Sonntag, 9. Dezember 2012

Kinotipp: Ralph reichts

Im Cineplex in Friedrichshafen bevor es in den Kinosaal geht.Der aktuelle Animationsfilm von Disney heißt "Ralph reichts" und er ist diese Woche in den Kinos angelaufen. Deshalb hatte ich auch ein wenig bedenken, als ich gestern zusammen mit meiner besten Freundin Farah, hier in Friedrichshafen ins Kino gegangen bin. Es war das erste Mal, daß Farah im Cineplex in Friedrichshafen war und für mich war es das erste Mal, daß ich im Kino, das bei mir praktisch vor der Haustür liegt, einen 3D-Film angeschaut habe. 

Doch nun kurz zur Handlung des Films: Ralph, der Bösewicht in dem Arcadespiel "Fix it Felix"möchte auch einmal Anerkennung und Wertschätzun geniesen. Die letzten Jahre wurde er von den Bewohnern seines Spiels regelmässig vom Dach des Hauses geworfen, das er regelmässig kaputt gemacht hat und Felix, sein Gegenstück hat alles wieder repariert und bekam dafür eine Medaille am Ende des Spiels. Als Ralph bei der Jubiläumsfeier des Arcadespiels, nicht mal eingeladen wird und er beim Versuch, trotz der nicht vorhandenen Einladung, an der Feier teilzunehmen, wird ihm klar gemacht, daß er ohne eine Medaille, niemals Anerkennung erfahren wird. Ralph versucht darauf hin, eine Medaille zu gewinnen und verläßt darauf sein Spiel und geht in ein anderes Spiel - das ist hier möglich, da alle Spiele in der Spielhalle untereinander vernetzt sind - um sich eine Medaille zu holen. Natürlich geht einiges schief und er gelangt in ein anderes Spiel, wo er die gerade gewonnene Medaille wieder verliert.

Ralph ist in dem Film kein eigentlicher Bösewicht. Er spielt ihn nur. Im Grunde seines Herzens ist er sehr warmherzig und sehr empfindsam, aber seine Rolle ist es eben, daß er der Böse ist. Seine Freundin, auf die er im laufe des Streifens trifft, ist im Gegensatz zu ihm, eine sehr kleine und freche Göre, aber auch sehr liebenswert. Sie wird, ähnlich wie Ralph, auch von den Mitbewohnerinnen ihres Spiels verabscheut. So treffen zwei Ausgestossene aufeinander, die versuchen, sich gegenseitig zu helfen. Mir hat diese Konstellation der Charaktere sehr gut gefallen, auch die Geschichte um Egoismus und gegenseitige Hilfe, wurde sehr unterhaltsam und sehr empfindsam dargestellt, ebenso die filmische Umsetzung ist in bester Disneymanier seht gut gelungen und gerade in 3D ein echter Genuß. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, den Film anzuschauen und mir sind einige Tränen die Wange herunter gelaufen, während ich ihn mir angeschaut habe. Die Geschichte ist, so wie ich es mag, sehr emotional, aber nicht so emotional, daß ich es nicht aushalten könnte. Ich finde, daß der Film ein richtiger Familienfilm ist, der Groß und Klein einen kurzweiligen Kinobesuch beschert und den ich mit guten Gewissen weiter empfehlen kann.

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