Sonntag, 21. November 2010

Farah im Gespräch mit Fiona


Fiona und Michaela
Ursprünglich hochgeladen von Michaela-W
Nach einer längeren Pause haben Farah und ich wieder einen Interviewgast vor der Kamera begrüssen dürfen. Die aufmerksamen Leser meines Blogs werden erkennen, daß Fiona schon beim Transgender-Euregio-Treff im Oktober und im November mit dabei war.

Fiona stammt aus einer kleinen Gemeinde aus der Nähe von Sigmaringen. Sie berichtet aus ihrem sehr bewegten Leben und was sie dazu bewogen hat, erst jetzt im Alter von 62 Jahren, das Leben als Frau zu führen. Ihr Coming-Out in ihrer Gemeinde wurde zwar teilweise mit komischen Blicken registriert, aber ansonsten sehr positiv aufgenommen. Ich finde es sehr bemerkenswert, daß dies heute auch in kleinen Gemeinden, in denen die Bewohner hier in Süddeutschland zudem eher konservativ eingestellt sind, möglich ist. Schaut euch das Video an, es lohnt sich (Das Video ist auch in HD (720p) verfügbar).



Farah im Gespräch mit Fiona auf dem YouTube-Kanal von Transgender am Bodensee


Alle bisherigen Interviews könnt ihr hier über das Label "Interview" aufrufen.

Kommentare:

  1. Ich weiß nicht, ob es nicht ein Vorurteil ist, dass die Bewohner süddeutscher Dörfer so sehr konservativ sind. Oft sind gerade diese Menschen eher bereit die "Macken" der Mitbürger zu akzeptieren als die vermeintlich offen und aufgeschlossenen Bürger größerer Städte.

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  2. Hi Chrisi,
    ein interessanter Aspekt und Du hast sicher Recht.
    LG Michaela

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  3. Ich fand das Interview wirklich sehr interessant. Mit 62 nochmal "neu" durchzustarten ist doch eine sehr bewundernste Sache.

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  4. @Danny
    Ja finde ich auch, aber auch der Umstand, daß Fiona so lange gebraucht hat, bis sie endlich so leben kann, wie sie sich fühlt.

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