Freitag, 1. März 2013

Welche Konsequenzen ziehe ich aus dem Leistungsschutzrecht

Nachdem heute das Leistungsschutzrecht (LSR) im Deutschen Bundestag beschlossen wurde, werde ich in Zukunft mein Verhalten, was das Teilen von Links angeht, ändern. Bisher habe ich die kurzen Textausschnitte des Artikels mitgepostet, die Seiten wie Google+ oder Facebook automatisch mit hinzufügen, wenn man einen Link auf diesen Seiten öffentlich zugänglich macht. Dies werde ich in Zukunft nicht mehr tun. Ich werde, von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, diese Textausschnitte löschen und versuchen, selbst ein paar Worte zu den Artikeln zu schreiben. Da dies natürlich etwas aufwendiger ist, als bisher, werde ich wahrscheinlich nur noch die Artikel weiter empfehlen, die ich wirklich als sehr gut empfinde und sie für Wert erachte, daß auch andere sie lesen sollten, was wiederum bedeutet, daß die Anzahl der von mir geteilten Artikel weniger werden wird.

Artikel, die eindeutig von Verlagen stammen, selbst wenn sie nicht für das LSR sind und auch nicht beabsichtigen sich darüber zu finanzieren, werde ich mit größter Vorsicht behandeln und wenn möglich die URL zu dem Artikel nur noch als Text posten und nicht mehr als Link zu dem Artikel. Ob dies überhaupt geht, weiß ich gar nicht, denn Google+ und Facebook machen ja automatisch aus einer Webadresse einen Link. Wie ich sich dies verhindern lässt, weiß ich noch nicht genau, vielleicht nutze ich auch wieder vermehrt den URL-Shortener von "Leistungsschutzrecht stoppen".

Ich hoffe, daß im Herbst ein Parlament gewählt wird, das fortschrittlicher ist und weniger durch lobbygetriebene Interessenpolitik beeinflusst wird und in dem mehr sachpolitischer Verstand herrscht wie das im jetzigen der Fall ist und das dann dieses Gesetz wieder aufheben wird. Ich weiß noch nicht, wen ich im Herbst wählen werde, ich weiß aber, wen ich ganz gewiss nicht wählen werde und eins ist auch sicher, ich werde zur Wahl gehen!

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