Montag, 12. März 2007

QueerCafe

Angelika und ich wollen heute Nachmittag zum QueerCafe nach Tübingen fahren. Das Cafe wird einmal im Monat veranstaltet und findet im Frauenprojektehaus statt. Den Morgen verbringe ich ganz gemütlich und gegen 10.00 Uhr fange ich langsam an, mich zu richten. Alles ganz ruhig und ohne Stress. Um viertel vor eins bin ich soweit, daß ich los fahren kann. Ich muß noch schnell Geld holen und anschliessend tanken. Nachdem ich das erledigt habe, fahre ich weiter zur Angelika und ich bin pünktlich um halb zwei bei ihr. Das Wetter heute ist fantastisch, blauer Himmel und Sonnenschein. Nur die Temperaturen sind noch etwas frisch, weshalb ich mich doch nochmal etwas wärmer angezogen habe. Als wir in Tübingen ankommen, bemerken wir, daß hier wohl irgendwas besonderes los ist. Es ist ziemlich viel Verkehr und ich mache mir inzwischen Sorgen, ob wir auch einen Parkplatz im Parkhaus finden werden. Na ja, es sind ja noch ein paar Meter bis dorthin und als wir uns der Innenstadt nähern, wird der Verkehr doch ein wenig weniger und ich kann auch ins Parkhaus einfahren. Zum Glück fahren gerade zwei Autos weg und wir haben Glück und haben auch gleich ein Platz für mein Auto. Bis zum Frauenprojektehaus sind es noch ungefähr 10 Minuten zu Fuß und da wir ja vom letzten Mal, noch wissen wo es langgeht, sind wir auch bald darauf in der warmen Stube. Als wir von oben in das Cafe schauen, da sehen wir auch gleich ein paar bekannte Gesichter und als wir die unten an der Treppe angekommen sind, begrüssen wir uns erst einmal herzlich und suchen einen Tisch, wo wir uns hinsetzen können. Nachdem wir abgelegt haben und es uns gemütlich gemacht haben, kommt auch gleich jemand und frägt uns, was wir gerne hätten. Ich entscheide mich für einen Milchkaffe und eine Stück Kuchen. Ich habe das letzte Mal heute Morgen etwas gegessen und das war auch nicht viel. Nach einer Weile, kommt noch eine weitere Bekannte mit ihrem Sohn und setzt sich auch zu uns. Unsere kleine Runde ist sehr nett und mir gefällt es hier richtig gut. Sehr nette Leute rings um einen und eine sehr freundliche und lockere Atmospähre herrscht hier. So vergeht recht schnell die Zeit und ehe es man sich versieht, ist es auch schon nach sechs Uhr. Unsere kleine Runde möchte noch anschliessend eine Kleinigkeit Essen und unsere Bekannten, kennen wohl ein nettes Restaurant in der Nähe, wohin wir uns nachdem wir gezahlt haben, auf machen. Das Lokal ist ein oder zwei Querstrassen weiter und macht einen guten Eindruck. Es sind viele junge Leute da. Wir haben Glück und nachdem wir zwei Tische zusammen gestellt haben, finden auch alle einen Platz. In dem Lokal gibt es hauptsächlich Pizza. Ich nehme aber doch lieber einen Salat, mit Thunfisch (.. ja ich weiß man sollte keinen essen..) und Ei und wie man in so einer Pizzeria erwarten darf, ist das Essen auch sehr schnell da und wir können unseren Hunger stillen. Auch hier ist es sehr angenehm und eben wieder etwas anders als vorhin. Der Salat schmeckt sehr gut und wie es aussieht schmeckt es den Anderen am Tisch auch sehr gut. Man kann sich hier fast noch etwas besser unterhalten finde ich und als es dann so gegen acht Uhr ist, zahlen wir und machen uns auf zu unseren fahrbaren Untersätzen. Als wir uns verabschieden, habe ich das Gefühl und die Hoffnung, daß dies nicht der letzte Abend in dieser Zusammensetzung war. Die Heimfahrt verläuft auch reibungslos, dank der Navigationskünste von Angelika und nachdem ich sie wieder zu Hause abgesetzt und nach Hause gefahren bin, komme ich so gegen viertel nach zehn zu Hause an.

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