Mittwoch, 24. Februar 2010

Termine in München


Michaela auf der Raststätte Lechwiese bei Landsberg
Kurze Rast
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Es ist schon über ein halbes Jahr her, daß ich das letzte Mal zur Kontrollunter-
suchung in München beim Endokrinologen war und es wurde mal wieder Zeit für die Nächste.
Ich bin ein wenig aufgeregt gewesen, denn immerhin muß ich gute zwei Stunden fahren und ich bin jedesmal dabei etwas nervös. Die Fahrt nach München ist ziemlich ereignislos verlaufen und ich habe nur einmal an einer Raststätte halt gemacht um mal kurz die Toilette aufzusuchen. Da ich schon um 8:00 Uhr losgefahren bin, bin ich eine gute halbe Stunde zu früh in der Praxis. Ich komme zum Glück auch gleich dran und die ganze Untersuchung war nach ca. einer halben Stunde vorbei. Dabei wurde nur Blut abgenommen und ein kurzes Gespräch mit dem Herrn Professor geführt. Ich merkte, daß er nicht sehr viel Zeit hatte. Ich hätte mich gerne noch etwas länger mit ihm unterhalten, aber nach ca 5 bis 10 Minuten bei ihm im Zimmer saß ich auch schon wieder draussen und wartete auf die Blutabnahme.


Neue Pinakothek München
Neue Pinakothek München
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Nach dieser Prozedur, hatte ich noch gute drei Stunden bis zum nächsten Termin. Meine Psychotherapeutin hat ja ihre Praxis leider nach München verlegt und so habe ich natürlich die Gelegenheit genutzt, auch gleich bei ihr einen Termin warzunehmen. Ihre Praxis liegt direkt gegenüber der Neuen Pinakothek und ich habe das gleich genützt um dieses Museum zu besichtigen. Zum Glück hat das Museum auch Montags geöffnet und so stand ein Rundgang in der Neuen Pinakothek nichts im Wege. Ich habe mir hier allerdings nur die Bilder genauer angeschaut, die mich auf den ersten Blick faszinierten. Klar bei den Gemälden von Spitzweg habe ich mal verweilt und bei den großen Sujet Malereien des 19. Jahrhunderts habe ich auch genauer hin geschaut. Es gab einige Bilder, die ich sehr interessant fand. Aber die meisten waren für mich allerdings doch nicht so faszinierend und haben mich nicht sonderlich angesprochen. Erst als ich zu den Impressionisten kam fühlte ich mich von den Bildern mehr angesprochen, als bei den Bildern des 18. und des frühen 19. Jahrhunderts. Mir gefallen die Bilder der Impressionisten, sie haben Gefühl, Ausdruck und ich finde, daß ihre Bilder leben und etwas zu sagen haben. Ihre Spontanität finde ich faszinierend und auch mit welcher Leidenschaft so manches Bild gemalt wurde ist für mich inspirierend. Man merkt den Bildern heute noch an, daß da ein Mensch hinter der Leinwand stand, der sich auf sein Motiv eingelassen hat und versucht hat, seine Gefühle und Stimmungen durch das Medium der Malerei wiederzugeben.



In der neuen Pinakothek
In der Neuen Pinakothek
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Nachdem ich mich in der Cafeteria in der Neuen Pinakothek ein wenig gestärkt hatte, bin ich dann zu meiner Psychotherapeutin gegangen. Ich hatte ein paar Sachen, die ich mit ihr besprechen wollte und die mir am Herzen lagen. So verging die Therpiestunde viel zu schnell und ich finde es sehr schade, daß ich nicht mehr alle 3 Wochen zu ihr gehen kann, denn ich habe gemerkt, daß mir das sehr gut getan hat. Mein nächster Termin ist leider erst in 2 Monaten und ich hoffe, daß sich bis dahin nicht so viel anstaut und ich damit auch umgehen kann. Jedenfalls hat mir die Stunde bei ihr gut getan, auch wenn ich mich in ihren provisorischen Räumlichkeiten nicht gerade wohl gefühlt habe. Aber sie hat angekündigt, daß sie bald andere Räume an der gleichen Adresse beziehen wird und ich hoffe, daß ich mich dort wohler fühlen kann.


Die Heimfahrt war ähnlich wie die Hinfahrt, ausser das jetzt die Sonne schien und ich mich sehr wohl gefühlt habe. Ich mußte nur einmal kurz eine kleine Rast einlegen um für ein paar Minuten die Augen zu schliessen, denn ich mußte mit der Müdigkeit kämpfen. Nach der Rast ging es dann wieder in alter Frische weiter und ich war so gegen 17:00 Uhr zu Hause in Friedrichshafen, wo ich dann noch schnell einkaufen gegangen bin und das Rezept vom Endokrinologen eingelöst habe.

Kommentare:

  1. Du schreibst in deinem Betrag, daß du seit sechs Monaten nicht bei deinem Endokrinologen gewesen bist. Wie machst du das mit dem Rezept für die Hormone? Wie reicht das über den langen Zeitraum? Ich muß spätestens nach zwei Monaten ein neues Rezept haben. Hier gibt es nämlich keine Dauerrezepte! Herzliche Grüße, Claudia.unclawt

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  2. Hi Claudia,

    ich lasse mir immer die doppelte Menge an Östrogengel und Androcur verschreiben, das hält dann so ungefähr 3 Monate. Bevor mein Vorrat zu Ende geht, schreibe ich einen freundlichen Brief an meinen Endokrinologen mit der Bitte, mir ein neues Rezept auszustellen und mir zu zuschicken. Das funktioniert tadellos.

    Liebe Grüße,
    Michaela

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  3. sehr schöner beitrag, die passage über die bilder hat mich richtig neugierig gemacht !
    lg nico

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