Donnerstag, 15. Mai 2014

re:publica 2014 - Into the Wild


re:publica auf dem YouTube-Kanal Michaelas Welt

Die re:publica fand dieses Jahr vom 6. bis 8. Mai in der Station in Berlin statt. Die Station ist  ein alter Postbahnhof, der lange Zeit Berlin mit Paketen und anderen Gütern versorgte. Mitten in Berlin, neben dem U-Bahnhof Gleisdreieck gelegen war also die Station der Treffpunkt der digitalen Gesellschaft. Hier wurden in Vorträgen, Sessions genannt und Workshops, die Zukunft der digitalen Welt diskutiert und über Entwicklungen referiert. Dieses mal, war es das erste Mal, daß man sich seine Eintrittskarte, ein Armbändchen, schon einen Tag zuvor holen konnte. Ich war also schon am Montagnachmittag auf der re:publica und habe mich dort mit ein paar Freundinnen und Freunden getroffen, die ich schon letztes Jahr habe kennenlernen können. Es waren dies, Lina Madita, Frau Grünkariert und Herr Martinsen.

Ich habe mich schon seit Monaten darauf gefreut, daß es endlich wieder so weit ist und am 6. ging es dann auch los, mit einer Eröffnungsveranstaltung, die ich dieses mal nicht so beeindruckend empfand, wie diejenige, vom Vorjahr. Aber die Eröffnung ist ja nicht maßgeblich, sondern, die Sessions und auch das drum herum, machen den Reiz, der re:publica aus. Ich hatte mir dieses Jahr vorgenommen, weniger zu planen und mich mehr mit anderen Teilnehmerinnen zu treffen bzw. neue Leute kennen zu lernen. Leider ist mir das nur bedingt gelungen, denn ich bin praktisch von einer interessanten Veranstaltung zur anderen gegangen und schwups war der Tag vorbei. Dennoch habe ich einige neue Leute kennen gelernt und viele alte Bekannte wieder getroffen.

Einige Sessions, die ich gesehen habe und die ich persönlich ganz spannend fand, möchte ich euch hier noch vorstellen.
  • "Überwachung macht Impotent" - Neue Narrative gegen Überwachung, habe ich leider nicht Live gesehen, sondern nur auf Video, aber ich möchte diesen Vortrag erwähnen, weil ich ihn sehr gut finde und das nicht nur inhaltlich, sondern auch weil er sehr gut von Friedemann Karig vorgetragen wurde. 
  • Rede zur Lage der Nation von Sascha Lobo habe ich auch nicht live gesehen, sondern nur per YouTube-Video, aber ich möchte diese Session nicht unerwähnt lassen, denn Sascha Lobo versucht in seinem Vortrag die "Netzgemeinde" wach zu rütteln und für die Freiheit und für unsere Menschenrechte aktiv zu werden.
  • Looking vor Freedom mit David Hasselhoff auf Stage 1, dem größten Saal der re:publica, war sehr gut besucht, auch wenn es sich eigentlich nur um eine Werbeveranstaltung, eines Anbieters für Sicherheitssoftware war.
  • Burnout & Broken Comment Culture war ein Vortrag, in dem es über die Gründe ging, warum Menschen, die sich im Netz engagierten, zurückziehen und wie sich dies eventuell verhindern läßt. 
  • YouTube and the New News war eine Diskussion, mit YouTubern (Mr. Trashpack, LeFloid und Fräulein Chaos), Christopher Krachten, dem Mitbegründer von Mediakraft und dem Videopunk Markus Hündgen. Die Diskussion entwickelte sich ganz ähnlich, wie die, die schon letztes Jahr zum Thema YouTube stattgefunden hat, war aber für mich persönlich ein Highlight, da ich zu der Session, Amy (DiamondofTears) wieder getroffen habe.
Ich habe natürlich noch einige weitere Sessions besucht. Wenn es dich interessiert, welche Themen während der re:publica behandelt wurden, so empfehle ich dir, die Seite der re:publica, mit allen Sessions und Workshops aufzusuchen, bzw. gehe auf die Playliste der re:publica 2014 auf YouTube und schaue dir selbst die Vorträge an, die aufgezeichnet wurden. 

Die re:publica ging am Donnerstag letzter Woche dann zu Ende und ich war das erste Mal, bei der Abschlußveranstaltung dabei. Es wurden erste mal alle Personen vorgestellt, die an der Organisation der Veranstaltung mitgewirkt haben. Höhepunkt der Session, war ein Lied, daß der ganze Saal mitgesungen hat, nämlich "Bohemian Rhapsodie". Mich hat das sehr bewegt, dieses Lied, mit allen anderen zusammen mitzusingen. Es war wie gesagt sehr bewegend und ich hoffe, daß ich nächstes Jahr auch wieder mit dabei sein kann bei der re:publica 2015.

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