Montag, 17. Januar 2011

Buchrezension:
"Beiss noch einmal mit Gefühl"
von Tate Hallaway

Nachdem Garnet Lacey die Hexenjäger des Vaticans abschütteln konnte ist jetzt das FBI hinter ihr her. Ein sehr gut aussehender FBI-Agent taucht bei ihr im Laden auf und frägt nach ihr. Um der Konfrontation mit dem FBI zu entgehen kommt Garnet auf die Idee, sich den FBI-Agenten durch einen leichten Liebeszauber gefügig zu machen und sich dadurch den Ermittlungen zu entziehen. Aber dummerweise fällt dieser Liebeszauber etwas zu heftig aus und so passiert beinahe etwas, das Garnet so gar nicht gewollt hatte. Immerhin hat sie einen Freund, Sebastian den Alchemisten Vampir und ihren Ex-Freund Parish, der ebenfalls ein Vampir ist und dessen Sarg bei ihr im Keller steht. Sebastian ist sowieso schon eifersüchtig auf Parish und so ist die Idee mit dem Liebeszauber doch nicht die beste Idee gewesen. Es stellt sich heraus, daß der FBI-Agent sie zuerst gar nicht verdächtigte, sondern Parish, aber nach dem verunglückten Liebeszauber ist Garnet sehr verdächtig und sie verstrickt sich in immer mehr Wiedersprüchkeiten. Dominguez, der FBI-Agent möchte sie darauf hin verhaften. Doch dies läßt Lilith, die Göttin, die sie beschützt nicht zu und so kommt es zu einem Kampf, bei dem Garnet angeschossen wird. Die Verwirrungen nehmen zu und dazu kommt noch, daß Zombies und eine Vodoo-Priesterin ihr Unwesen in der Stadt treiben.

Die Geschichte baut sich langsam auf. Sie basiert auf den ersten Teil der Romanreihe "Nicht schon wieder ein Vampir" und die Geschichte rund um Garnet, Sebastian und Parish wird weiter entwickelt. Man lernt Garnet und ihre Freunde noch besser kennen und erfährt auch, was nach dem Showdown des letzten Buches mit Sebastian und Garnet passiert ist. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und es war eine kurzweilige Unterhaltung. Ich finde, daß in dem Buch etwas weniger magisches Hintergrundwissen vermittelt wird als im Buch davor, was der Geschichte sehr gut getan hat. Natürlich geht es in dem Buch um Magie und um viel Esoterik, aber im Vordergrund stehen doch die menschlichen Gefühle der Protagonistinnen und Protagonisten. Es geht um Liebe, Eifersuch, Gier und Pflichtbewußtsein. Diese Mischung macht meiner Meinung nach den Reiz der Geschichte aus und ich konnte mich sehr gut in Garnets Welt einfühlen, auch wenn es eine für mich doch ganz andere Welt ist, als die, die ich kenne.

Ich freue mich schon sehr auf das nächste Buch der Reihe "Vampir sein ist alles" und werde mir dieses auch bald kaufen und auch lesen.

Keine Kommentare:

Kommentar posten