Montag, 31. Dezember 2012

Einen guten Rutsch ins neue Jahr

Silvestergruß mit Schornsteinfeger und Klee für 2013
Einen guten Rutsch ins neue Jahr ursprünglich hochgeladen von Michaela Werner

Ich wünsche allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und hoffe, wir werden auch 2013 einiges spannendes erleben können.

Sonntag, 30. Dezember 2012

Podcast MW #116: Jahresrückblick 2012

Ich gebe in dem Podcast einen kurzen Rückblick auf das Jahr 2012, das bei mir hauptsächlich durch meine geschlechtsangleichende Operation dominiert wurde. Ich gebe auch noch ein paar Ausblicke auf das kommende Jahr und erzähle, was ich mir vorgenommen habe.


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Interessante Folgen:
In der Klinik
Nach dem Klinikaufenthalt
Der Krankenhausaufenthalt - geschlechtsangleichende Operation
Rückschläge
Sechs Wochen danach
Farah im Gespräch mit Carmen

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Weihnachtsfeier der SHG Ulm / Ravensburg

Zu Beginn der Weihnachtsfeier
Die Selbsthilfegruppe für transidente Personen Ulm / Ravensburg hatte gestern am 2. Weihnachttag ihre Weihnachtsfeier in den Räumen der Aidshilfe in Ulm. Als ich und meine Begleiterin ankammen, war der Tisch schon schön gedeckt und liebevoll mit Keksen und Naschwerk drapiert worden. Es ging um 14.00 Uhr los und +Ines Ims , die die Gruppen organisiert hatte schon im Vorfeld einiges an Arbeit reingesteckt. 

Wir mußten auch nicht lange warten als die erste Gäste kamen und sich zu uns gesellten und so nach und nach wurde der Tisch voll und die Stimmung wurde ausgelassen. Wir unterhielten uns über alles Mögliche, wobei Transidentität nicht immer Thema der Unterhaltungen war. Die meisten der Anwesenden, habe ich schon gekannt, aber ich habe auch wieder ein paar weitere nette Menschen kennenlernen dürfen. Während des Nachmittages und des frühen Abends, wechselte ich die Gesprächspartnerinnen durch und so hatte ich die Gelegenheit, mit fast allen mal zu reden. Die Idee, die Weihnachtsfeier auf den 2. Weihnachtsfeiertag zu legen finde ich persönlich sehr gut, denn ich bin nach dem Heiligabend und dem 1. Weihnachtsfeiertag bedient, was das Zusammensein mit meiner Familie angeht. Bitte versteht mich nicht falsch, ich mag meine Familie, aber nicht in dieser geballten Form wie zu Weihnachten, Neujahr und dem 6. Januar.

Montag, 24. Dezember 2012

Frohes Fest

Frohes Fest / Merry Christmas
Frohes Fest / Merry Christmas ursprünglich hochgeladen von Michaela Werner

Ich wünsche allen Lesern meines Blogs ein schönes und gesegnetes Weihnachtsfest. Feiert schön und habt eine schöne Zeit.

Samstag, 22. Dezember 2012

Wir haben den Weltuntergang überlebt

Gestern den 21.12.2012 habe ich wieder mal einen Vlog aufgenommen. Ich berichte über meinen Klinikaufenthalt anfang Dezember und über den Heilungsfortschritt.
Am Ende des Vlogs stelle ich ein Fotobuch(affiliate-Link) vor, daß ich mir vor ein paar Tagen gekauft habe und erzähle, wieso mir Fotobücher gefallen und was mich an der Fotografie reizt.


Vlog 21.12.2012 - Klinikaufenthalt, Fotobuch, Fotografie auf dem YouTube-Kanal Michaelas Welt

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Tschüss und danke für eure Aufmerksamkeit

Morgen ist es also so weit, die Welt geht unter. Das wird jedenfalls von ein paar verwirrten Menschen behauptet. Tut mir leid, daß ich das so sagen muß, aber es hat noch nie funktioniert, etwas vorauszusagen, vor allem nicht den Weltuntergang. Für mich zeigt sich an diesem Glauben an den Weltuntergang, eine anthroprozentrische Haltung, die wohl immer noch sehr weit verbreitet ist. 

Ein großer Teil der Menschen hat es immer noch nicht verkraftet, daß die Menschheit nicht der Mittelpunkt des Universums ist, sondern ein Produkt vieler Zufälligkeiten. Ob hinter den Zufälligkeiten das Wirken einer höheren Inteligenz zu sehen ist, genannt Gott, weiß ich nicht. Wenn man anfängt zu versuchen, sich die Größe des Universums vorzustellen und die Dauer, wie lange es wohl schon existiert, dann muß ich zugeben, daß ich mir das nicht wirklich vorstellen kann. Es übersteigt ganz klar meinen Horizont. 

Ich vermute mal, daß es vielen so geht und das durch den Glaube an ein apokalyptisches Ende, diese Gefühl des Verlorenseins und der Unbedeutsamkeit im Anbetracht des Universums aufgehoben wird und die Menschheit wieder einzigartig wird. Denn, wäre die Menschheit nicht einzigartig, gäbe es keine Notwendigkeit einer Apokalypse, wie es so manche Religionen und Sekten verkünden. 

Nein, die Welt wird morgen auch weiter bestehen, genauso wie der Rest des Universums. Es mag sein, daß irgendwann einmal etwas passiert, daß die Menschheit hier auf der Erde aussterben läßt. Gefahren gibt es genügend, aber dies wird sicherlich genauso zufällig passieren, wie die Entstehung der Menschen und wird sich nicht nach irgendeinen Kalender richten, den irgend eine untergegangen Kultur einmal vor ein paar Jahrhunderten errechnet hat oder ein vermeintlicher Prophet oder Seher vorhergesagt haben mag.

Wenn die Welt also am 22. Dezember 2012 nicht untergegangen sein wird, werde ich meinen Blog natürlich weiter führen und ich hoffe, ich kann euch auch weiterhin interessante und lesenswerte Artikel schreiben.

Montag, 17. Dezember 2012

Zwei Wochen nach der Operation

Heute sind es genau zwei Wochen her, daß ich in München auf dem Operationstisch lag. Es handelte sich dabei zwar nur um die geplante Korrektur-Op, aber nichtsdestotrotz, war es eine Operation, die natürlich, wie alle Operationen, ein Risiko in sich tragen. Mitlerweile sieht das Operationsergebnis ganz gut aus, allerdings mit einem kleinen Haken. Schon als am Mittwoch nach der Op, der Verband entfernt wurde, war die linke Labie stärker geschwollen, als die rechte. Ausserdem war an einer Stelle etwas hartes zu fühlen. Diese harte und geschwollene Stelle, hat dann am Samstag angefangen zu bluten. Es kam dunkles, fast schwarzes Blut heraus. Ich bekam erst mal einen riesen Schreck, denn immerhin hatte es schon mehrere Tage nicht mehr geblutet. Ich konnte auch Blut, mit dem Finger heraus drücken. 

Ich war am Freitag noch bei meinem Hausartzt gewesen und habe ihn auf diese Stelle aufmerksam gemacht. Er meinte dazu, daß er zwar diese Schwellung anstechen könne, er dies aber sein läßt, da dies nur eine Gefahr für eine Infektion darstellen würde. Durch die Blutung ist die Schwellung in der linke Labie zurück gegangen und auch die harte Stelle ist nicht mehr so hart, wie noch am Freitag. Wie es scheint, hat sich in der Labie Blut angesammelt, daß jetzt abfliesen kann und wie ich hoffe, jetzt auch alles abheilen kann. Es sind immer noch Fäden vorhanden, die sich leider nicht so schnell auflösen, wie ich das gerne hätte, aber das kenne ich ja noch von der 1. Operation her. Damals hat das auch 4 bis 5 Wochen  gedauert, bis sich die Dinger aufgelöst hatten. 

Inzwischen hat die Blutung aus der linken Labie nachgelassen bzw. ist fast zum Stillstand gekommen, was mich natürlich beruhigt und auch sehr freut. Immerhin bedeutet eine Blutung, daß irgendwas nicht in Ordnung ist. Zum Glück ist kein Eiter dabei und auch die Temperatur der Stelle ist ziemlich normal, so daß ich keine Angst haben muß, daß sich da etwas gefährliches abspielen würde. Aber ich werde das natürlich weiter beobachten und wenn notwendig zum Arzt gehen. Hoffentlich wird dies nicht notwendig werden, denn über die Feiertage, wird es wohl schwierig werden, einen Arzt zu bekommen, der sich mit der Problematik auskennt und zu dem ich mit guten Gewissen gehen könnte.

Ähnliche Beiträge:
Nach dem Klinikaufenthalt
In der Klinik
Sechs Wochen danach
Der Krankenhausaufenthalt - geschlechtsangleichende Operation
Op Vorgespräch in München

Sonntag, 9. Dezember 2012

Der Transgender-Euregio-Treff im Dezember 2012

Transgender-Euregio-Treff im Dezember 2012

Ich habe den Abend des 08. Dezember mit gemischten Gefühlen entgegen geschaut. Immerhin hatte ich erst am Montag eine kleine Operation hinter mich gebracht und ich war mir nicht sicher, ob ich den Abend auch Problemlos durchstehen könne. Leider hatte ich es letzte Woche am Sonntag verpaßt die sonst übliche Einladung für den Transgender-Euregio-Treff zu verschicken und während meines Klinikaufenthaltes hatte ich nur mein iPad dabei und mit dem konnte ich keine Mail an eine Gruppe verschicken, wie ich dies von meinem Webinterface gewohnt war, weshalb diese Mail erst am Freitag raus ging. Ich bin zwar davon ausgegangen, daß diejenigen, die Interesse an einem Besuch des TETs haben, wissen, daß der Stammtisch am 08. Dezember stattfinden wird und auch ohne Einladungsmail kommen würden, aber ich wurde gestern Abend eines Besseren belehrt. Wir waren gestern nur vier Teilnehmerinnen und ich hoffe, daß es das Wetter war, daß so wenige da waren und nicht meine verspätete Einladung. 

Ich bin gestern Abend recht früh wieder nach Hause gefahren, da ich doch noch nicht so gut sitzen kann, wie ich dies gehofft hatte. Nichts desto Trotz, hatten wir gestern Abend einen schönen und kurzfristigen Treff, der mir und den anderen Teilnehmerinnen gut getan hat. Immerhin ist der TET immer wieder eine gute Gelegenheit, den Alltagstrott planmässig zu verlassen und wieder einmal einige nette Personen zu treffen, die auf gewisse Weise ein ähnliches Schicksal teilen. 

Alle Beiträge über den Transgender-Euregio-Treff erreichst über diesen Link: TET

Kinotipp: Ralph reichts

Im Cineplex in Friedrichshafen bevor es in den Kinosaal geht.Der aktuelle Animationsfilm von Disney heißt "Ralph reichts" und er ist diese Woche in den Kinos angelaufen. Deshalb hatte ich auch ein wenig bedenken, als ich gestern zusammen mit meiner besten Freundin Farah, hier in Friedrichshafen ins Kino gegangen bin. Es war das erste Mal, daß Farah im Cineplex in Friedrichshafen war und für mich war es das erste Mal, daß ich im Kino, das bei mir praktisch vor der Haustür liegt, einen 3D-Film angeschaut habe. 

Doch nun kurz zur Handlung des Films: Ralph, der Bösewicht in dem Arcadespiel "Fix it Felix"möchte auch einmal Anerkennung und Wertschätzun geniesen. Die letzten Jahre wurde er von den Bewohnern seines Spiels regelmässig vom Dach des Hauses geworfen, das er regelmässig kaputt gemacht hat und Felix, sein Gegenstück hat alles wieder repariert und bekam dafür eine Medaille am Ende des Spiels. Als Ralph bei der Jubiläumsfeier des Arcadespiels, nicht mal eingeladen wird und er beim Versuch, trotz der nicht vorhandenen Einladung, an der Feier teilzunehmen, wird ihm klar gemacht, daß er ohne eine Medaille, niemals Anerkennung erfahren wird. Ralph versucht darauf hin, eine Medaille zu gewinnen und verläßt darauf sein Spiel und geht in ein anderes Spiel - das ist hier möglich, da alle Spiele in der Spielhalle untereinander vernetzt sind - um sich eine Medaille zu holen. Natürlich geht einiges schief und er gelangt in ein anderes Spiel, wo er die gerade gewonnene Medaille wieder verliert.

Ralph ist in dem Film kein eigentlicher Bösewicht. Er spielt ihn nur. Im Grunde seines Herzens ist er sehr warmherzig und sehr empfindsam, aber seine Rolle ist es eben, daß er der Böse ist. Seine Freundin, auf die er im laufe des Streifens trifft, ist im Gegensatz zu ihm, eine sehr kleine und freche Göre, aber auch sehr liebenswert. Sie wird, ähnlich wie Ralph, auch von den Mitbewohnerinnen ihres Spiels verabscheut. So treffen zwei Ausgestossene aufeinander, die versuchen, sich gegenseitig zu helfen. Mir hat diese Konstellation der Charaktere sehr gut gefallen, auch die Geschichte um Egoismus und gegenseitige Hilfe, wurde sehr unterhaltsam und sehr empfindsam dargestellt, ebenso die filmische Umsetzung ist in bester Disneymanier seht gut gelungen und gerade in 3D ein echter Genuß. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, den Film anzuschauen und mir sind einige Tränen die Wange herunter gelaufen, während ich ihn mir angeschaut habe. Die Geschichte ist, so wie ich es mag, sehr emotional, aber nicht so emotional, daß ich es nicht aushalten könnte. Ich finde, daß der Film ein richtiger Familienfilm ist, der Groß und Klein einen kurzweiligen Kinobesuch beschert und den ich mit guten Gewissen weiter empfehlen kann.

Nach dem Klinikaufenthalt

Am Freitag ging es wieder nach Hause. Morgens, kurz nach dem Frühstück, war die Visite, bei der, der Assistensarzt von Dr. Liedl, Dr. Markowski, noch einmal das Ergebnis der Operation vom Montag in Augenschein genommen hat. Er meinte es sehe alles sehr gut aus und ich solle mich noch ein wenig schonen. Ich fragte ihm, wie es denn mit dem Sitzen aussehe, denn ich kann mich ja schon ohne größere Probleme hinsetzen und ich habe dabei auch keine Schmerzen. Er antwortete darauf, daß ich nicht gerade fünf Stunden am Stück sitzen solle und wenn ich Schmerzen verspüre, solle ich aufstehen und mich bewegen. Immerhin wurde bis sehr weit nach hinten, in Richtung Damm, genäht und wenn ich mich gerade hinsetze, dann sitze ich auf der Naht. 

Die Visite hatte mich gerade beim Schmincken überrascht und nach dem ich mich fertig geschminkt hatte und angezogen hatte, habe ich meine sieben Sachen zusammengepackt und habe mich auf dem Weg nach Hause gemacht. Ich hatte mein Auto eine Seitenstrasse weiter geparkt und ich war gespannt, ob es noch da war. Als ich das Auto am Sonntag geparkt hatte, hatte ich zwar darauf geachtet, daß es nicht in einem Parkverbot oder gar in einem Halteverbot oder sonst irgend einer besonderen Parkfläche steht, aber ich war mir nicht ganz sicher, ob ich auch wirklich alles richtig beachtet hatte. Umso mehr habe ich mich gefreut, daß es noch so da stand, wie ich es verlassen hatte. Der nächste spannende Moment war, als ich versuchte das Auto zu starten. Immerhin hatte es die letzten Tage immer wieder mal geschneit und es war ziemlich kalt gewesen und zu meiner Freude sprang mein Auto ganz ohne Probleme an und ich konnte die Heimfahrt antreten.

Inzwischen war es kurz nach 9 Uhr und das erste was ich erlebte, war ein Stau auf dem mittleren Ring, weshalb ich mich dazu veranlasst sah, den mittleren Ring in die andere Richtung zu befahren, wobei es in dieser Richtung auch ein paar Hindernisse gab, die den Verkehr behinderten, aber ich kam gut aus München raus und ich war nach guten zwei Stunden wieder zu Hause.

Ich hatte während der Fahrt keine Schmerzen im Operationsgebiet, wobei es hat schon etwas gezwickt. Zu Hause angekommen, habe ich begonnen, die Nahtstellen mit Bepanthen Wundsalbe zu pflegen, so wie ich es schon nach dem ersten Teil der Operation im Februar getan hatte. Eine Stelle ist immer noch geschwollen. Zum Glück merke ich, daß die Schwellung langsam nachlässt, wobei es, wenn es nach mir geht, es auch schneller besser werden könnte. 

Zum Glück bin ich nicht so sehr beeinträchtigt, wie nach der Operation im Februar, weshalb ich mich traute, gestern am Samstagmorgen einkaufen zu gehen und mich am Nachmittag mit meiner Freundin Farah in Friedrichshafen zu treffen. Wir sind gemeinsam ins Kino gegangen und haben uns den Film "Ralph reichts" angeschaut. Zum Glück sind die Kinosessel schön weich gepolstert gewesen, so daß ich hier erst mal keine Unannehmlichkeiten zu erwarten hatte.

Am Abend waren wir dann noch bei unserem monatlichen Stammtisch. Dort hatte ich dann allerdings einige Probleme beim Sitzen, denn die Stühle und Bänke sind zwar auch weich gepolstert, aber leider nicht so weich die die Kinostühle und  sie sind so angelegt, daß ich ziemlich aufrecht sitzen mußte. Ich habe es mir im laufe des Abends ein paar Mal, der länge nach liegend, auf einer der Bänke bequem gemacht und ich bin früher nach Hause gefahren, als sonst üblich. Ich war dann auch sehr froh, daß ich den Abend gut überstanden hatte und mich aller beeinträchtigender Kleidungsstücke entledigen konnte.

Wie schon erwähnt, sind noch sehr viele Fäden vorhanden, die das Operationergebnis zusammen halten. Ich habe dies heute morgen das erste Mal so richtig realisiert, als ich mich geduscht habe. Ich habe mich heute das erste mal getraut, mit meinem Zeigefinger, alles ganz vorsichtig abzutasten. Dabei habe ich gemerkt, daß noch sehr sehr viele Fäden vorhanden sind und das es sich fast überall noch recht stachlig anfühlt. Kein Wunder, daß es immer wieder mal pikst. Eine winzig kleine Stelle ist noch offen und ich hoffe, daß sich diese offene Stelle bald schließt. Wahrscheinlich ist diese offene Stelle auch dafür verantwortlich, daß ich immer noch daß Gefühl habe, als wäre ich dort wund. Wie gesagt, es sind keine großten Schmerzen, nur ab und zu einmal sticht es und ich merke, daß etwas gemacht wurde, aber die Operation ist ja noch nicht mal eine Woche her und ich darf auch keine Wunder erwarten. 

Morgen am Montag werde ich erst mal zu meinem Hausarzt gehen und ich bin gespannt, was er zu dem Ergebnis sagt. Ich gehe davon aus, daß er mir für die nächste Woche eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellen wird, wobei ich hoffe, daß es nur diese eine Woche werden wird. Immerhin habe ich noch einiges, das ich im Büro zu erledigen habe.

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In der Klinik
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Der Krankenhausaufenthalt - geschlechtsangleichende Operation
Op Vorgespräch in München

Mittwoch, 5. Dezember 2012

In der Klinik

Seit Sonntag bin ich in der Chirurgischen Kllinik Bogenhausen, weil der 2. Teil der geschlechtsangleichenden Operation noch ausstand. Diese Operation wurde jetzt bei mir am Montag durchgeführt und es ist soweit alles gut verlaufen. Das Einzige, das mir wirklich schmerzen bereitete waren die Schwierigkeiten, die die Ärzte und Pfleger am Montag hatten, als sie Blut abnehmen sollten bzw. mir einen Zugang für die Op legen sollten. Ich habe ziemlich schlechte Venen und wie ich von dem Anästhesieartzt erfahren habe, werden diese mit der Hormontherarpie auch noch schlechter.

Die Op ist soweit gut verlaufen und ich habe sie sehr gut überstanden. Am Montag danach, war ich sehr müde und ich habe praktisch den Rest des Tages verschlafen. Ich hatte ja eigentlich gehofft, daß ich schon am Donnerstag nach Hause kann, aber nach Aussage des Assistenzarztes kann ich am Freitag Heim. Er hat mir heute den Verband abgemacht und den Katheter gezogen, so daß ich jetzt alles los bin, was mich bis dahin behindert hat.

Ich hoffe es heilt alles schnell und die Fäden lösen sich auch schnell auf, so daß ich auch bald wieder zur Arbeit ins Büro gehen kann. Ich nehme allerdings an, daß ich nächste Woche noch zu Hause sein werde, denn 9 oder 10 Stunden Sitzen ist für den Anfang vielleicht doch etwas viel.

Hier noch eine kurzer Podcast zu meinem Klinikaufenthalt:


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Samstag, 1. Dezember 2012

Podcast MW #114: Kinotipp "Die Hüter des Lichts"

Heute war ich zusammen mit meiner besten Freundin Farah im Kino. Wir haben uns "Die Hüter des Lichts" angeschaut und uns beiden hat der Film sehr gut gefallen. Es handelt sich bei dem Film um einen Animationsfilm von Dreamworks, den wir uns in 3D angeschaut haben. Die Geschichte ist, wie so viele Märchenhafte Geschichten recht einfach gesagt, der Kampf des Guten gegen das Böse. Das Böse ist in diesem Fall der Schwarze Mann und das Gute sind die Hüter des Lichts, der Weihnachtsmann, der Sandmann, der Osterhase und die Zahnfee, die durch Jack Frost verstärkt werden. Wieso Jack Frost als ein Hüter des Lichts ausgewäht wurde, daß kann ich euch leider nicht verraten und auch nicht, wieso er Jack Frost wurde, aber so viel kann ich sagen, es ist eine bewegende und zu Herzen gehende Geschichte, die Farah und mir sehr gut gefallen hat. Ich gebe für den Film 5 von 5 möglichen Sternen.


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Mittwoch, 28. November 2012

re:public 2013 ich komme

Heute ist die Eintrittkarte zur re:publica 2013 in der Post gewesen. Es ist jetzt über eine Woche her, daß ich zufällig und zur rechten Zeit, eine der Early Bird Tickets zur re:publica ergattern konnte. Es sind zwar noch ein paar Monate, bis es so weit sein wird, aber ich habe schon jetzt bei meinem Kollegen im Büro nachgefragt, ob ich in der Woche vom 6. bis 8. Mai frei machen kann, denn am 9. Mai ist ein Feiertag und am 10. Mai ein Brückentag, an dem ich auch frei haben werde (Bei uns in der Firma sind Brückentage generell frei und diese Tage gehen normalerweise nicht vom Urlaubskonto ab). 

Wie es aussieht, werde ich mich also am 5. oder vielleicht sogar schon am 4. Mai nach Berlin aufmachen. Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf die re:publica 2013 und ich bin sehr gespannt, wie es sein wird. Immerhin war ich noch nie dort und kenne bis jetzt nur ein paar Vorträge aus den vergangenen Jahren, die ich mir auf YouTube angeschaut habe, aber es ist eben doch was anderes, ob man einer Veranstaltung via Bildschirm folgt oder ob man vor Ort ist und auch noch ein paar neue Personen kennen lernen kann. 

Dienstag, 27. November 2012

Aktion gegen das geplante Leistungsschutzrecht

Man kann zwar von Google halten, was man möchte und ich bin gegenüber dieser Firma durchaus positiv eingestellt, das gebe ich gerne zu, denn immerhin ermöglicht sie es, daß ich viele Produkte, die ich nutze, kostenlos nutzen kann. Mir ist auch der Preis dieser Nutzung bewußt und ich bin gerne bereit, meine persönlichen Daten, diesem Konzern anzuvertrauen und natürlich initiiert Google die Kampagne "Verteidige Dein Netz" nicht aus reinem Altruismus, aber ich sehe die Gefahren und Risiken, die das geplante Leistungsschutzrecht birgt genauso wie Google dies auf seiner Seite darstellt.

Da ich hier nicht nur unterschreiben wollte und meinen Unwillen auch etwas aktiver kundtun wollte, habe ich es gewagt dem Bundestagsabgeordneten meines Wahlkreises Lothar Riebsamen folgende Email zu schreiben.

Sehr geehrter Herr Riebsamen,

Sie sind der zuständige Budestagsabgeordnete des Wahlkreises Bodensee in dem ich lebe und deshalb wende ich mich ganz aktuell an Sie um zu erfahren, wie Sie zum geplanten Leistungsschutzrecht stehen?

Dieses Gesetzt würde meiner Meinung nach, unsere freiheitliche Grundordnung auf das schwerste belasten. Wer solch ein Gesetz befürwortet, ist in meinen Augen jemand, der immer noch in einer Welt lebt, wie sie vor 50 Jahren existiert hat. Das geplante Leistungsschutzrecht, möchte meiner Meinung nach, ein überholtes Geschäftsmodell, retten und schützen. Wohin diese Art von Protektionismus führt, sieht man immer wieder an Industriezweigen, die es nicht geschafft haben, frühzeitig den beginnenden Wandel zu erkennen und mitzumachen, wie z.B. die Kohleindustrie. Es führt letztendlich immer wieder zu starken Marktverwerfungen, die durch Eingriffe der Politik hervorgerufen werden und den Steuerzahler viel Geld kosten.

Ich bin keine Person, die für eine völlig liberale Marktwirtschaft steht und manche Eingriffe sind sicherlich nötig und nützliche, aber ein solcher Eingriff, wie es das Leistungsschutzrecht vor hat, ist meines Erachtens völlig antiquiert. Meiner Meinung nach hat es hier eine Lobbygruppe geschafft, sich in Regierungkreisen gehör zu verschaffen, so wie es in dieser Regierung schon oft der Fall war, ich möchte nur an den reduzierten Mehrwertsteuersatz für Hoteliers erinnern. Solche durch Lobbisten getriebenen Entscheidungen sind nicht gut für das deutsche Staatswesen und führt langfristig zu einer Staatsverdrossenheit und bedeutet auch eine Gefahr für unsere freiheitliche Demokratie.

Aus den oben genannten Gründen bitte ich Sie, sich aktiv gegen das geplante Leistungsschutzrecht einzusetzen. Ich stehe Ihnen auch gerne zu einer weiteren Diskussion zur Verfügung, auch wenn ich keine Spezialistin bin, was den Themenkomplex Urheberrecht angeht.

Mit freundlichen Grüssen,

Michaela Werner
Dipl.-Volksw.

Ich hoffe, daß diese Aktion, etwas bewirkt, denn wie ich schon in der Mail zum Ausdruck bringe, sehe ich in dem Leistungsschutzrecht einen weiteren Schritt, in Richtung Lobbystaat, in dem nur noch die Interessen einflussreicher Gruppen eine Rolle spielen und das Wohl der Gesamtheit der Bevölkerung unter die Räder kommt.

Ich hoffe, daß möglichst viele Personen an dieser Aktion von Google mitmachen werden, denn ich sehe in diesem Gesetzt eine Gefahr für die Freiheit des Internets ähnlich, wie es zu Beginn des Jahres, das ACTA-Abkommen war und ich bitte jeden Leser dieses Blogbeitrages, bei der Kampagne mitzumachen.

Samstag, 24. November 2012

Podcast #113: Im Kino "Madagaskar 3" in 3D

Der Film Madagaskar 3 läuft zwar schon eine ganze Weile im Kino, aber dennoch war das Kino recht gut besucht. Der Animationsfilm ist der 3. Teil der Serie und diesmal versuchen die Tiere um den Löwen zurück in ihren Zoo nach New York zu gelangen. Sie werden durch Europa von einer verrückten Tierjägerin verfolgt und erhalten Unterschlupf in einem Zirkus.

Ich war heute zusammen mit meiner Freundin Farah nach langer Zeit mal wieder im Kino. Wir wollten den Film eigentlich schon vor ein paar Wochen anschauen, aber damals war uns die Schlange vor der Kasse zu lang. Damals lief gerade der neue James Bond Film an und so haben wir es sein lassen. Farah und ich haben uns kurz entschlossen, das Kinoereignis nachzuhohlen. Uns hat der Film sehr gut gefallen, er war sehr kurzweilig, unterhaltsam und auch emotional, so daß auch ein paar Tränchen geflossen sind. Der Film war genau das Richtige, das wir heute gebraucht haben um wieder etwas Spaß zu haben und uns vom tristen Alltag ablenken zu lassen. Der Film ist ein Film für die ganze Familie und ich gebe dem Film fünf von fünf Sternen und kann ihn mit guten gewissen allen empfehlen, die Animationsfilme mögen.


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MW #112: Nexus 4 und Neuigkeiten der letzten Zeit


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Für die Aufnahme nutze ich mein neues Nexus 4 mit dem eingebauten Mikrofon und der App Hi-Q MP3 Recorder. Die Aufnahme habe ich dann durch Auphonic verbessern lassen und hier hochgeladen. 

Die Artefakte die ich im hier auf Audioboo im Kopfhörer höre, sind in der Originaldatei nicht vorhanden und sind anscheinend erst durch das Processing durch Audioboo entstanden.

Ich berichte über meine Erlebnisse der letzten Zeit.

Montag, 19. November 2012

Auf zur re:publica 2013

Durch Zufall habe ich heute mitbekommen, daß heute der Vorverkauf für die re:publica 2013 begonnen hat. Da mich diese Veranstaltung mit ihren Vorträgen und der Möglichkeit viele Bloggerinnen und Blogger auch mal persönlich kennen zu lernen, schon lage interessiert und ich auch die letzten paar Jahre immer wieder zu mir selbst gesagt habe: "Da muß ich mal hin", war heute die Gelegenheit. Ich habe mich also kurz dazu entschlossen ein Ticket für die re:publica 2013 zu kaufen.

Ich habe leider nicht mehr das 3-Tage Blogger Ticket für EUR 75,-- ergattern können, da dieses schon auverkauft war, aber dafür das 3-Tage Early Bird Ticket für EUR 100,--.

Wer mich ein wenig kennt, weiß das ich normalerweise ein wenig zögerlich bin, was das verreisen angeht. Gerade privat habe ich da immer wieder Hemmungen. Komischerweise, kann ich auf Reisen gehen, wenn es dienstlich ist. Klar, da bleibt mir auch nichts anderes übrig. So ählich sehe ich jetzt auch die re:publica, nämlich als Dienstreise und zwar für meine Tätigkeit als Bloggerin, YouTuberin und Podcasterin und ich denke, daß ich die Reise nach Berlin sicher gut verkraften werde, wobei ich noch nicht weiß, wie ich dort hin kommen werde. Ob ich mit dem Auto, der Bahn oder gar mit dem Flugzeug dort hin kommen , steht noch in den Sternen.

Sicherlich wird es einen ausführlichen Bericht über diese Veranstaltung hier im Blog und auf meinem YouTube-Kanal und den einen oder anderen Podcast darüber geben.

Montag, 12. November 2012

Mich hat es erwischt - schon wieder

Gestern Abend hatte ich schon so ein verdächtiges Gefühl beim Wasserlassen. Es hat ein wenig in der Harnröhre und in der Blase geprickel, wenn ich auf der Toilette war, aber ich habe mir nichts dabei gedacht. Heute Morgen, als ich um 6.00 Uhr aufgestanden bin, war ich sehr unausgeschlafen. Ich war in der Nacht mehrmals auf dem WC und ich konnte nicht richtig durchschlafen. Ich mußte mich am Morgen auch ein wenig beeilen da ich einen Arzttermin hatte, nun es war kein richtiger Arzttermin, ich sollte nur eine Urinprobe abgeben, da ich in ein paar Wochen den 2. Teil der geschlechtsangleichenden Operation machen lassen möchte. Im Rahmen der Op-Vorbereitung, müssen verschiedene Werte genommen werden und einer davon ist auch, ob mit meinem Urin alles in Ordnung ist bzw. keine Keime darin enthalten sind. Ich habe also heute morgen schön brav so ein Platikbecher, den ich schon vom Arzt bekommen hatte, gefüllt und heute Morgen in der Praxis abgegeben.

Mein Arbeitstag war heute ziemlich mau, denn ich habe mich ziemlich schlecht gefühlt. Ich habe gefroren und hatte leichte Gliederschmerzen. Irgendwann im Laufe des Tage, ich glaube es war schon nach dem Mittagessen, habe ich endgültig realisiert, daß ich wahrscheinlich eine Blasenentzündung habe. Ich habe den Nachmittag noch irgendwie hinter mich gebracht, auch wenn ich mich ziemlich müde und ausgelaugt gefühlt hatte. Kurz vor 17.00 Uhr bin ich dann nach Hause gefahren und ich habe mich auf mein Bett gefreut. Ich hatte mir auch vorgenommen, gleich eine Aspirin zu nehmen, damit die Gliederschmerzen weg gehen und ich war gespannt, ob die Arztpraxis bei mir angerufen hatte. Tatsächlich, als ich kurz vor 18.00 Uhr zu Hause war, leuchtete die Taste meines Telefons. Es war die Arztpraxis, wie erwartet. Ich habe also gleich zurück gerufen und mir wurde mitgeteilt, daß etwas in dem Urin drin sei und ich solle doch mal vorbei kommen und ein Rezept abholen. Da die Praxis noch auf hatte, bin ich gleich los und habe mir das Rezept geholt und dann auch gleich in der Apotheke die Tabletten.

Zu Hause angekommen, habe ich mir erst mal eine Kleinigkeit zum Abendbrot gemacht, eine große Tasse Kaffe und ein Glas Aspirin und dazu natürlich eine der Antibiotikatebletten. Die Tabletten soll ich jetzt zu Ende nehmen und wenn das passiert ist, soll ich wieder in die Arztpraxis vorbei kommen und eine Urinprobe abgeben. Ich hoffe, daß das Antibiotika schnell wirkt, denn ich merke, daß die Blasenentzündung sich gerade ziemlich bemerkbar macht. Ich habe mir jetzt noch eine große Tasse mit Blasen- und Nierentee (sofortlöslicher) gemacht, den ich noch da habe, von meiner letzten Blasengeschichte.

Es ist nur blöd, daß das jetzt kurz vor der geplanten Op passiert. Ich hoffe, die frühzeitige Einnahme der Antibiotika hilft hier und die Blasenentzündung ist bis zu dem Op Termin in Dezember weg. Wäre das nämlich nicht der Fall, müsste ich wohl die Op verschieben, was mir gar nicht recht wäre. Nun ich hoffe jetzt erst mal, daß alles gut geht, die Tabletten wirken und ich durch viel Trinken, die bösen Keime raus spülen kann.

100. YouTube Video - Girly TAG

Kaum zu glauben, aber ich habe tatsächlich schon 100 Videos auf meinen YouTube-Kanal Michaelas Welt. Das 100. Video habe ich am Sonntag aufgenommen und hochgeladen. Es ist ein TAG und zwar der Girly TAG. In dem Video beantworte ich 58 Fragen, die teilweise etwas ins Persönliche gehen, aber nicht so sehr, als das ich damit ein Problem hätte. Das Video geht knapp über 20 Minuten und ich hoffe, es gefällt euch.

Bitte fragt mich etwas, das ihr von mir wissen wollt, damit ich bei einem der nächsten Videos, nicht bei einem TAG mitmachen muß, sondern Fragen von euch beantworten kann. Entweder postet ihr die Fragen hier im Blog oder auf YouTube als Kommentar oder schickt mir eure Fragen an meine Email-Adresse: michaela@michaela-bodensee.de.


Girly TAG auf dem YouTube-Kanal von Michaelas Welt

Sonntag, 11. November 2012

Der Transgender-Euregio-Treff im November 2012

Gestern Abend konnten wir bei unserem Transgender Stammtisch in Markdorf wieder zwei Gäste begrüssen, die erstmalig mit dabei waren. Das besondere an den beiden ist, daß sie ein Ehepaar sind. Sie sind nicht das erste Paar, daß bei unserem Stammtisch mit dabei ist, aber es ist doch jedesmal eine Besonderheit, wenn ein Paar mit dabei ist. Leider halten viele Partnerschaften es nicht aus, wenn einer der beiden, sich offenbart und dann für den anderen scheinbar das Geschlecht wechselt. Auch wenn die Partnerschaft in so einer Transition am Anfang noch hält und einer der Partner den anderen unterstützt, zeigt die Erfahrung, daß es im Laufe des Prozesses oftmals immer schwieriger wird, die Partnerschaft aufrecht zu erhalten. Die Gründe weshalb es dann auseinander geht sind oft sehr vielfältig und würde den Beitrag hier sprengen. Es ist deshalb immer wieder schön zu sehen, daß eine Transition nicht zwangsläufig das Ende einer Partnerschaft bedeutet und ich freue mich jedemal, wenn ein Paar mit bei uns am Tisch sitzt, das zueinander hält.

Auch die Erlebnisse so mancher Gäste sind teilweise sehr dicht und sie haben schon einiges in ihrem Leben mitmachen müssen, was oft nur dadurch her rührt, weil sie transident sind. Ich denke mir dabei oft, wenn ich dann ihre Schilderungen höre, daß ich es im Verlgeich dazu bis jetzt ziemlich einfach hatte und recht wenig erlebt habe. Ich bin natürlich froh, daß dem so ist, aber ich denke mir dann oftmals, daß viele der Vorkommnisse die berichtet werden, nicht hätten sein müssen und das sich die Gesellschaft bzw. viele der Menschen in der Gesellschaft dahin gehend ändern sollten, daß sie toleranter gegenüber Minderheiten werden.

Alle Beiträge über den Transgender-Euregio-Treff erreichst über diesen Link: TET

Samstag, 10. November 2012

Podcast MW # 111: Autopanne und Suche nach einem neuen Auto


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Mein Auto war in der Werkstatt und ich suche in neues gebrauchtes Auto. Ich war deswegen heute bei einem Fiat-Händler und habe dort den neuen Fiat 500 L gesehen und mich auch mal rein gesetzt. Mir gefällt das Auto sehr gut, denn es ist schön groß und sehr geräumig. Ich weiß, das klingt jetzt nicht nach Fiat 500 und ich finde, ausser dem Namen und ein paar äussere Designelemente, hat das Auto nichts mit dem aktuellen Fiat 500 gemein.

Donnerstag, 8. November 2012

Vielen Dank an die Unterstützung via Flattr

Flattr Aktivitäten bis zum 08.11.2012
Es wird Zeit, allen jenen zu danken, die entweder hier meinen Blog oder eines meiner Instagramfotos geflattert haben. Ich habe seit Juli 2010 den Flattr-Button hier in meinem Blog eingebaut und habe seit dem auch ein Konto bei Flattr. Wie man sehen kann, war die Resonanz bis nicht sehr hoch, aber das liegt wahrscheinlich daran, daß dies hier ein persönlicher Blog ist und die Mehrzahl meiner Leser, Zuschauer oder Zuhörer, kein Konto bei Flattr haben. Umso mehr freue ich, wenn wieder mal jemand den Flattr-Button betätigt hat und mir dadurch zu verstehen gibt, daß er daß was ich hier geschrieben habe, als Video oder Podcast von mir gegeben habe oder ein Foto gemacht habe, gefällt. 

Ich finde, daß das Flattrn eines Artikels eine andere Qualität hat, als ein "Like" auf Facebook, denn immerhin ist durch das Flattrn eine monetäre Transktion verbunden, die sich zwar nur im Cent Bereich bewegt, aber das Gefühl, daß jemand bereit ist, Geld für das was man gemacht hat zu geben ist doch anders, als ein einfaches Schulterklopfen, wie man so ein "Like" verstehen könnte. Ich freue mich natürlich auch über jedes "Like", Plussen bei Google+ oder Teilen via Facebook, Twitter oder sonstigen Social Media Kanäle, aber wie gesagt, das Flattern hat eben eine etwas andere Qualität.

Ich danke nochmals allen ganz herzlich, die mich bis heute geflattrt haben und natürlich auch allen anderen, von denen ich eine Rückmeldung erhalten habe  und ich freue mich auch weiterhin über jegliche Rückmeldung von meinen Lesern, Zuhörern oder Zuschauern, egal ob dies via Flattr, per Kommentar oder über Facebook, Twitter & Co. passiert.

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Test mit Flattr

Mittwoch, 7. November 2012

Barack Obama ist wieder gewählt

Heute Morgen, als mich mein Radio weckte, war dies das erste was ich hörte. Diese Meldung hat mich auch gleich sehr gut den Tag beginnen lassen. Ich freue mich sehr über den Wahlsieg von Barack Obama und das er die Möglichkeit hat, weitere 4 Jahre die USA zu regieren. 

Wie man sieht, hat Barack Obama einige seiner Vorhaben von vor 4 Jahren nicht durchsetzen können und wahrscheinlich wäre es Mitt Romney, wäre er heute gewählt worden, ähnlich gegangen. Ich glaube, auch wenn man noch so gute Absichten hat, daß einem in der Politik die politischen und wirtschaftlichen Umstände oft hindern, seineAbsichten auch in die Tat umsetzen zu lassen. Das soll aber keine Entschuldigung für die Politiker sein, denn wenn ich das Gefühl habe, ein Politiker oder eine politische Partei hat überhaupt keine Visionen und Ideen, wie die Zukunft gestaltet werden soll und was man heute tun muß, damit wir und unsere Nachkommen ein gutes Leben haben, dann haben sie es nicht verdient gewählt zu werden. Ich bin jetzt keine Kennerin der USA und kann nur meinem Gefühl ausdruck verleihen, daß sicherlich stark durch die Berichterstattung der Medien geprägt ist, aber ich habe das Gefühl, daß Barack Obama, auch nach den letzten 4 Jahren immer noch die Mehrheit der Wähler bewegen konnte, ihn zu wählne, weil er immer noch eine Vision von einer USA hat, die der Mehrheit der Menschen besser paßt, als die von Mitt Romney.

Auch mir gefällt das Wahlprogramm von Barack Obama besser als das von Mitt Romney und ich freue mich sehr über den Wahlsieg des Präsidenten der USA. Ich hoffe, daß er die nächsten 4 Jahre, in denen er nicht mehr auf eine anfällige Wiederwahl achten muß, jetzt die Vorhaben in Angriff nehmen kann, die er bis jetzt aus Rücksicht auf seine Wiederwahl nicht angehen konnte.

Dienstag, 6. November 2012

Ich habe mein Auto wieder

Heute, nach einer Woche, habe ich endlich mein Auto wieder. Es hat sich heraus gestellt, daß tatsächlich die Benzinpumpe defekt war und nicht, wie zuerst vermutet, die Zündelektronik. Ob das von den Reperaturkosten günstiger wird, weiß ich noch nicht, da ich noch keine Rechnung über die Reperatur bekommen habe. Beim Wechseln der Benzinpumpe hat die Mercedeswerkstatt festgestellt, daß der Tank meiner A-Klasse sehr stark korrodiert ist und ausgetauscht werden muß. Sie hat darauf hin, ohne meine Veranlassung, beantragt, daß die Kosten eines neuen Tanks von Mercedes übernommen werden. Ob Mercedes dies bei meinem 14 Jahre alten Auto tun wird, weiß ich noch nicht und werde ich erst sehen, wenn ich die Rechnung erhalte. Ich hoffe natürlich, daß sie die Kosten übernehmen, denn ein Tank darf auch nach 14 Jahre nicht durchrosten. Ich bin mal gespannt, wie kulant sie sein werden. Ich habe bis jetzt eigentlich recht gute Erfahrungen mit der Kulanz der Firma aus Stuttgart mit dem Stern gemacht. 

Ich bin jedenfalls froh, endlich wieder mein Auto in der Tiefgarage stehen zu haben und ich endlich wieder damit rum fahren kann. Das Ersatzauto, daß ich die letzten Tage hatte, eine B-Klasse, ist zwar sehr schön und hat sich wunderbar gefahren, aber es war mir ganz eindeutig zu groß. Ich schaue mich zur Zeit nach einem neuen Auto um und ich werde mir wohl wieder eine A-Klasse kaufen, natürlich eine gebrauchte. Sie sollte nicht mehr als EUR 15.000-- kosten, so 3 bis 4 Jahre alt sein und nicht mehr als 50.000,-- Km Laufleistung aufweisen. Weiterhin sollte das Auto Automatik haben und wenn möglich die Farbe Rot haben. Leider haben die meisten Autos irgendwelche tristen schwarze oder graue Farben, was ich ziemlich öde und langweilig finde. Ich möchte gerne ein rotes Auto haben. Fast alle meine Autos, die ich bis jetzt besessen hatte, waren rot, bis auf eines. 

Was mir ja auch noch sehr gut gefallen würde, wäre in Fiat 500. Ich finde dieses Auto so schön knuffig und einfach schön. Ich weiß, man sagt der Marke Fiat einiges nach und ich weiß leider gar nicht, ob dies noch stimmt oder ob die Qualität der Marke inzwischen besser ist, als man ihr früher unterstellt hat oder ob diese Unterstellungen generell ins Reich der Mythen gehören. Jedenfalls würde mir ein roter Fiat 500, vielleicht in der Abarth Ausführung, sicher ganz gut gefallen. 

Ich habe zum Glück jetzt noch ein wenig Zeit und ich werde mir auch Zeit lassen, bevor ich mich entgültig entscheide, welches Auto ich mir denn als nächstes kaufen werde. Mein Gefühl sagt, Fiat 500 und mein Verstand A-Klasse.

Montag, 29. Oktober 2012

Soll ich mir ein neues gebrauchtes Auto kaufen?

Wie ich schon im vorherigen Posting "Podcast #110: Auto spinnt, Buch gelesen und Ponk" angesprochen habe, funktioniert mein Auto nicht so, wie ich es gewohnt bin. Der Motor stottert und er nimmt kein Gas an, wenn ich auf das Pedal drücke. Dies tut es aber nicht immer gleich. Manchmal funktioniert es so wie es soll und plötzlich sind diese Symptome wieder da. Es ist einfach sehr unschön, mit einem Auto zu fahren, auf das ich mich nicht richtig verlassen kann. Am Samstag, als ich nach Konstanz gefahren bin, wäre ich beinahe nicht den Buckel vom Fähranleger hoch gekommen. Irgendwann hat sich dann der Motor doch wieder eingefangen und hat zumindest teilweise wieder das Gas angenommen und ich bin mit 30 dort hoch gezuckelt. 

Morgen Nachmittag kann ich mein Auto in eine Werkstatt bringen, dort soll erst mal der Fehlerspeicher ausgelesen werden und man kann mal schauen, was denn nicht richtig funktioniert und wieso der Motor stottert. Es stellt sich natürlich immer noch die Frage, ob ich mir gleich ein neues gebrauchtees Auto kaufen soll. Immerhin ist mein Auto jetzt über 10 Jahre alt und hat über 300.000 Km auf dem Zähler. Vor allem wenn sich heraus stellen sollte, daß tatsächlich etwas am Luftmengenmesser und an der elektrischen Zündanlage defekt sein sollte, wie mir vom Werkstattmeister bei Mercedes angedeutet wurde. Sollte das Teil defekt sein und ausgetauscht werden müsste, würde mich das EUR 1.000,-- kosten und selbst wenn man nur die Elektronik reparieren würde, es gibt anscheinend Fachbetriebe die dies können, soll das um die EUR 500,-- kosten. Dabei ist mein Auto wahrscheinlich nicht mehr als tausend Euro wert.

Ein neues gebrauchtes Auto wäre schon schön, aber der Mittelabfluß, den ich dadurch erleiden würde, wäre halt sehr viel mehr, als "nur" EUR 1.000,-- und dann habe ich ein Auto, von dem ich auch nicht weiß, ob es funktioniert und ob mich das Teil nicht auch wieder viel Geld kostet. Ausserdem hänge ich irgendwie an meiner A-Klasse. 

Ich weiß noch nicht, wie ich mich entscheiden soll. Ich werde morgen am Dienstag also erst mal in die Werkstatt fahren. Es ist übrigens keine Mercedes-Werkstatt. Ich habe zwar auch einen Termin in der Mercedes-Werkstatt, aber den habe ich erst am Freitag und das ist mir eigentlich viel zu spät, denn sollte man dort feststellen, daß etwas kaputt ist, muß ich erst einen weiteren Termin ausmachen und ich muß so lange mit einem Auto durch die Gegend fahren, das nicht richtig funktioniert. Das ist etwas, das mich echt nervt, weshalb ich froh bin, daß ich morgen bei Vergölst einen Termin bekommen habe, wobei dann gleich noch die Reifen meines Autos gewechselt werden, denn bei Vergölst werden meine Winterreifen gelagert bzw. nach dem Wechsel die Sommerreifen.

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Podcast #110: Auto spinnt, Buch gelesen und Ponk

Im ersten Teil des Podcasts berichte ich über mein Auto, dessen Motor vor ein paar Tagen plötzlich angefangen hat, zu stottern.

Danach berichte ich ganz kurz über das Buch (Flavia de Luce - Vorhang auf für eine Leiche), daß ich am Wochenende gelesen habe und wieso ich es zwei Tag vor dem offiziellen Erscheinungsdatum schon erhalten habe.

Im letzten Teil berichte ich über den YouTube-Kanal Ponk, der der erste deutsche YouTube-Originalkanal ist und wie ich ihn bis jetzt finde.


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Montag, 22. Oktober 2012

Buchrezension: Flavia de Luce - Vorhang auf für eine Leiche

Halb Bishops Lacey findet sich in Buckshaw ein um einer Vorführung von Romeo und Julia beizuwohnen. Die berühmte Schauspielerin Phillys Wyvern und ihr Kollege Desmond Duncan haben sich bereit erklärt eine Szene aus Romeo und Julia zu spielen und weil der Gemeindesaal von Sankt Tankrid zu marode ist, um die Vorführung dort abzuhalten, hat der Vater von Flavia der Gemeinde angeboten, dieses Schauspiel in der Eingangshalle von Buckshaw aufzuführen. Die Vorführung ist ein voller Erfolg und die Zuschauer sind voll auf begeistert, aber als die Zuschauer nach Hause gehen wollen, müssen sie feststellen, daß der Schneesturm, der schon eine ganze Weile tobte, es ihnen unmöglich machte, das Anwesen zu verlassen. So kommt es, daß der halbe Ort, von Bishops Lacey auf dem Boden der Eingangshalle übernachten muß, zusammen mit der Filmcrew, die sich schon zuvor in Buckshaw eingquartiert hatte, denn eine Filmproduktionsfirma möchte einen Film in dem Landsitz der de Luces drehen. Während der Nacht, passiert ein Mord und Flavia ist natürlich diejenige, die den Mord entdeckt und auch gleich anfängt zu ermitteln, denn neben Chemie ist Mord ihr Hobby.

Ich habe mich schon seit einem Jahr auf den neuen Roman mit Flavia de Luce gefreut und ich war dann auch sehr froh, als ich am Freitag, die Versandbenachrichtigung von Amazon erhielt. Das Buch erscheint heute dem 22.10.2012 (Montag) offiziell im Buchhandel und ich habe, Amazon und DHL sei Dank, das Buch schon am Samstag in Händen halten können und so habe ich das Buch natürlich über das Wochenende gelesen. Es hat 320 Seiten, wobei für die reine Geschichte nur 284 Seiten im Buch benötigt werden.

Alan Bradley versteht es in dem Roman mit Falvia de Luce, ein sehr anregendes und spannendes Bild einer Gemeinde der frühen 50er Jahre des vorigen Jahrhunderts in England zu zeichnen. Er schildert sehr plastisch und sehr lebensnah, die Charaktere der Bewohner von Bishops Lacey und von Buckshaw. Dabei ist Flavia, diejenige, die uns dieses Sittengemälde nahe bringt und zwar aus ihrer Sicht, einem 11 jährigen sehr neugierigen Mädchen der britischen Oberschicht. Das es fast bis zur Hälfte des Buches braucht, die Szenerie aufzubauen, schadet meiner Meinung nach nicht der Faszination, die das Buch auf mich ausgeübt hat. Der Mord geschieht fast wie beiläufig und auch der Ablauf, der danach folgt, verläuft sehr routiniert, immerhin ist es Flavias 4. Mordfall den sie entdeckt und den sie hilft aufzklären. Ich finde zwar das Motiv des Mordes etwas flach, aber das tut der Geschichte keinen Abbruch. Ich hätte mir allerdings gewünscht, wenn die Aufklärung des Verbrechens etwas länger gedauert hätte und ausführlicher gestaltet worden wäre, vielleicht mit etwas mehr Verwicklungen. Ich hatte beim Lesen mitunter den Eindruck, daß Alan Bradley ein wenig die Inspiration, was den Mordfall angeht, gefehlt hat bzw. zum Schluß etwas die Lust zum Fabulieren verloren hat. Das Ende ist natürlich wie schon in den vorherigen Romanen mit Flavia, sehr spannend und nimmt eine überraschende Wendung. Dabei ist die Spannung aber nie so groß, daß ich nicht hätte weiter lesen können. Ja das passiert mir schon mal, daß ich bei Büchern mit zuviel Aufregung, daß Buch zur Seite lege und es dann auch liegen lasse und nicht mehr weiter lesen kann. Für mich war das Spannungspotential gerade richtig und mir hat es sehr viel Spaß gemacht den Roman zu lesen und ich freue mich schon sehr auf den nächsten, der Anfang 2013 im Orignal erscheinen soll (Speaking From Among the Bones) und dann sicherlich nächstes Jahr zur gleichen Zeit (Herbst) auch in Deutsch auf den deutschen Buchmarkt heraus kommen wird.

Ich gebe dem Buch fünf von fünf möglichen Sternen und ich kann dieses Buch nur empfehlen.

42. Kalenderwoche - Wochenrückblick mit Instagram

Eichhörnchen, heute Mittag vom Küchenfenster meiner Eltern aus fotografiert. Ungewöhnlicher Aufnahmeort, die Tiefgarage Auf dem Haldenberg in Ailingen (Friedrichshafen)
Besprechung, Klemmbrett, Kugelschreiber, Bleistift, Moleskin Es soll heute warm werden. Bin gespannt ob ich die Strickjacke noch ausziehen kann. Peace
Das Wetter letzte Woche war sehr schön und ich hatte noch die Gelegenheit, mich teilweise recht luftig zu kleiden. Am Freitag hatten wir im Büro unsere Abteilungsbesprechung und ansonsten war die Woche durch viel Arbeit und einigen Erfolgserlebnissen geprägt. Ich konnte ein Problem lösen und bin gespannt, ob das, was ich da erarbeitet habe auch wirklich den Erwartungen der Fachabteilung entspricht. Jedenfalls bin ich froh und auch ein wenig stolz, daß ich das so hinbekommen habe, wie ich es hinbekommen habe.

Am Samstag bin ich auf den Haldenberg, eine Erhebung im Ortsteil Ailingen, die mit einer Kapelle gekrönt ist und habe versucht dort ein paar schöne Fotos zu schiessen. Ich hätte wohl besser am frühen Morgen oder am späten Abend dort oben sein sollen, weil dann das Licht besser gewesen wäre, aber ich war zur Mittagszeit dort, was zumindest von den Temperaturen sehr angenehm war, wie man sehen kann. Ich hatte so auch die Gelegenheit, noch einmal das Jeanskleid zu tragen, daß meiner Meinung nach zwar ein wenig länger sein könnte, aber gerade noch so geht.

Alles in Allem, war die letzte Woche sehr gut und ich hoffe, die jetzt kommende wird ähnlich gut werden.

Dienstag, 16. Oktober 2012

41. Kalenderwoche - Wochenrückblick mit Instagram

In Freizeitkleidung bequem zu Hause Rosa Nagellack Jeansrock, Shirt und schwarze Strumpfhose
Kleid, Strickjacke und schwarze Strumpfhose Schnell ein Foto in der Mittagspause geschossen mit schwarzen Rock und Shirt Der baldige Feierabend last mich freudig lächeln :-)
Auch die letzte Woche habe ich wieder einige Fotos von mir mit dem Hashtag #609060 auf Instagram gepostet, wie schon die Wochen davor. Die meisten der Fotos sind aus dem Büro, die ich während der Mittagspause mit dem Selbstauslöser aufgenommen habe oder ich habe einen Kollegen gebeten, mal schnell ein Foto von mir zu machen. 

Bei der Aktion 609060 von Journelle mache ich immer noch mit, wobei ich das Gefühl habe, daß in der letzten Woche weniger Fotos auf Instagram mit diesem Hashtag gepostet wurden, wie die Woche davor. Vielleicht ist der Höhepunkt der Aktion bereits überschritten, was ich als sehr schade empfinden würde, denn ich finde es immer noch spannend, andere Instagrammerinnen und -grammer in ihrer normalen Oberbekleidung und in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen und ich hoffe, daß es wieder mehr werden, die bei der Aktion mitmachen.

Sonntag, 14. Oktober 2012

Transgender-Euregio-Treff im Oktober2012

Der Transgender Euregio Treff im Oktober 2012 war wieder ein schöner und sehr interessanter Stammtisch. Wer die Berichte über unseren Treff verfolgt, wird sicher feststellen, daß wir zwei Gäste begrüssen durften, die das erste Mal mit dabei waren. Der Treff war nach meinem Empfinden, von der Anzahl der Personen, gerade richtig, so konnten wir uns gut unterhalten und sich gegenseitig kennenlernen. Immerhin treffen sich manche der Teilnehmerinnen und Teilnehmer nur beim TET und haben sonst keinen weiteren Kontakt zu einander und so bleibt nur der Treff als Möglichkeit, sich näher kennenzulernen und vielleicht die Verbindung zu vertiefen.

Es gab jedenfalls beim Transgender Euregio Treff im Oktober 2012 einige neue Informationen aus dem Leben der Anwesenden, teilweise leider nicht so erfreuliches und ich hoffe, wir können hier beim Stammtisch auch so etwas wie eine Selbsthilfegruppe sein. Wahrscheinlich sind wir das sogar auch, obwohl ich der Meinung bin, daß in der Selbsthilfegruppe für transidente Personen, andere Themen besprochen werden können und in einer anderen Intensivität, als bei unserem Stammtisch, weshalb ich unseren Treff auch weiterhin eher als Stammtisch sehe.

Alle Beiträge über den Transgender-Euregio-Treff erreichst über diesen Link: TET

Dienstag, 9. Oktober 2012

Podcastfolge #109: Erfolgserlebnisse und Frust bei der Arbeit


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Heute hatte ich zum einen ein Erfolgserlebnis bei der Arbeit, als ich nach ein paar Stunden des Probierens und Suchens, endlich eine Lösung eines Problems gefunden habe. Zum anderen, habe ich danach ein anderes Problem bekommen, wo ich noch keine Lösung gefunden hatte, als ich heute Abend Feierabend gemacht habe.

Das SAP-BW System ist ziemlich kompliziert wie ich finde und bietet deshalb auch einige Fallen und Schwierigkeiten, die man so aus einem SAP-ERP System her nicht kennt. Ich arbeite schon seit ein paar Jahren mit dem Business Warehouse System, aber ich bin hier immer noch am lernen. Natürlich lerne ich auch noch beim ERP-System dazu, aber hier kenne ich mich doch wesentlich besser aus, als im BW-System.

Wen es interessiert, was ein Business Warehouse System ist, der folge dem Link und man gelangt auf den passenden Wikipedia Artikel.

Montag, 8. Oktober 2012

Podcastfolge #108: Erkältung, YUMEE, Podcastideen


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Ich hatte letzte Woche eine Erkältung und deshalb komme ich erst jetzt dazu, wieder eine neue Folge meines Podcasts aufzunehmen. Vor der Erkältung war ich noch bei unserem YouTube-Stammtisch in Weingarten. Der Stammtisch findet unregelmässig statt und ich hatte mich sehr darauf gefreut. Ich hatte zwar schon an dem Abend leichte Halzschmerzen, aber es ging noch. Die Erkältung setzte dann erst danach ein.

Ich habe ein paar Ideen für einen Podcast oder für eine Reihe von YouTube-Videos, ich bin mir aber noch unschlüssig, wie ich das machen könnte, ob ich es machen soll und ob ich das zusammen mit jemanden durchführen soll.

40. Kalenderwoche - Wochenrückblick mit Instagram

Einer meiner Fotoapparate, eine Polaroid Beim Bummeln in der Buchhandlung in Friedrichshafen Basilika Birnau
Lange Schatten zum Feierabend Vorfreude auf das Wochenende OOTD #609060 Mit Jeansrock und roten Rollkragenpullover im Büro OOTD #609060

Die vergangene Arbeitswoche wurde durch einen Feiertag, den Tag der deutschen Einheit unterbrochen, was ich als sehr angenehm empfand. Vor allem, da ich die Woche noch mit einer Erkältung zu kämpfen hatte, hat der eine freie Tag sehr gut getan. Arbeitsmässig war die Woche geprägt von den Arbeiten, die zu Beginn eines jeden Monats anfallen, ansonsten war es ziemlich ruhig im Büro, was mir, wie ihr euch vorstellen könnt, sehr recht kam.

Am Samstag war ich dann in der Stadt unterwegs und wie man an dem einen Foto sehen kann, habe ich mir auch in einem der Bekleidungshäuser in Friedrichshafen etwas gekauft. Ich habe einen hübschen Pullover gefunden, den ich sicher in einen der zukünftigen Instagramfotos euch zeigen kann.

Am Sonntagabend hat mich dann ein Instagramfoto in meinem Instagramfeed dazu inspiriert, meine Polaroidkamera zu fotografieren. Ich habe zu der Polaroid noch original Polaroidfilme im Kühlschrank, die ich demnächst mal aufbrauchen muß.

Montag, 1. Oktober 2012

39. Woche - Instagram Wochenrückblick

Home Ballerinas mit Herzchen Donnerstagabend beim 6. YouTube User Meeting (YUMEE) in Weingarten Frühstückstisch mit SAP Tasse
Jeansrock, schwarze Strumphose und rotes Shirt mit Strickjacke Lila Kleid Rosa Pullover und schwarzer Bahnenrock

Die letzte Woche war nicht sehr ereignisreich, obwohl ich doch ganz gut was zu tun hatte im Büro. Ich habe, wie ihr sehen könnt, weiterhin bei der Aktion 609060 bei Instagram mitgemacht. Wenn es dich interessiert, worüber es dabei geht, lies dir bitte den Beitrag "Ein Mem ist ein Mem ist ein Mem #609060" auf dem Blog von Journelle durch. Mir gefällt die Aktion sehr gut und ich habe dadurch schon viele neue und interessante Personen auf Instagram kennengelernt. Nun, kennengelernt ist vielleicht etwas zuviel gesagt, vielleicht paßt besser der Ausdruck, aufmerksam geworden. Jedenfalls habe ich ein paar neue neue Instagrammer_innen, denen ich folge und ich so einen kleinen Einblick in ihr Leben nehmen darf.

Passend zum Wochenende hat mich dann, wie ihr vielleicht schon durch meinen Artikel "Erkältung ist nervig" mitbekommen habt, eine Erkältung flach gelegt, so daß ich am Wochenende keine Instagramfotos mehr aufgenommen habe. Wobei, es wäre vielleicht auch ganz witzig, wenn ihr mich in etwas intimeren Outfit sehen würdet :-)

Erkältung ist nervig

Sulagil Halsspray und Hexoral Gurgellösung
Copyright: Michaela Werner
Ganz klasse, die Erkältung, die ich mir letztens irgendwo eingefangen habe nervt. Angefangen hat es letzte Woche am Donnerstag mit Halsschmerzen, die zum Glück wieder weg sind. Dann kam leichter Husten hinzu, der sich inzwischen als dauerhafter Hustenreiz bemerkbar macht und zu guter letzt, bekomme ich jetzt auch noch Schnupfen. Das braucht echt niemand, aber ich hoffe, daß ich bald wieder fit bin. Mich nervt das ständige rumgehuste und geschniefe gewaltig. Zum Glück habe ich kein Fieber, aber richtig wohl fühle ich mich dennoch nicht. Nun gut, auch das wird vorbei gehen.

Bei mir im Büro waren letzte Woche einige Kollegen erkältet und konnten nicht zur Arbeit kommen. Ich wäre heute auch am liebsten zu Hause geblieben, aber ich muß leider immer am ersten Arbeitstag des Monats eine Arbeit verrichten, die wichtig ist. Klar es gibt auch Kollegen, die diese übernehmen könnten, aber es gibt da noch einen weiteren Aspekt, so richtig mies fühle ich mich nicht, halt eben nur unpässlich. Ich habe heute Nacht zwar mein Nachthemd naß geschwitzt , was ein untrügliches Zeichen ist, daß mein Imunsystem gegen die Krankheitserreger kämpft, aber wie gesagt, habe ich kein Fieber.

Ich kann diese Form der Erkältung echt nicht leiden. Vor allem, da sie sich so schleichend entwickelt. Mir wäre es lieber, ich hätte ein paar Tage richtig Fieber. Da weiß ich, daß es nach ein paar Tagen wieder vorbei ist, aber so wie jetzt, daß so nach und nach erst der Hals weh tut, dann sich das ganze auf die Lunge legt und zum Schluß noch Schnupfen dazu kommt, ohne richtig Fieber ist irgendwie blöd und ich habe das Gefühl, daß es sich einfach in die Länge zieht und ich mehr Tage rumkränkle, als bei einer richtigen Erkältung.

Sonntag, 30. September 2012

Selbsthilfegruppe für transidente Menschen in Ravensburg

Selbsthilfegruppe transsexueller Menschen in Ravensburg
Copyright: Michaela Werner
Die Selbsthilfegruppe für transidente Menschen in Ravensburg trifft sich jeden letzten Sonntag im Monat in den Räumen der Aidshilfe in der Georgstrasse 27 in Ravensburg.  

Ich gehe seit einiger Zeit regelmässig dort hin. Obwohl ich die Selbsthilfegruppe selbst nicht mehr für notwendig erachte, gehe ich trotzdem dort hin, weil ich zum einen gute Freundinnen und Freunde treffen möchte und zum anderen, weil eine Selbsthilfegruppe davon lebt, daß Personen dort mirwirken, die schon etwas mehr Erfahrung auf dem Weg der Transition hinter sich gebracht haben. 

Je mehr Personen an so einer Selbsthilfegruppe teilnehmen, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, daß jemand dabei ist, der weiß wie man ein bestimmtes Problem angehen kann. Gerade auf dem Weg der Transition, also der körperlichen und rechtlichen Angleichung an das Geschlecht, das man schon immer hatte, aber nie leben konnte, weil die körperlichen Vorrausetzungen andere sind, gibt es viele Hindernisse. Seien es die rechtlichen, die medizinischen oder auch die Probleme mit der Krankenkasse- Bei jeder/jedem ist die Sachlage eine andere und genauso auch die Lösungen und die Herangehensweise an die Sache. Eine Selbsthilfegruppe kann dabei hilfreich sein, hier Lösungsansätze zu liefern und auch psychiche Unterstützung zu bieten. Das ist auch einer der Gründe, weshalb ich auch heute noch gerne in die Selbsthilfegruppe für transidente Menschen nach Ravensburg gehe, um eben Personen, die noch am Anfang des Weges stehen, ein wenig behilflich sein zu können, damit ihr Weg etwas leichter wird.

Update 30.03.2015:
Die Selbsthilfegruppe trifft sich seit einiger Zeit immer am letzten Freitag eines Monats. Die Termine, an denen sich die SHG in Ravensburg trifft findest du in der Terminübersicht der Homepage des Freundekreises Trans* Ulm.

Freitag, 28. September 2012

Journalistischer Artikel über Farah bei news.de

Quelle: Michaela Werner
Heute Abend hat mich meine Bekannte Farah angerufen und mir mitgeteilt, daß sie mir einen Link zu einem Artikel bei news.de zugeschickt hatte. Der Artikel heißt: "Transidenter Popstar: Farah Zeiner - Sozialpädagogin und It-Girl zugleich". Grundlage für den Artikel, war ein Telefoninterview, das Farah diese Woche Isabell Wiedemeier von news.de gegeben hat. Wenn man auf die Startseite geht, dann erscheint er auch dort, unter "Bilder des Tages" (Stand: 28.09.2012 / 22.00 Uhr)

Was mir gut an dem Artikel gefällt, ist die der Schwerpunkt, den er versucht zu legen. Er bemüht sich, zu zeigen, daß transidente Menschen ganz normale Menschen sind, die versuchen, ihren Platz im Leben zu finden. Das ist auch der Grund, weshalb Farah und ich vor drei Jahren mit der Interviewreihe mit Transgendern begonnen haben. In dem Artikel werden zwar ein paar Formulierungen benutzt, die Farah so nicht gesagt hat und, wie sie mir am Telefon sagte, sich auch nicht damit identifizieren kann, daß sie aber den Artikel im großen und ganzen ganz gut findet. Ich kann mich dieser Meinung nur angschliessen. 

Leider werden von weniger informierten Journalisten gerne Fehler gemacht, wenn sie über das Phänomen Transidentität schreiben. Dabei kommen dann so Sätze heraus wie: "Auch Farah Zeiner war einmal ein Junge,....", der natürlich so nicht richtig ist, denn Farah war schon immer eine Frau, seit ihrer Geburt, nur haben die körperlichen Merkmale nicht gepaßt, was eben diese ganze Problematik erst auslöst. Aber wie gesagt, ich finde, daß sich die Journalistin Mühe gegeben hat, die Trans-Problematik verständlich und interessant, an Hand von Farahs Engagement, darzustellen. Auch wenn die Überschrift und der Schreibstil boulevardesk erscheint, finde ich, ist Frau Wiedemeier ein recht guter Artikel über das Thema Transidentität und auch ein ganz gutes Porträt über Farah und ihr Engagement, zur Verbesserung der Akzeptanz von Transgendern in der Öffentlichkeit gelungen.

Was haltet ihr von dem Artikel? Ich würde mich über eine rege Kommentierung hier freuen.

6. YUMEE Oberschwaben

YUMEE steht für YouTube User Meeting. Die Idee der YouTube User Meetings geht auf Jo Cognito (Videoamt) zurück, der vor 2 Jahren, angeregt hat, daß sich YouTuber doch auf lokaler Ebene treffen könnten und ihre Erfahrungen mit YouTube in der direkten Begegnung miteinander austauschen sollten. Gestern Abend war es bereits das 6. Mal, daß wir uns in Weingarten im Café Museum getroffen haben.

Ich habe mich schon die ganze Woche auf das Treffen gestern Abend gefreut. Immerhin ist es eine gute Gelegenheit, andere YouTuber_innen zu treffen. Auch wenn wir sehr unterschiedliche YouTube-Kanäle haben, mit sehr unterschiedlichen Inhalten, ist gerade diese Vielfalt sehr spannend, wie ich finde. Wir haben uns mal wieder über die Probleme unterhalten, die das Content-Id System von YouTube bereitet. Weiterhin haben wir uns über Partnernetzwerke unterhalten und sind der Frage nachgegangen, ob es sich lohnt, einem solchen Netzwerk beizutreten oder oder nicht. Klar, daß auch die allgemeine Entwicklung von YouTube ein Thema war und ausgiebig diskutiert wurde. Gerade, daß ein Großteil der Anwesenden YouTuber_innen auch YouTube-Partner sind, macht die Runde um so interessanter, da ich ich als nur Monetarisierungs-Partnerin, nicht die Möglichkeiten habe, wie die "richtigen" YouTube-Partner. Aber mal ganz abgesehen davon, war es auch mal eine schöne Unterbrechung des Alltagstrotts und es hat gut getan, mal wieder ein paar nette Menschen treffen zu können, mit denen man sich über ein gemeinsames Hobby unterhalten konnte.

Der nächste YUMEE Oberschwaben wird vielleicht im November stattfinden. Wenn jemand Interesse hat, auch bei dem Treffen mitmachen zu wollen, der schreibe mich bitte an, ich leite die Anfrage dann an den Organisator des Treffens weiter.

Folgende YouTube-Kanäle wurden durch die Anwesenden vertreten (Hauptkanäle):


Montag, 24. September 2012

38. Woche - Instagram Wochenrückblick

Die Parkplatzsuche in München gestaltet sich abenteuerlich Kurze Kaffeepause in der Sonne Schulung im SAP-Schulungszentrum in Walldorf
Eingang des SAP-Schulungszentrum in Walldorf Im Hotelzimmer Schulungsoutfit

Wie schon im vorhergehenden Posting angesprochen, war ich auf einer Schulung bei SAP in Walldorf und hatte einen Termin bei meiner Psychotherpaeutin in München. Dies sind die Bilder die dabei entstanden sind.

Freitag, 21. September 2012

Walldorf und München

Diese Woche war ich drei Tage in Walldorf bei SAP und habe an einer Schulung im SAP-Schulungszentrum teilgenommen. Ich habe den Kurs BW365 besucht und es ging dabei um das Berechtigungskonzept des SAP BW Systems. BW steht dabei für Business Warehouse. Ich bin ja in unserer Firma für die Administration der Anwendungsberechtigungen unseres BW-Systems zuständig und weil die Berechtigungen im BW-System etwas anders laufen als im ERP-System, in dem ich auch teilweise für Berechtigungen zuständig bin, wurde es Zeit, sich die Grundlagen der BW-Berechtigungen einmal genauer anzuschauen. Mehr möchte ich jetzt nicht darüber schreiben, denn sonst fange ich noch an, über SAP Fachthemen zu schreiben und das ist jetzt nichts, was hier in den Blog gehört, wie ich finde. Mir hat der Kurs jedenfalls sehr gut gefallen und es war vor allem auch mal wieder eine schön Abwechslung zum normalen Büroalltag.

Am Donnerstag hatte ich dann einen Tag Urlaub, weil ich einen Termin bei meiner Psychotherapeutin in München hatte. Der letzte Termin ist jetzt auch schon wieder eine ganze Weile her gewesen und ich hatte das Gefühl, daß ich noch einiges in meinem Leben ändern muß, damit ich mich wohl fühle. Ein großes Ziel habe ich ja jetzt erreicht, aber es gibt eben noch anderes im Leben, das nichts mit Transidentität zu tun hat. Der Termin bei meiner Therapeutin war deshalb auch sehr fruchtbar, wie ich finde und jetzt liegt es an mir, auch etwas zu tun, denn letztendlich kann eine Psychotherapeutin oder Psychotherapeut einem nur helfen, aber das was in der Therapiesitzung angesprochen wurde, muß ich selbst umsetzten und aktiv werden. Welche Ziele ich verfolge, werde ich vielleicht bei Gelegenheit ansprechen und etwas dazu schreiben, aber noch bin ich nicht so weit, daß ich mich bereit fühle, dazu was öffentlich zu sagen.

Nach dem Psychotherapiethermin, habe ich dann noch eine Freundin in der Chirurgischen Klinik in Bogenhausen besucht. Sie hatte am Montag die geschlechtsangleichende Operation und so hat es auch ganz gut gepaßt, daß ich gerade in München war. Ihr geht es gut und sie hat die Op sehr gut überstanden und ist auf dem Weg der Heilung.

Ja und heute ist Freitag und ich bin froh, daß das Wochenende vor der Tür steht. Auch wenn die Woche viel Interessantes zu bieten hatte, bin ich froh, erst mal am Samstag ausschlafen zu können und dann mit dem beginnnen zu können, was ich gestern mit meiner Psychotherapeutin besprochen habe, ich hoffe, daß das morgen früh auch noch der Fall sein wird und mein Elan nicht nachläßt.

Montag, 17. September 2012

37. Woche - Instagram Wochenrückblick



Normale Menschen bei normalen Familienfeiern #609060 Aufgenommen mit meinem neuen Nexus 7 Bei der Arbeit #609060
Im Büro #609060 OOTD 609060 Mittagspause

Ich habe letzte Woche versucht, jeden Tag ein Instagramfoto von mir im Büro zu machen und es ist mir auch fast gelungen. Am Samstag war ich dann mit meiner Freundin Farah, auf der Geburtstagsfeier ihrer Eltern, wo auch das Foto von mir mit dem schwarzen Kleid entstanden ist. Ansonsten, war die letzte Woche eigentlich ziemlich eintönig und ohne Highlights, bis eben auf die Geburtstagsfeier, die Farah und mir sehr viel Spaß gemacht hat. Nicht nur, daß es leckeres Essen gab, wir haben auch noch getanzt und das ist etwas, daß ich mich früher nie getraut hätte. Ich hatte ein unheimlich befreites Gefühl und ich hatte das Gefühl, endlich ich sein zu können. Ich merke, daß sich so langsam meine Ängstlichkeiten abbauen. Ich bin mal gespannt wo das noch hinführt, aber es fühlt sich jedenfalls sehr gut an.