Montag, 5. Februar 2007

Schwarzälder TransTreff

Samstag Morgens um 8 Uhr klingelt mein Wecker. Ich habe zwar gar keine Lust zum Aufstehen, aber es muß sein. Immerhin möchte ich heute, zusammen mit Angelika zum TransTreff in den Nordschwarzwald fahren. Damit ich auch genügend Zeit habe, habe ich schon gestern meinen Wecker gestellt. Ausserdem habe ich mir gestern Abend noch meine Fingernägel lackiert und die Haare auf meinen Armen depiliert. Also raus aus dem Bett und Frühstück gemacht. Ich mache mir einen Tee, so wie jeden Morgen und dazu ein Toasti. Nach dem Frühstück setze ich mich erst mal an mein PowerBook und surfe ein wenig im Internet. Dabei vergeht mehr Zeit als ich eingeplant habe, aber zum Glück bin ich ja früh genug aufgestanden. Ich gehe ins Bad und richte mich erst einmal. Dann ziehe ich mich an. Ich habe mich heute für den Jeansrock entschieden, den ich in Freiburg gekauft habe. Dazu braune, blickdichte Strumpfhosen, ein braunes Shirt und Stiefel. Um den Hals binde ich mir ein dazu passendes Tuch und fertig ist die Michaela. Ich packe noch meine Sachen (Kamera, Handtasche...) und mache mich, wie geplant um halb 11 Uhr auf den Weg zur Angelika. Ich bin kurz nach 11 bei ihr und wir fahren weiter in Richtung Stuttgart. Die Fahrt verläuft recht kurzweilig und wir haben uns eine ganze Menge zu erzählen. Immerhin sind es drei Wochen her, daß wir uns das letzte Mal gesehen haben. Nach etwas über 2 Stunden Fahrt kommen wir an und finden auch gleich den Weg zu Mary-Loo, die wir vor dem Stammtisch besuchen wollen. Die Begrüssung ist sehr herzlich und ich freue mich riesig Mary-Loo und Rosi mal wieder zu sehen. Wir gehen zu ihnen in die Wohnung und trinken erst mal einen Kaffee bevor wir noch ein leckeres Mittagessen angeboten bekommen.

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Terry hat sich auch angekündigt und ich freue mich auch darauf sie wieder zu sehen. Es wird wahrscheinlich ein sehr schönes Treffen und weil wir uns ja schon vor dem Stammtisch hier bei Mary-Loo treffen auch etwas intensiver als sonst. So im Privaten Umfeld, kann man sich einfach besser kennen lernen, als wenn man irgendwo in einer Wirtschaft an einem Tisch sitzt. Wir nutzen die Zeit und auch die sehr guten Lichtverhältnisse und machen ein kleines Fotoshooting. Die Räumlichkeiten dazu sind sehr weiträumig und geradezu Ideal.

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Während wir so am Fotografieren sind, kommt auch Terry an. Sie mußte auf der Autobahn durch einen Stau, weil ein Kleinstransporter Christbäume verloren hatte und das im Februar. Auch Terrys Begrüßung fällt sehr herzlich aus. Es ist gerade Zeit, um noch mal einen Kaffe zu trinken und Rosi bietet uns noch ein Stück selbtgebackenen Käsekuchen an, den wir nicht gerne annehmen. Die Zeit vergeht wie im Fluge und es wird Zeit, daß sich Mary-Loo auch richtet. Sie geht also ins Bad und kommt nach einiger Zeit wieder zurück. Inzwischen ist es dunkel geworden und es wird Zeit, daß wir los fahren. Vorher muß ich allerdings noch Geld holen, denn mein Portmonnaie ist leider ziemlich leer. Nachdem ich es also aufgefüllt habe, fahren wir weiter nach Althengstett in den Hengstetter Hof, wo Mary-Loo einen Tisch reserviert hat. Als wir auf den Parkplatz fahren, sehe ich, daß der Parkplatz schon recht voll ist und wahrscheinlich das Lokal auch. Als wir das Lokal betreten, bestätigt sich meine Vermutung. Jeder Tisch ist belegt und an unserem Stammtisch sitzen die Anderen, die sich auch angekündigt hatten. Wir nehmen unsere Plätze ein, nachdem wir die bereits Anwesenden begrüßt haben. Nach ein paar Minuten kommt die Bedienung und ich bestelle erst mal was zu trinken, ein großes Spezi. Die Wahl des Gerichtes fällt mir ziemlich leicht, da ich vor habe einen Salatteller zu essen. Meine Wahl fällt auf einen Salatteller mit gebratenen Maultaschenstreifen und vorneweg noch eine Leberspätzlesuppe. Ich liebe Leberspätzlesuppe oder auch Leberknödelsuppe. Es dauert auch nicht lange und ich bekomme meine Suppe. Wow, ist das eine große Terrine und heiß ist sie auch und schmecken tut sie auch sehr gut. Nach der Suppe bin ich eigentlich schon satt, aber ich weiß ja das der Salat auch sehr üppig ausfallen wird, wenn es die gleichen Portionen sind, wie in Markdorf. Das Restaurant, gehört dem gleichen Pächter, der die Traube in Markdorf bis vor kurzem auch betrieben hat und die Speisekarte ist auch sehr ähnlich. Leider wird die Traube jetzt nicht mehr von den Lang Gaststätten betrieben und was wir bis jetzt vom neuen Pächter gehört haben, war nicht sonderlich positiv, aber das werde ich mir mal bei Gelegenheit selbst anschauen. Der Salatteller kommt auch recht schnell, nachdem ich meine Suppe gegessen habe und er sieht wirklich sehr gut aus und er schmeckt auch hervorragend. Ich schaffe es nicht, alles aufzuessen und ich muß leider einen Teil zurück gehen lassen. Vor während und nach dem Essen wird natürlich viel geredet und ich habe das Gefühl, das sich alle wohl fühlen. Neben mir sitzt Terry und Angelika und zwischen den Beiden kann es einem eigentlich nicht langweilig werden. Mir gegenüber sitzt Sina und leider kommen wir nicht so richtig dazu uns mal ausgiebig zu unterhalten. Vielleicht klappt das ja nächste Woche am Sonntag, wo sie auch nach Tübingen in das QueerCafe gehen möchte. Dort findet eine, wie ich finde, recht interessante Veranstaltung statt, die ich und Angelika gerne besuchen möchten.

Es ist ein sehr kurzweiliger Abend mit sehr guten und reichlichen Essen und ehe ich es merke, ist es kurz vor 24 Uhr und wir bitten die Bedienung uns die Rechnung zu bringen. Nachdem wir gezahlt haben, verabschieden wir uns und wir tretten die Heimreise an. Die Strassenverhältnisse sind zum Glück sehr gut, auch wenn es draussen Minusgrade hat, ist es nicht glatt und nach ca. 1 1/2 Stunden Fahrt komme ich am Haus von Angelika an, wir verabschieden uns und ich fahre den Rest nach Hause, wo ich kurz nach 2 Uhr ankomme. Nachdem ich mich abgeschminkt habe und mir mein Nachthemd angezogen habe, schalte ich noch mal meinen Rechner an und gehe noch kurz ins Internet, bevor ich gegen 3 Uhr ins Bett gehe.

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