Samstag, 29. Oktober 2011

Dreharbeiten in Friedrichshafen



Dreharbeiten in Friedrichshafen
Dreharbeiten in Friedrichshafen
Ursprünglich hochgeladen von Michaela-W
Diese Woche hat mich eine Redakteurin von ON3-Südwild gefragt, ob ich bereit wäre, am 10. November in Lindenberg Live dabei zu sein. On3-Südwild ist der Internet-Jugendsender des Bayrischen Rundfunks (BR). Eine seiner Sendereihen ist der Sendebus, der von Stadt zu Stadt fährt und jeweils auf dem Marktplatz des Ortes eine Woche hält und von dort aus täglich eine Stunde Programm gemacht wird, das dann live auf BR-Alpha ausgestrahlt wird (16.30 - 17.30 Uhr).

Ich habe mich nach etwas zögern bereit erklärt, am Donnerstag den 10. November nach Lindenberg zu fahren und von 16.30 - 17.30 Uhr dort auf deren Couch Platz zu nehmen und deren Fragen zu beantworten. Klar, die Sendung geht über das Thema Transgender bzw. Transidentität und ich werde nicht die Einzige sein, die dort vor der Kamera etwas aus ihrem Leben und ihren Erfahrungen erzählen wird.

Damit, die Zuschauer einen Eindruck gewinnen können, wer ich bin und wieso ich dort auf der Couch sitze, hat mich am Donnerstag ein Filmteam aus München besucht und hat viele Aufnahmen von mir gemacht. Dabei habe ich einige Fragen über mich und zum Thema Transidentität beantwortet.

Die Dreharbeiten empfand ich als sehr spannend, da ich so etwas auch noch nie erlebt habe. Ja, Farah und ich drehen selbst, aber ich war sehr gespannt darauf, ob dies ganz anders sein wird, wie wir das machen und was ich dabei noch lernen kann. Abgesehen von der Profi-Kamera, die das Team benutzte, waren es das Funkmikrofon, das mir sehr gut gefallen hat. Ich bin schon seit längerem am Überlegen, ob ich so etwas auch für unsere Produktionen anschaffen sollte und ich hätte mir so ein Funkmikrofon auch schon längst gekauft, wenn es nicht so teuer wäre. Was ich auch sehr spannend fand, war die Beleuchtung, die das Team dabei hatte.

Aber nicht nur das Equipment fand ich sehr interessant, sondern auch, wie die Szenen aufgenommen wurden, wie die Kameraeinstellungen vorgenommen wurden und mit welchen Trick so ein Porträt gestaltet wird. Ich habe jedenfalls sehr viel dabei gelernt und ich war überrascht, wie viel Zeit das Alles benötigte. Wir waren über 5 Stunden am Werk, bis alles im Kasten war und das Team wieder seine Heimreise nach München antrat.

Was mir auch sehr gut gefallen hat, war die sehr sympathische Art des Teams. Es waren 3 Personen, zwei Damen aus der Redaktion und ein Kameramann, die alle sehr sympathisch waren und für eine sehr entspannte Atmosphäre während des Drehs sorgten. Ich bin sehr gespannt was aus den ganzen Dreharbeiten zum Schluß übrig bleiben wird und wie das Ergebnis ausfallen wird. Das Porträt soll am Ende ungefähr eine Länge von ca. 7 Minuten haben. Ich empfinde den Aufwand der für so ein paar Minuten Beitrag getrieben wird, als ziemlich groß, aber klar, wenn man ein gutes Ergebnis abliefern möchte, muß dies auch sein.

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