Mittwoch, 28. September 2011

Der neue Kindle von Amazon



Jetzt hat Amazon doch einen neuen eBook Reader heraus gebracht bzw. angekündigt und entgegen allen Spekulationen um ein Amazon-Tablet auf Basis von Android ist es eine verbesserte Version des Kindle mit E-Ink geworden. Leider hat er, wenn ich mir so die Beschreibung durchlese, keinen Touchscreen, so wie viele Konkurenzprodukte, was ich sehr schade finde, denn das bedeutet, daß die virtuelle Tastatur, die der neue Kindle jetzt hat, über das Cursorpad gesteuert werden muß. Ich weiß natürlich nicht, wie sich das in der Praxis anfühlt und wie ergonomisch das ist, denn den Kindle gibt es erst ab dem 12. Oktober bei Amazon und so muß man mal abwarten, wie sich der neue eBook Reader so in der Praxis anstellt. Den größten Vorteil an dem neuen Kindle gegenüber den bisherigen Modellen, die inzwischen einiges im Preis gefallen sind und auch noch erhältlich sind, ist die Möglichkeit, die Menüs endlich auch in Deutscher Sprache angezeigt zu bekommen. Mit einer virtuellen Tastatur läßt sich das ja ganz leicht bewerkstelligen und man muß gerade für den deutschsprachigen Raum die Hardware nicht ändern.

Was ich als das Kaufargument für das Kindle-System von Amazon halte, ist die Möglichkeit, seine Bücher mit mehreren Geräten zu synchronisieren. Das wird wahrscheinlich auch das Argument sein, weswegen ich mir vielleicht doch den neuen Kindle zulegen werde, denn das Speichern seiner Bibliothek in der Wolke empfinde ich als sehr angenehm, denn es gibt für fast alle Geräte eine App bzw. ein Programm, mit der man seine Bücher auch lesen kann.  Man ist also nicht auf einen speziellen eBook-Reader angewiesen und kann so z.B. sein angefangenes Buch am Rechner im Büro während der Mittagspause weiter lesen. Das beste daran ist, daß man auf einem Gerät auf einer Seite aufhört zu lesen und wenn man dann auf einem anderen Gerät weiter lesen möchte, landet man gleich auf der Seite, wo es auch weiter geht. Klar, das funktioniert nur wenn man einen Internetzugang hat.

Was aus dem erwarteten Amazon-Tablet wird, da bin ich mal sehr gespannt, denn ich glaube, daß einiges darauf hinweist, daß Amazon so ein Tablet plant, aber wahrscheinlich, hat es zeitlich nicht mehr gelangt oder all die Spekulationen darum, lagen doch völlig schief? Ich weiß es nicht. Jedenfalls ist der neue Kindle nicht so viel anders als seine Vorgänger.

Nachtrag: Heute Abend hat Amazon wohl noch mehr Reader als den oben beschriebenen Reader vorgestellt, darunter auch welche mit Touchscreen und auch das erwartete Tablet, aber leider gibt es bis jetzt nur die günstigste Variante des Kindle auf Deutschen Seite von Amazon. Für die anderen Varianten wird man wohl in Deutschland noch länger warten müssen, bis jetzt steht auf der Amerikanischen Seite von Amazon noch "U.S. only".

1 Kommentar:

  1. Liebe Michaela, leider beglückt und Amazon immer wieder mit kleinen Häppchen. Wenn du die amerikanische Seite von Amazon besuchst, siehst du du die neuen Modelle TOUCH und das "bunte" Kindle Fire.

    Ich denke, dass ich das Kindle 3G mit Keybord bestellen werde... also das alte Modell. Es scheint mit hochwertiger und "griffiger". Vor allem, weil die AKKU-Leistung von den neuen KINDLEs nicht erreicht wird...

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