht werden und ich werde versuchen sie mal im Winter zu besichtigen.

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Sonntag, 28. September 2014

Urlaubsvlog (Video)


28.09.2014 Urlaubsvlog auf dem YouTube Kanal Michaelas Welt

Nach 2 Wochen Urlaub erzähle ich kurz, was ich die letzte Zeit erlebt habe und was mich beschäfftigt. Ich berichte, daß ich beim Barcamp Stuttgart war und das ich überlege, zum Streamcamp nach München zu gehen.

Ich möchte eventuell eine regelmässige Live-Sendung im Internet anbieten und frage mich, ob dazu Interesse besteht und wie ich das technisch anstellen könnte. Was haltet ihr von der Idee? Schreibt mir bitte eure Meinung dazu in die Kommentare.

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Dienstag, 23. September 2014

Barcamp Stuttgart 2014 (mit Podcast MW #154)

Logo des Barcamp Stuttgart
Foto: Michaela Werner (CC-BY)
Am Wochenende war ich beim Barcamp Stuttgart. Wahrscheinlich werden sich die meisten jetzt fragen, was ist denn ein Barcamp und was hat das mit einer Bar zu tun. Erst mal vorneweg, es hat nichts mit einer Bar zu tun. Es sind offene Konferenzen bzw. Tagungen bei denen das Programm und die Inhalte von den Teilnehmern selbst gestaltet werden. Ein Barcamp dient dem inhaltlichen Austausch und auch der sozialen Interaktion. Das Barcamp in Stuttgart war mein 2. Barcamp das ich bis jetzt besucht habe und das bis jetzt größte Barcamp. Ich weiß nicht wie viele Leute letztes Wochenende mit dabei waren, aber ich schätze, daß die Anzahl der Mitwirkenden so zwischen 200 und 300 Personen gelegen haben mag.

Ich war schon am Freitagabend beim Vorabendtreffen im Ratskeller im Stuttgarter Rathaus mit dabei. Hier waren wir noch eine eher kleine Anzahl von Barcaperinnen. Ich bin schon am Freitag nach Stuttgart gefahren, um am Samstagmorgen ohne große Hetze zum Barcamp gelangen zu können und wenn ich am Freitagabend schon in Stuttgart bin, dachte ich, kann ich auch beim Vorabendtreffen mit dabei sein. Auf dem Weg zum Ratskeller, den ich dank einer Karte, die ich an der Rezeption des Hotels freundlicherweise bekommen habe, auch gut gefunden habe, bin ich noch an dem Feuerseefest vorbei gekommen. Die gotische Kirche, die dort steht war das Zentrum des Festes. Die Stimmung des Festes war schön und ich war ein wenig traurig, daß ich hier nicht mit dabei sein konnte und so ganz alleine war mir das auch nichts für mich. Mein Hotel lag gute 15 Minuten vom Rathaus entfernt und der kleine Spaziergang am Abend hat mir ganz gut getan.

Sessionplanung am Samstag
Foto: Michaela Werner (CC-BY)
Am Samstagmorgen ging es dann im Hospitalhof, mit der Vorstellungsrunde los. Das Prozedere kannte ich schon vom Barcamp Bodensee. Jeder sagte seinen Vornamen und drei Eigenschaften die einen kennzeichnen. Nach der Vorstellungsrunde, ging es weiter mit der Sessionplanung. Hier konnte jetzt jede/jeder eine Session dem Plenum vorschlagen und wenn es genügend Interessenten gab, würde die Session stattfinden. Ich schlug, so wie schon beim Barcamp Bodensee, eine Session über Podcasting vor (Hier geht es zu dem Video, das ich beim Baramp Bodensee dabei aufgenommen habe -> http://youtu.be/whgYRUBhSkM). Ich war dann doch erstaunt, daß das Interesse sehr spärlich ausfiel, sogar noch spärlicher, als beim Barcamp Bodensee. Ich vermute mal, daß es daran lag, daß ich die Vorteile der Session nicht ausreichend genug vorgestellt habe. Beim nächsten Barcamp, werde ich versuchen daran zu denken und vielleicht werde ich auch ein anderes Thema vorschlagen.

Session: Podcast live
Foto: Michaela Werner (CC-BY)
Nach der Sessionplanung ging es mit den Sessions los. Die erste Session, die ich besuchte, war die von Eric Späte, der hier eine neue Folge seines Podcasts, dem Kinocast aufgenommen hat. Danach war schon ich dran, meine Session über Podcasting zu halten. Wie gesagt, es waren wenig Interessierte, die sich bei der Planung gemeldet haben und dann waren es noch weniger, die bei der Session dabei waren. Auch wenn wir nur ein sehr kleiner Kreis waren, hatte ich das Gefühl, daß ich dank der Hilfe vom Eric einige Fragen, der Teilnehmerinnen und Teilnehmer beantworten konnte und ich würde mich sehr freuen, wenn aus unserem Kreis, ein oder mehrere neue Podcasts starten würden.

Session: Veröffentliche dein eigenes Buch mit Erfolg
Foto: Michaela Werner (CC-BY)
Ich möchte jetzt nicht alle Sessions hier aufzählen, die ich besucht habe. Eine Session, die mir ganz besonders gut gefallen hat, war die Session von Raffael, der die Session "Veröffentliche dein eigenes Buch mit Erfolg" gehalten hat. Wie der Name der Session schon andeutet, ging es um das Veröffentlichen eines Buches und welche Erfahrungen Raffael dabei gemacht hat. Ich fand das sehr interessant, vor allem, weil es ein paar Einblicke in die Welt der Bücher und dem Geschäft rund ums Buch ermöglichte.

Sessionplanung am Sonntag
Foto: Michaela Werner (CC-BY)
Der Sonntag verlief dann ähnlich, wie der Samstag, nur mit dem Unterschied, daß die Vorstellungsrunde nicht mehr notwendig war. Am Sonntag habe ich keine Session angeboten und so konnte ich sehr entspannt die Sessionplanung verfolgen. Leider hat die Planung etwas länger gedauert, so daß dadurch, die nachfolgenden Sessions alle irgendwie in Zeitdruck geraten sind. Auch die Mittagszeit war etwas gedrängt, was mir nicht so gut gefallen hat. Auch am Sonntag gab es viele interessante Sessions, so wie schon am Samstag und leider fanden viele interessante Sessions gleichzeitig statt und ich habe viele verpaßt, an denen ich auch gerne teilgenommen hätte.

Kaffeepause
Foto: Michaela Werner (CC-BY)
Mir hat das Barcamp Stuttgart sehr gut gefallen. Die Themen waren spannend und auch die Leute, die ich hier getroffen habe waren sehr sympathisch und freundlich. Für mich ist das Treffen von Bekannten und dem Kennenlernen von neuen Personen mindestens genauso wichtig, wie die Befriedigung meiner Neugier in den Sessions. Ich glaube, ich bin auf den Geschmack gekommen und das Barcamp Stuttgart wird sicher nicht das letzte Barcamp gewesen sein, daß ich besucht habe.

Wer mehr Fotos vom Barcamp sehen möchte, der schau doch mal auf die Seite des Barcamps, dort sind alle Beiträge, Fotos und Videos verlinkt -> http://www.barcamp-stuttgart.de/networks/wiki/index.2014-berichte

Einen Podcast anlässlich des Barcamps habe ich auch aufgenommen:


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Donnerstag, 18. September 2014

Podcast MW #153: Die ersten Urlaubstage


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Die ersten Urlaubstage sind vorbei und als einziges Highlight, war gestern ein Besuch in München fällig. Ich hatte dort zwei Termine, einen bei meinem Endokrinologen und danach bei meiner Psychotherapeutin.

Nach den beiden Terminen, bin ich noch ins Lenbachhaus gegangen, wo ich das erste Mal war. Das Lenbachhaus ist ein sehr berühmtes Kunstmuseum und mir hat der Besuch sehr gut getan. Ich habe viele neue interessante Bilder gesehen und ich werde sicherlich bald wieder in das Museum gehen, wenn ich das nächste Mal in München bin.

Für das kommende Wochenende bin ich beim Barcamp Stuttgart und ich bin schon sehr gespannt, was ich dort alles neues und/oder bekanntes sehen und hören werde. Sollte jemand auch dort beim Barcamp sein, würde ich mich sehr freuen, wenn man sich treffen könnte.

Im November findet ein PodLove-Workshop in Berlin statt, zu dem ich mich schon letzte Woche angemeldet habe. Ich weiß noch nicht, wo ich dabei übernachten werde und wie ich nach Berlin fahren werde, aber ich werde versuchen, es diesmal günstig zu halten. Wahrscheinlich werde ich das günstige Angebot von meinfernbus.de wahrnehmen und mit dem Bus nach Berlin fahren.

Diese Aufnahme habe ich erstmals mit einem Headset von Beyerdynamic aufgenommen. Wie findest du die Tonqualität?

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Freitag, 12. September 2014

Freischnauze Podcast #32: Podstock und PodLove



Jeanette und ich haben mal wieder die Mikrofone heraus geholt und haben uns über das Podstock unterhalten, wo wir ja vor zwei Wochen waren. Eine weitere Veranstaltung, die mit Podcasts zu tun hat wirft auch schon ihre Schatten voraus, nämlich den Ende November stattfindenden 4. PodLove Workshop in Berlin. Jeanette und ich überlegen, ob wir dort hin fahren sollen und wie das in unseren Zeitplan paßt. Ich habe mich inzwischen angemeldet und hoffe, ich kann auch wirklich dort hin fahren.

Neben all den Podcastthemen sprechen wir noch über die Neuigkeiten, die Apple diese Woche vorgestellt hat und natürlich schweifen wir wieder viel ab und unterhalten uns über viele weitere Themen, die uns zur Zeit beschäftigen.

Du kannst den Podcast ganz einfach via iTunes abonnieren oder aber via RSS-Feed.

Zum Originalartikel im Blog des Freischnauze Podcasts geht es hier -> FS-032: Podstock und PodLove

Freitag, 5. September 2014

Podcast MW #151: Soll ich Live Podcasten?


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Angeregt durch den Besuch letzte Woche bei Podstock, dem Podcast Festival, war ich gestern in der Magazin Sendung der PodUnion. Mir hat das Live Senden übers Internet sehr gut gefallen, auch letzte Woche schon und ich stelle hier mal die Frage, was ihr von Live Sendungen haltet? Würdet ihr eventuell mitmachen und in einer Live Sendung mit dabei sein wollen? Ich bin mir noch unschlüssig, aber reizen würde es mich schon.

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Montag, 1. September 2014

Das war Podstock 2014

Live Podcasten bei Podstock 2014
Wie ich schon in meinem letzten Artikel berichtet habe, war ich am Wochenende bei einer Veranstaltung, bei der es sich um Podcasts und Podcasting gedreht hat. Die Veranstaltung hieß Podstock, ein Wortspiel, daß sich aus den Worten Podcast und Woodstock zusammensetzt und auf den Festivalcharakter der Veranstaltung hinweisen soll. In diesem Sinne, war die Veranstaltung nicht nur ein Barcamp, auf dem Workshops zu den verschiedensten Theman rund ums Podcasting stattgefunden haben, sondern sollte auch ein Festival mit Live-Veranstaltungen sein. Es fanden an allen drei Tagen des Festivals Live-Podcasts auf einer Bühne statt. Es waren dabei oftmals mehrere Personen auf der Bühne und haben sich über ein bestimmtes Thema unterhalten und das besondere war, daß nicht nur Zuhörer irgendwo über das Internet zuhörten, sondern auch Publikum vor Ort dem Geschehen folgen und dadurch auch ein direkter Austausch mit denjenigen, die auf der Bühne sassen und dem Publikum stattfinden konnte.

Formate Workshop
Neben diesen Live-Veranstaltungen, fanden natürlich auch noch Workshops statt. Hier wurden u.a. von Toningenieuren gezeigt, wie man am besten vorgeht, um seine Audioaufnahme optimal zu bearbeiten, damit die Zuhörerinnen später auch eine ordentliche Tonaufnahme hören und die sie ohne Probleme verstehen können. Es gab aber auch eine Session, bei der es nicht um Technik ging. Die Quasselstrippen haben den Anwesenden Tipps gegeben, was man tun kann, um einen Podcast erfolgreich werden zu lassen. Ihre Session fand ich deshalb sehr interessant, weil doch häufig die Gefahr besteht, daß man sich in der Technik verliert, aber dabei doch eines der entscheidenden Faktoren, eines Podcasts außer Acht lässt, nämlich den Inhalt des Podcasts. Das gilt natürlich auch für Blogs und für Videos. Der Inhalt ist meiner Meinung nach, das Wichtigste, damit eine Medienproduktion anklang findet. Natürlich ist die Technik auch wichtig, aber wenn der Inhalt nicht interessant ist, dann kann die Technik das nicht ausgleichen. Ich würde mir wünschen, daß in zukünftigen Veranstaltungen, vermehrt über Inhalte und deren Gestaltung gesprochen wird und gezeigt wird. Die Technik beherrscht man wahrscheinlich irgendwann einmal, aber das man für die Zuhörerinnen und Zuhörer eine interessante und hörenswerte Sendung produziert, daß ist glaube ich jedesmal eine neue Herausforderung.

Workshop
Ein weitere Workshop, den ich hier noch erwähnen möchte, ist die Session, die Jeanette gehalten hat. Sie hat darin, ihre Podcatcher App Podcat vorgestellt. Es handelt sich dabei um eine App für iOS und das was ich da gesehen habe, hat mir sehr gut gefallen. Die App macht auf mich einen sehr aufgeräumten und übersichtlichen Eindruck, mit der es Spaß macht, Podcasts zu hören. Auch manche der Besonderheiten, fand ich sehr bemerkenswert. Vor allem, daß man aus der App heraus einen Podcastfolge kommentieren kann und das nicht nur schriftlich, sondern auch per Audio. Das Logo der App ist eine Katze, die einen Kopfhörer auf hat. Die App wird demnächst im App Store erhältlich sein.

Grillen am ersten Abend
Ein weiteres ganz wichtiges Element des Festivals, war natürlich, die persönliche Begegnung. Dieses Jahr war das Treffen noch überschaubar, was den Vorteil bot, daß man mit allen Anwesenden auch mal sprechen konnte und kennen lernen konnte. Die meisten Leute habe ich bis zum Festival noch nicht gekannt. Nur die Quasselstrippen habe ich schon gekannt und natürlich Jeanette, mit der ich ja zusammen zum Podstock gefahren bin. Den Jörg, den Bobson Bob, habe ich von seinem Podcast her gekannt, aber die anderen waren mir unbekannt. Ich fand es sehr spannend und interessant, die vielen unterschiedlichen Leute kennen zu lernen und mir hat es sehr gut gefallen, daß so viele unterschiedliche und interessante Leute sich zusammen gefunden haben. Auch, die unterschiedlichen Podcasts, die ich dadurch kennen lernen konnte, war die Reise nach Wolfsburg wert. Immerhin liegt Wolfsburg doch recht weit vom Bodensee entfernt und ich war, glaube ich diejenige, mit dem längsten Anreiseweg. Was mich auch überrascht hat, war die Tatsache, daß ich eine der älteren Teilnehmerinnen war. Ich weiß natürlich nicht, bei welchen Alter der Durchschnitt lag, aber ich schätze mal, daß er irgendwo bei Mitte 30 gelegen haben mag. Nur ich und noch ein anderer Teilnehmer, lagen altermässig bei 50+. Was mich  positiv überrascht hat, waren die beiden jungen Herren, die "Das Grundrauschen" produzieren, beide sind noch keine 18, was den Alterschnitt doch erheblich nach unten abgesengt hat. Die beiden haben auch einen Live-Podcast aufgenommen und so wie ich sie erlebt habe, haben sie einen sehr witzigen und frechen Podcast, der vielleicht für manche Zuhörer gelegentlich an die Grenzen des guten Geschmacks stossen mag. Nichtsdestotrotz ist der Podcast der beiden eine schöne Abwechslung in der deutschen Podcastlandschaft, den ich mir auch gleich mal abonniert habe und ich bin schon sehr gespannt, was die beiden so podcasten.

Live Veranstaltung
Das Festival war sehr gut organisiert, wie ich finde. Der Jugendzeltplatz mit seinem Seminarhaus bot für uns genügend Platz. Wären wir allerdings mehr gewesen, hätte es schwierig werden können, alle in den Räumen unterzubringen. So war es ganz gut, daß das Podstock erst mal mit einer kleineren Teilnehmerzahl gestartet ist. Es gab während der drei Tage zwar immer wieder mal Probleme mit der Internetanbindung, so das der Live-Stream von der Bühne manchmal zusammenbrach, aber das Orgateam, konnte dann doch immer wieder die Situation retten. Was auch sehr gut war, war die Verpflegung. Bianca und Nora, die sich hier sehr viel Mühe gegeben haben, haben uns aufs Beste verköstigt. Ich glaube, an den drei Tagen ist niemand hungrig geblieben und das Essen hat sehr lecker geschmeckt. Sogar die für die Fahrt vorbereiteten Brötchen, waren ein kulinarisches Erlebnis.

Mein Fazit zu dieser Veranstaltung: Es hat sich gelohnt, den weiten Weg nach Wolfsburg auf sich zu nehmen und ich hoffe, ich kann nächstes Jahr auch wieder zum Podstock nach Wolfsburg fahren. Ich freue mich jedenfalls darauf. Das Podstock 2014 war ganz eindeutig, einer der Höhepunkte des Jahres, neben der re:publica und dem Barcamp Bodensee, an denen ich dieses Jahr auch teil genommen habe.

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