Sonntag, 12. Mai 2013

Das war die re:publica 2013

Heute komme ich endlich dazu, etwas über meine Erlebnisse auf der re:publica in Berlin zu schreiben. Ich hatte ja eigentlich vor, noch ein Video, mit all den Bildern und Videosequenzen zu produzieren, aber so wie ich mir das gedacht hatte, geht das nicht. Deshalb schreibe ich jetzt erst mal einen Blogbeitrag und in diesen Beitrag hier, werde ich dann auch den Podcast mit einbinden, den ich inzwischen aufgenommen habe und in dem ich meine Erlebnisse auf der re:publica schildere.

Erster Tag der re:publica


Die re:publica begann für mich am Montag den 06.05. schon recht früh, denn ich war wohl eine der ersten mit, die in das Konferenzzentrum eingelassen wurde. Ich hatte also noch einige an Zeit übrig, bevor es los ging und die re:publica eröffnet wurde. Ich machte mich erst mal mit den Örtlichkeiten bekannt und schaute mir alles an. Immerhin war ich das erste Mal hier und es war für mich alles sehr neu und ungewohnt. Ich war sehr gespannt, was denn hier auf mich zukommen würde, wen ich kennen lernen würde und ob die Konferenz auch die Erwartungen erfüllen würde, die ich in sie setzte. Schon wenige Augenblicke, nachdem ich auf dem Konferenzgelände war, wurde ich Ralf (@wasvonmir) angesprochen, der mich von Twitter bzw. Instagram her kannte. Wie sich herausstellte, wohnt er im gleichen Hotel, wie ich und er hat mich schon im Frühstücksraum erkannt.

Eröffnung der re:publica


Etwas später, immer noch vor der offiziellen Eröffnungsveranstaltung, habe ich Lina Madita (@LinaMadita) getroffen. Das ich sie hier treffen konnte hat mich ganz besonders gefreut, denn ich höre schon länger ihren Podcast Fressefreiheit. Da von ihr im Netz kein Bild von ihr existiert, haben wir uns via Twitter verabredet gehabt. Durch Lina, habe ich dann auch Jenny (@gruenkariert)und Thorsten (@T_Martinsen) kennen gelernt, die beide den Podcast Quasselstrippen produzieren, sowie den Podcast Eingeladen. Wir vier sind dann gemeinsam zur Eröffnungsveranstaltung gegangen und haben haben uns diesen, wie ich finde, sehr gut inszenierten Teil der re:publica angeschaut. Wen es interessiert, die Eröffnungsveranstaltung der re:publica kann man sich auf YouTube noch mal anschauen (link).

Workshop Sketchnotes


Nachdem die Konferenz offiziell eröffnet wurde, ging es dann so richtig los mit den Vorträgen. Ich werde hier jetzt nicht alle Vorträge auflisten, die ich besucht habe, sondern ich werde euch kurz die Vorträge vorstellen, die mich persönlich am stärksten beeindruckt haben und die mir auch am stärksten im Gedächtnis hängen geblieben sind. Es war dies vor allem einmal der Workshop Sketchnotes. Der Workshop wurde durchgeführt von Anna (@annalena) und Ralf (@ralfa). Auf den Workshop wurde ich aufmerksam gemacht durch Jenny, wofür ich mich hier noch mal ganz herzlich bei ihr bedanken möchte, denn ich kannte diese Form der Notizen noch nicht und ich finde, daß man durch das Zeichnerische und Visuelle, sich Dinge wahrscheinlich sehr viel einfacher merken kann, als wenn man sich Stichpunkte aufschreibt. Mir hat dieser Workschop sehr gut gefalle, leider gibt es von diesem Workshop keine Videoaufnahmen, wie von den anderen Vorträgen.

YouTube ist Thema auf der re:publica


Am ersten Tag waren dann noch zwei Sessions, die ich für erwähnenswert halte und die ich mir auch angeschaut habe, es waren dies Vorträge über YouTube. Es war einmal die Session YouTube - zwischen Wildwest und Goldgrube und den Vortrag, der direkt im Anschluß im gleichen Raum abgehalten wurde YouTube macht die Stars von heute. Beide Veranstaltungen waren sehr interessant, aber haben mich ganz ehrlich nicht vom Hocker gehauen. Was mir persönlich ganz besonders etwas bedeutet hat, war die Tatsache, daß ich kurz Diamond of Tears hallo sagen konnte und sie sich auch noch an mich erinnern konnte. Was ich auch sehr bemerkenswert fand, war die Aussage die Christoph Krachten in der Session über den fehlenden Erfolg von Podcasts gemacht hat.

Zweiter Tag der re:publica


Podcasting


Nach diesem ersten Tag auf der re:publica bin ich dann am Abend mit Jenny und Thorsten zum Essen gegangen, bevor ich gegen 23.00 Uhr wieder ins Hotelzimmer gekommen bin. Es war ein sehr schöner und interessanter Tag, der mir sehr viel gegeben hat. Der nächste Tag fing dann auch gleich mit einer Session an, die ich auf gar keinen Fall verpassen wollte, nämlich der Vortrag von Tim Pritlove mit dem Titel "Radio Universal". Natürlich hat er über die Zukunft des Podcasting berichtet und über die Projekte, die er sich vorstellen kann und bei denen er teilweise mitwirkt, um die Zukunft des Podcastings in Deutschland voranzutreiben. Tim Pritlove ist ein sehr guter Redner und es war spannend ihm zu zuhören. Leider habe ich mich nicht getraut, ihm mal Hallo zu sagen, obwohl ich ihn ein paar Mal auf der re:publica gesehen habe. Natürlich waren in der Session auch Lina, Jenny und Thorsten mit dabei und durch sie bin ich auch in die Session mit Daniel Decker (@kotzend_einhorn) gekommen, die zwar nur eine halbe Stunde ging, die ich aber als eine der besten Vorträge der ganzen re:publica halte. Sie hatte den Titel "Mixing Pop & Politics".

Nette Menschen, die ich auf der re:publica getroffen habe


Cornelia Diedrichs (@rehaugew)
Ich habe wie gesagt noch einige andere Sessions besucht und ganz viele nette Menschen kennengelernt, die ich hier kurz vostellen möchte. Es waren dies einmal Patricia (@dasnuf), die mich angesprochen hat, weil sie mich erkannt hat. Leider haben wir nur wenige Worte miteinander gewechselt, was ich sehr schade fand. Anne Schüssler (@anneschuessler) habe ich schon länger bei Instagram verfolgt, mir war aber nicht bewußt, daß sie, ähnlich wie ich, eine Programmiererin ist, weshalb es mich auch sehr gefreut hat, mich mit ihr eine Weile unterhalten zu können. Cornelia Diedrichs, kenne ich schon eine ganze Weile von YouTube und von Facebook, weshalb es mich ganz besonders gefreut hat, sie zu treffen und mich mit ihr ein paar Mal unterhalten zu können. Auch Claudia Kilian, der ich schon recht lange auf Twitter folge (@sammelmappe), habe ich kurz begrüssen können und was mich sehr gefreut hat. Sie habe ich über Helga (@hanheiwen) kennen lernen dürfen. Das ich Helga persönlich treffen konnte war ein sehr schönes Erlebniss, denn wir kannten uns bis jetzt nur über Twitter und dank Helga, durfte ich meinen Blog auf dem Blog der Mädchenmannschaft einmal vorstellen. Neben den hier erwähnten Personen, habe ich noch einige andere sehr nette Personen kennen lernen können, aber ich möchte hier nicht jede einzelne Begegnung im Detail aufführen, da ich sonst einen Roman schreiben müsste. Ich befürchte, daß der Beitrag hier sowieso schon viel zu lang ist.

Dritter Tag der re:publica


#aufschrei


Am letzten Tag habe ich hauptsächlich versucht mich mit den Personen zu treffen und zu unterhalten, die ich die zwei Tage zuvor schon getroffen habe. Es gab allerdings auch einen Vortrag, den ich als einen mit der besten und auch wichtigsten Vorträge der re:publica empfinde und zwar ist dies der Vortrag von Anne Wizorek mit dem Thema "Ihr wollt also wissen was #aufschrei gebracht hat".





Abschluß


Nach diesem Vortrag war dann auch die re:publica für mich zu Ende. Ich bin im Anschluß an diesem Vortrag  und nach Verabschiedung von Lina und Jenne, zusammen mit Thorsten etwas Essen gegangen.

Fazit


Für mich hat sich der Besuch der re:publica ganz eindeutig gelohnt und ich werde versuchen, nächstes Jahr wieder nach Berlin zu diesem Event zu fahren. Es war einfach ein unbeschreiblich schönes Erlebnis, mit so vielen Menschen zusammen zu kommen, wo ich das Gefühl hatte, das man prinzipiell auf irgendeiner Weise auf der gleichen Wellenlänge liegt. Alleine dieses Gefühl der Gemeinschaft wieder erleben zu wollen, macht es für mich lohnend, nächstes Jahr wieder nach Berlin zu fahren.

Podcast MW #128: re:publica 2013


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